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Mehrheit der Firmen spart nicht an der Weiterbildung

Corporate Learning während Corona


Während die Corona-Pandemie in zahlreichen Unternehmensbereichen bereits zur Verschlankung von Prozessen und Einsparung teurer Maßnahmen geführt hat, wirkt sie sich auf den Bereich der Weiterbildung in vielen Unternehmen bisher nicht negativ aus. Das ist das Kernergebnis einer Umfrage, die das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 377 Unternehmen durchgeführt hat. So hat knapp die Hälfte der deutschen Firmen ihre Weiterbildungsaktivitäten trotz Ausnahmezustand aufrechterhalten. Zwölf Prozent der Unternehmen weiteten ihr Qualifizierungsangebot sogar aus. Vor allem im digitalen Bereich rüsteten viele Unternehmen nach: Knapp ein Drittel wandelte die bereits vor Corona geplanten Präsenzveranstaltungen in digitale Weiterbildungsformate um und 36 Prozent schafften zusätzliche digitale Lernangebote. Selbst von den Unternehmen, die ihre Weiterbildung insgesamt heruntergefahren haben, setzt jedes zehnte auf den vermehrten Einsatz von digitalen Formaten. Und es könnten sogar noch wesentlich mehr sein, wenn es da nicht diese technologische Hürde gäbe: 39 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie mehr Weiterbildung während der Corona-Krise anbieten würden, wenn sie mehr Informationen zu E-Learning-Angeboten und -Formaten hätten.

Autor(en): Sarah Lambers


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