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Führungskräfte wollen mehr ­Sicherheit für Whistleblower


Der Berufsverband Die Führungskräfte (DFK) aus Essen hat sich mit einer Stellungnahme in die Debatte um den Schutz von Whistleblowern eingeschaltet, die derzeit in der EU-Kommission geführt wird. Der DFK beklagt in dem Papier die unklare Rechtslage in Deutschland. Sie führe dazu, dass Hinweisgeber nie sicher sein könnten, nach einer Meldung oder Anzeige selbst zum Ziel von Repressalien wie einer ungerechtfertigten Kündigung zu werden. Umgekehrt bewahre die derzeitige Rechtslage Unternehmen und Mitarbeiter nicht vor falschen, fahrlässigen und überzogenen Meldungen oder dem Verrat von Betriebsgeheimnissen. Mit seiner Forderung nach klaren europaweiten Regelungen über das, was in Sachen Whistleblowing erlaubt ist und was nicht, widerspricht der DFK den Arbeitgeberverbänden, die neue gesetzliche Regelungen zum Whistleblowing jüngst abgelehnt hatten.

Autor(en): Sylvia Jumpertz

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