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Frauen genauso ehrgeizig wie Männer

Führungskräfte-Umfrage


Weibliche Führungskräfte haben im Schnitt eine genauso hohe Karrieremotivation wie männliche. Das geht aus einer Studie hervor, für die die Personalberatung Odgers Berndtson mehr als 2.000 Be­­schäftigte mit Personalverantwortung in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. Sowohl rund die Hälfte der männlichen als auch der weiblichen Teilnehmer gab an, so weit wie nur möglich auf der Karriereleiter kommen zu wollen. 'Das Ergebnis widerspricht der verbreiteten Annahme, dass Frauen nicht ehrgeizig oder zielstrebig genug sind, um in eine Top-Führungsposition zu gelangen', erklärt Studienleiterin Veronika Ulbort, Partnerin bei Odgers Berndtson. Die gerade verabschiedete gesetzliche Frauenquote werde den karrierewilligen Frauen in Deutschland dafür den notwendigen Rückenwind geben. Der Karrierewille der Managerinnen spiegelt sich auch in ihrer Unzufriedenheit mit ihrer aktuellen Position wider: Lediglich 35 Prozent der weiblichen Befragten sind mit ihrer bisher erreichten Hierarchieebene und Verantwortung zufrieden, von den männlichen Befragten sagten dies immerhin 41 Prozent. Ein anderes Klischee, das von der geringeren Risikobereitschaft von Frauen im Vergleich zu Männern, scheinen die Studienergebnisse zu bestätigen: Mehr als zwei Drittel der Frauen, die möglichst weit aufsteigen wollen, können sich nicht vorstellen, einmal in einem Unternehmen eine Gesellschafterrolle einzunehmen. Unter den karrierewilligen Männern scheut lediglich jeder Zweite vor der Übernahme unternehmerischer Verantwortung und dem damit verbundenen Risiko zurück. Eine möglichst hohe Vergütung zu erzielen, spielt hingegen für die weiblichen Befragten – 41 Prozent bezeichneten dies als eine starke oder sehr starke Motivation – eine deutlich größere Rolle als für die männlichen (32 Prozent). 'Da weibliche Führungskräfte durchschnittlich immer noch weniger verdienen als männliche, haben Frauen beim Thema Gehalt Nachholbedarf', kommentiert Ulbort das Ergebnis. Der ausführliche Studienbericht kann unter www.odgersberndtson.de heruntergeladen werden.


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