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Das Neue in die Welt setzen

Design-Thinking-Kongress


Design Thinking ist der neue Shootingstar unter den Innovationsansätzen. Mit der Methode, die zugleich eine besondere Form des Denkens darstellt, sollen Unternehmen völlig neue Ideen für nutzerfreundliche Produkte, Services, Geschäftsmodelle und interne Organisationsabläufe generieren können. Der Ansatz will dem Querdenken auf die Sprünge helfen und gleichzeitig die kreative Seite der Innovationsentwicklung mit der rationalen vereinen. Ganz im Zeichen des Design Thinking steht der neue Kongress d.confestifal, der vom 20. bis 22. September 2012 in Potsdam stattfindet.

Veranstalter ist das dort ansässige Hasso-Plattner-Institut (HPI), eine tonangebende Instanz für die Verbreitung und Schulung des Design-Thinking-Ansatzes in Deutschland. Das HPI ist ein gemeinsames Projekt des SAP-Mitgründers und heutigen SAP-Aufsichtsrats Hasso Plattner und der US-amerikanischen Stanford University. Dort, in Stanford, wurde der Ansatz Design Thinking ursprünglich auch entwickelt – unter anderen von David Kelley, dem Gründer der Design- und Innovationsagentur IDEO. Besucher des d.confestifal erleben den Erfinder live: Kelley ist nämlich einer der Keynote Speaker auf dem Kongress. Auch Hasso Plattner hält einen Vortrag. Und der italienische Fotograf Oliviero Toscani – bekannt durch seine provokativen Benetton-Werbekampagnen der 1980er- und 90er-Jahre. Toscani spricht über die Unterschiede zwischen Design Thinking und Design.

'Insgesamt beschränken wir uns auf wenige Keynotes, wir wollen einzelne, in der Community bekannte Köpfe nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen', erklärt Isabel Kneisler, Pressesprecherin des HPI. Stattdessen soll die Veranstaltung so etwas wie ein Klassentreffen der Design-Thinking-Gemeinschaft werden, bei dem sich die Teilnehmer austauschen können. Folglich ist das Format stark interaktiv, wird von Workshops dominiert, in denen Design Thinking erprobt wird. Selbst das Abend-Event spiegelt den interaktiven Charakter des Kongresses wider: Es steht unter dem Motto Matchmaking Dinner. Die Teilnehmer schlendern dabei im Raum umher und werden miteinander in Kontakt gebracht. Ein weiteres Special ist eine Filmproduktion im nahe gelegenen Filmpark Babelsberg. 'Dort können Interessierte anhand einer kleinen Filmproduktion erleben, was interdisziplinäre Zusammenarbeit bedeutet', so Kneisler. Außerdem werden bei der Veranstaltung die Ergebnisse eines Projekts präsentiert: Im Rahmen einer Global Design Thinking Challenge im Vorfeld der Veranstaltung hatten Institute und Universitäten eine gemeinsame Problemstellung erhalten, die mit Hilfe des Design-Thinking-Prozesses parallel zu lösen war.
 
Erwartet werden etwa 600 Teilnehmer. Trotz des 'Klassentreffen-Charakters' sind ausdrücklich auch Innovationsverantwortliche, Berater, Manager und Prozessmanager angesprochen, die bisher noch nicht viel über Design Thinking wissen.

Autor(en): (jum)

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier ...


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Nachricht aus managerSeminare 173:

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