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Adel verpflichtet sich

Fachkräftemangel


Dem berühmtesten Vorfahren der Sippe – Götz von Berlichingen – hat Goethe einst mit seinem gleichnamigen Theaterstück ein Denkmal gesetzt. Der Dichterfürst zeichnete den Ritter als edlen Vorkämpfer der Armen und Entrechteten – was historisch nicht ganz korrekt war. Die Nachfahren des Haudegens legen dafür heute echtes gesellschaftliches Engagement an den Tag und machen sich für ihre Region als Wirtschaftsstandort stark. Die Freiherren von Berlichingen haben gemeinsam mit dem Bildungsunternehmen CBZ München an einem ihrer Stammsitze, dem Roten Schloss in Jagsthausen, ein Kompetenzzentrum ins Leben gerufen. Das Besondere am Schlosscampus Jagsthausen: Er will Firmen der Region Heilbronn-Franken gezielt bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften unterstützen. Geplant ist beispielsweise, Betrieben aus der Gegend bei der Eingliederung von Fachkräften aus dem Ausland zu helfen, etwa in Form von Eingliederungskursen und mit einer zentralen Beratungsstelle, an die sich Zugereiste mit ihren Problemen und Anliegen wenden können. Auch bei der Gewinnung von regionalem Fachkräftenachwuchs will man den Betrieben zukünftig unter die Arme greifen. Über das regionale Engagement hinaus setzt der Campus in seinem Weiterbildungs­angebot Schwerpunkte bei interkulturellen Trainings und Seminaren. Den Auftakt bildete kürzlich eine Summer School, in der sich Studierende mit der Wirtschaftsmacht China vertraut machen konnten. Geschäftsführer der neuen Einrichtung sind neben Hans-Sigmund Feiherr von Berlichingen Frank Kohler und Walter Zettl, beide geschäftsführende Gesellschafter der CBZ München.

Autor(en): (jum)

Link: Schlosscampus


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