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Bildungsprojekt in Heilbronn

Neuer Bildungscampus soll Synergien entfalten

In Heilbronn bündeln mehrere Bildungseinrichtungen künftig ihre Kräfte, oder vielmehr: die Dieter Schwarz Stiftung bündelt deren Kräfte. Sie legt die von ihr im Jahr 2004 gegründete German Graduate School of Management and Law (GGS), eine private staatlich anerkannte Hochschule, mit einer von ihr finanziell maßgeblich getragenen Weiterbildungseinrichtung zusammen, die Fortbildungen für Erzieher, Lehrer, Schüler, Studenten und Führungskräfte anbietet: der Akademie für innovative Bildung und Management (AIM). In Heilbronn fiel Anfang Februar 2010 der erste Spatenstich für einen neuen Bildungscampus mit gut 13.000 Quadratmeter Nutzfläche, der beide Institutionen ab Herbst 2011 beherbergen soll. Außerdem hat die Stiftung die Einrichtung einer Außenstelle der staatlichen Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach auf dem neuen Campus veranlasst. Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte dem Vorschlag zugestimmt, nachdem die Stiftung (die auch die Finanzierung des Bildungscampus zu 100 Prozent trägt) zugesagt hatte, für die nächsten 15 Jahre mehr als die Hälfte der Kosten für den Betrieb der Außenstelle zu übernehmen. Die Dieter Schwarz Stiftung finanziert sich übrigens aus Ausschüttungen der Neckarsulmer Unternehmen Lidl Stiftung GmbH & Co. KG und Kaufland Stiftung GmbH & Co. KG.

'Der Bau des Bildungscampus hat zunächst einmal praktische Gründe', erklärt Dr. Erhard Klotz, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. Sowohl GGS als auch AIM waren bisher in Mieträumen in Heilbronn untergebracht. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg wiederum liegt – dafür, dass sie zu einem Großteil Studenten aus dem Heilbronner Raum hat – relativ weit außerhalb der Region. GGS, AIM und Duale Hochschule sollen auf dem Bildungscampus von einer gemeinschaftlichen Infrastruktur profitieren. Geplant ist eine große Aula, eine gemeinsame Bibliothek sowie eine Gemeinschaftsmensa. Doch auch inhaltlich hofft die Stiftung auf Synergien. 'Es wird z.B. leichter und unkomplizierter, Lehrkräfte untereinander auszutauschen', so Klotz. Zudem werde über Kooperationsmöglichkeiten in puncto Master-Studiengänge zwischen der Dualen Hochschule und der GGS nachgedacht. 'Dass Master-Studiengänge von der Dualen Hochschule in größerem Ausmaß angeboten werden, ist nämlich eher unwahrscheinlich, durch eine Zusammenarbeit mit der GGS wäre das in Zukunft aber vielleicht möglich', äußert sich Klotz.
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