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Führungsnachwuchs stellt Chefs schlechtes Zeugnis aus

Führungsverhalten


Erfahrene Manager schätzen ihr eigenes Führungsverhalten ziemlich positiv ein, die für sie arbeitenden Nachwuchsführungskräfte sehen das anders. Diese Diskrepanz zeigt eine Studie auf, für die das Allensbach-Institut im Auftrag der Initiative Zukunftsfähige Führung (IZF) 278 erfahrene sowie 273 angehende und junge Führungskräfte befragt hat. Am weitesten liegen die Bewertungen bei der Frage auseinander, ob die Manager Veränderungen im Arbeitsumfeld ihrer Mitarbeiter begründen. 78 Prozent von diesen gaben an, dieses sehr wohl zu tun, Gleiches bescheinigt ihnen allerdings nur 38 Prozent des Nachwuchses. Fast genauso groß ist die Kluft zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Manager. Während 84 Prozent sagten, ihre Zusagen einzuhalten, bestätigten das nur 55 Prozent der Nachwuchsführungskräfte. Der größte Kritikpunkt des Nachwuchses an den Chefs: Mehr als zwei Drittel fühlt sich von diesen bei der Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und Potenziale nicht ausreichend begleitet und unterstützt. Fast genauso groß ist die Gruppe des Führungsnachwuchses, die ihren Chefs ankreidet, nicht genug für die Sicherstellung flexibler Arbeitszeiten sowie einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu tun.


Weitere Infos unter www.zukunftsfaehigefuehrung.de

Autor(en): Andree Martens

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Nachricht aus managerSeminare 219:

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