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Frauen fragen fast genauso oft nach mehr Geld wie Männer

Gehaltsverhandlungen


Männer kennen bei Gehaltsverhandlungen keine Zurückhaltung, Frauen trauen sich dagegen nicht, ihren Arbeitgeber nach mehr Geld zu fragen? Dieses Argument wird zwar oft bemüht, um Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern zu erklären. Doch laut einer Umfrage, die die Online-Jobplattform Step­Stone unter ca. 11.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland durchgeführt hat, stimmt es so nicht. Tatsächlich fragen fast genauso viele Frauen wie Männer ihren Arbeitgeber regelmäßig nach mehr Geld  – 38 versus 42 Prozent. Und beide Geschlechter haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie hoch das neue Gehalt ausfallen soll. Zudem sind rund 96 Prozent aller befragten Frauen überzeugt, im Job starke oder sogar sehr starke Leistungen zu bringen, worin sie sich ebenfalls nicht von den Männern (94 Prozent) unterscheiden. 60 Prozent der Frauen, die nach einer Gehaltserhöhung fragen, gehen auch explizit davon aus, diese aufgrund ihrer Leistungen verdient zu haben. Und immerhin 54 Prozent sind in der Verhandlung tatsächlich erfolgreich, während es bei den Männern mit 59 Prozent nur geringfügig mehr sind. Dass Frauen zu zurückhaltend sind, um ihr Gehalt zu verbessern, taugt aus Sicht von Anastasia Hermann, Forschungsleiterin bei StepStone, daher nicht, um Gehaltsunterschiede zu erklären: 'Frauen sind häufiger in Berufen und Branchen tätig, die schlechter bezahlt sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass sie seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit arbeiten', zählt Hermann andere und wahrscheinlich reellere Gründe auf. 

Autor(en): Sylvie Jumpertz


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