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Frauen hinken digital hinterher

Digitalisierungsgrad


'Frauen und Technik ...' Eine Aussage, die, häufig unterstrichen durch einen Seufzer oder verdrehte Augen, ein gängiges Klischee beschreibt: Frauen sind technisch weniger versiert als Männer. Dass man Männern technisches Verständnis eher attestiert als Frauen, äußert sich auch in der Arbeitswelt: Sie bekommen im Unternehmen eher mobile Endgeräte wie Laptop oder Smartphone zur Verfügung gestellt und arbeiten häufiger im Home Office. Diese Belege für die in Deutschland vorherrschende 'Digital Gender Gap' stammen aus einer Sonderauswertung der Studie 'D21-Digital-Index', die jährlich anhand von gut 2.000 Interviews untersucht, wie digital die Menschen in Deutschland unterwegs sind. Anhand der vier Indexsäulen 'Zugang zur Digitalisierung', 'Nutzungsverhalten in der digitalen Welt', 'Digitale Kompetenz' und 'Offenheit gegenüber Digitalisierung' bildet der Digital-Index den Digitalisierungsgrad auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten ab: Männer schneiden mit 61 Punkten sechs Punkte besser ab als der Durchschnitt, während die weibliche Bevölkerung mit 51 Punkten hinterherhinkt. Besonders hinsichtlich ihrer digitalen Kompetenzen sind die Frauen abgeschlagen – mit 43 Punkten landen sie auf der Skala ganze zwölf Punkte hinter den Männern, die auf 55 Punkte kommen. Das belegt einerseits oben genanntes Klischee, offenbart aber auch einen Teufelskreis: Weil man Frauen digital weniger zutraut, arbeiten sie weniger digital und sind dementsprechend auch weniger kompetent. Zudem könne man dieses Ergebnis laut der Studienautoren auch auf die Selbsteinschätzung der Frauen zurückführen: In Bereichen wie Technik oder Mathematik, in denen Männer stereotypisch als kompetenter gelten, stellen Frauen ihr Licht häufig unter den Scheffel. Dem müsse man entgegenwirken, indem man Mädchen in der Schule wie auch Frauen in der Arbeitswelt bei der Verbesserung ihrer Kompetenzen unterstützt und ihr Interesse am Thema Digitalisierung steigert.

Autor(en): Nathalie Ekrot


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Nachricht aus managerSeminare 264:

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