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Fitnesstest für Arbeitgebermarken


Die böse Stiefmutter im Märchen hatte es noch leicht. Eine kurze Frage an den Zauberspiegel: Wer die Schönste im ganzen Land? – und schon war die Antwort da. Unternehmen dagegen tappen heute im Hinblick auf ihre Attraktivität oft im Dunkeln wie ein verunsicherter Teenie. Ein neues Angebot, das die Employer Branding Akademie GmbH aus Berlin mit Unterstützung u.a. der GfK Marktforschung, Nürnberg, offeriert, soll ihnen zu mehr Durchblick verhelfen. Es handelt sich dabei um einen jährlich stattfindenden Fitnesstest für Arbeitgebermarken. Firmen ab 50 Mitarbeitern können für eine Gebühr von 5.800 Euro an der Aktion teilnehmen – 2011 noch bis zum 15. September. Dafür müssen sie den Testern drei Schlüsselmedien ihres Hauses – etwa eine Stellen­annonce, ihre Karrierewebsite und Arbeitgeberbroschüre – zukommen lassen und sich in einem kurzen Statement à la Elevator Pitch vorstellen. Interne und externe Schlüsselgruppen bekommen diese Dokumente zur Bewertung vorgelegt. Auch werden sie darüber hinaus über ihre Sicht des Unternehmens befragt. Aufseiten der Internen besteht die Gruppe der Befragten aus altgedienten Mitarbeitern, Neuzugängen sowie Recruitern. Aufseiten der externen Befragten besteht sie aus repräsentativen Berufsgruppen und Arbeitnehmern mit unterschiedlichem Erfahrungsgrad. Per Online-Befragung sollen sie die Organisation in Kategorien wie Glaubwürdigkeit, Konsistenz der Botschaft und Mitarbeiteraktivierung bewerten.

Im Dezember 2011 werden die ausgewerteten Daten den teilnehmenden Unternehmen erstmals in einem Online-Datencenter zur Verfügung gestellt. 'Jedes Unternehmen erhält eine eigene Auswertung mit konkreten, individuellen Handlungsempfehlungen und kann aus dem Benchmark erkennen, wo es in Sachen Arbeitgeberattraktivität steht', erläutert die Organisatorin Paula Thieme. Stimmen Außen- und Innensicht überein, erhält es automatisch das Siegel 'Authentischer Arbeitgeber'. Theoretisch gilt das auch, wenn Innen- und Außeneinschätzung gleich schlecht sind.

Wer jedoch im Gesamtvergleich aller teilnehmenden Firmen eines Jahrganges im ersten Fünftel gelandet ist, erhält darüber hinaus das aussagekräftigere Prädikat 'Best Practice'. Und wer es ins zweite Fünftel geschafft hat, bekommt immerhin das Siegel 'Good Practice'. Allerdings soll das Verfahren laut Thieme nicht in erster Linie dazu dienen, sich ein neues Gütesiegel anzueignen, mit dem sich werben lässt: 'Es geht vielmehr darum, Unternehmen ein Instrument an die Hand zu geben, mit dem sie ihre Arbeitgebermarke verbessern können.'

Autor(en): (jum)

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