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Scheitern ist für viele ­Mitarbeiter ein No-Go

Fehlerkultur


Ein Großteil deutscher Arbeitnehmer sieht das eigene Scheitern noch immer als Tabu an. Das ist das Kernergebnis einer Umfrage des Personalberatungsunternehmens SThree unter 1.000 Angestellten und Freelancern. So fürchtet knapp die Hälfte der Befragten, nach einem Misserfolg die Anerkennung der Kollegen zu verlieren. 45 Prozent rechnen mit negativen Konsequenzen, und 41 Prozent sehen sogar ihre gesamte Karriere in Gefahr, wenn sie einen Fehler machen. Demnach scheint es vielen Unternehmen noch immer an einer Fehlerkultur zu mangeln. Und das, obwohl Scheitern auch großes Potenzial, z.B. im Hinblick auf die Entwicklung neuer Ideen und Technologien, in sich birgt. So begreifen zwei Drittel der Befragten Scheitern eigentlich als große Chance für die Weiterentwicklung ihres Unternehmens. 'Dass ein positiver Umgang mit gescheiterten Projekten gerade im Innovationsprozess wichtig ist, zeigen auch zahlreiche Erfolgsbeispiele aus den USA und den europäischen Nachbarländern', erklärt Luuk Houtepen, Director Business Development bei SThree.

Autor(en): Sarah Lambers


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