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GEW fordert ­Bundesgesetz für Weiterbildung


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich mit der Forderung nach einem Bundesgesetz für die Weiterbildung zu Wort gemeldet. Anlässlich des Deutschen Weiterbildungstages, der Ende September 2016 in Berlin stattfand, betonte GEW-Vorstandsmitglied Ansgar Klinger, dass bundesweit verbindliche Regeln für die Weiterbildung längst überfällig seien. Denn, so Klinger, von Weiterbildung werde zu Recht viel erwartet: 'Sie soll gesellschaftliche Prozesse der Individualisierung und Pluralisierung sowie des Strukturwandels und der Digitalisierung unterstützen, sie soll Fragen einer älter werdenden Gesellschaft lösen und die Zivilgesellschaft mitentwickeln.' Insbesondere die Digitalisierung stellt die Menschen dem GEW-Chef zufolge vor hohe neue Anforderungen. Sie müssen dafür neue Kompetenzen aufbauen – und das erfordert gute Beratung und professionelle Unterstützung. Ein Gesetz, das genaue Regeln zu Aspekten wie Weiterbildungsberatung, Lernzeiten und Finanzierung von Weiterbildung enthält, könnte bessere Voraussetzungen dafür schaffen. Außerdem appellierte die Gewerkschaft an die Bundesländer, die Förderung der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung auf ein Prozent ihres Bildungsbudgets anzuheben.

Autor(en): Sylvia Jumpertz

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