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Vehikel der Kulturentwicklung

Design Thinking in Unternehmen


Design Thinking ist vor allem als Ansatz zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleitungen bekannt. Doch laut einer Studie, die das Hasso-Plattner-Institut (HPI) aus Potsdam in Kooperation mit Forschern der Stanford Universität durchgeführt hat, wird die Methodik von vielen Unternehmen auch aus anderen Gründen eingesetzt: Sie dient der Optimierung interner Prozesse.

Nach der Erhebung, an der sich 235 Design-Thinking-Anwender beteiligt haben, nutzen zahlreiche Betriebe den Ansatz als Mittel des Kulturwandels. 'Vordergründig verändern die Unternehmen mit Design Thinking ihr Angebot, in Wirklichkeit aber sich selbst', bringt es HPI-Direktor Christoph Meinel auf den Punkt. So konstatieren 71 Prozent der Befragten, dass sich dank Design Thinking die Arbeitskultur verbessert habe – vor allem die Zusammenarbeit im Team.

Mit Design Thinking optimieren die Betriebe zudem den Wissens­transfer zwischen verschiedenen Disziplinen. Die Kernidee hinter dem Ansatz spielt neben all dem aber auch eine wichtige Rolle: 69 Prozent der Anwender von Design Thinking sind überzeugt, dass Innovationsprozesse dadurch effizienter werden. Und immerhin 29 Prozent der profitorientierten Betriebe unter den befragten Organisationen berichten von Gewinnsteigerungen, die sie auf den Einsatz der Methode zurückführen.

Die Studie 'Parts Without a Whole?' ist als PDF unter hpi-academy.de kostenlos abrufbar.


Dafür wenden Unternehmen Design Thinking an …
1. Um Kooperation und kreatives Denken zu trainieren
2. Um neue Produkte und Services zu gestalten
3. Um die Zusammenarbeit zu verbessern und den Wissenstransfer zu erweitern
4. Um ein besseres Verständnis für den Kunden zu entwickeln
5. Um interne Organisationsprozesse zu optimieren
6. Um zielgruppenorientierte Marketingkampagnen zu erstellen
7. Um interne Weiterbildungen zu verbessern
(Quelle: Studie 'Parts Without a Whole?' des Hasso-Plattner-Institut in Kooperation mit der Stanford University 2015.)

Autor(en): Sylvia Jumpertz

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