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Führungskräfte­verband zeigt AFD die rote Karte


Der Essener Verband Die Führungskräfte (DFK), in dem rund 25.000 leitende Angestellte organisiert sind, hat Ende Mai 2018 gegen nationalistische und ausländerfeindliche Äußerungen aus der Partei Alternative für Deutschland (AFD) Stellung bezogen. Exzessiver Nationalismus, gepaart mit Rassismus sei kein Zukunftsmodell für Deutschland. 'Wer Menschen schon allein wegen ihrer Herkunft und Religion diffamiert, ist keine Alternative, sondern ein Schaden für Deutschland', erklärte der DFK-Vorstandsvorsitzende Ulrich Goldschmidt. Für den Managerverband stellen die Äußerungen aus den Reihen der AFD nicht nur ethisch ein Problem dar, sondern auch wirtschaftlich. Angesichts dessen, dass eine boomende Wirtschaft, Wohlstand und soziale Sicherheit zukünftig nur dann bewahrt werden könnten, wenn es gelinge, Menschen aus anderen Ländern in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, forderte Goldschmidt 'eine große Willkommenskoalition aller gesellschaftlich relevanten Gruppen, der Wirtschaft und Politik' ein. Sein Appell: 'Wir dürfen nicht einmal den Anschein zulassen, dass in Deutschland Menschen wegen ihrer Herkunft oder Religion unerwünscht sein könnten. Wir würden viele Talente an andere Länder verlieren. Zeigen wir stattdessen, dass unsere Gesellschaft für Toleranz, Vielfalt, Respekt und Wertschätzung steht.'

Autor(en): Sylvia Jumpertz


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