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Wo Chefs kreativ sein und Fehler machen dürfen

Beste Firmen für Führungskräfte


Wer Führungskraft bei Siemens, Volkswagen, Daimler oder SAP ist, ist zu beneiden. Zumindest wenn es nach dem aktuellen Ranking 'Best Companies for Leadership 2013' der Unternehmensberatung Hay Group geht. Für die Studie wurden weltweit fast 18.000 Mitarbeiter aus über 2.200 Firmen befragt. Sie sollten die Arbeitgeberattraktivität ihres Unternehmens und die von Wettbewerbern einschätzen. Laut dem Votum der Befragten bieten im internationalen Vergleich Proc­ter & Gamble, Microsoft und General Electric beste Leadership-Entfaltungsmöglichkeiten. In Europa sind – mit Siemens auf Platz zwei, VW auf Platz fünf, Daimler auf Platz sechs und SAP auf Platz zehn – gleich vier deutsche Firmen unter den Top Ten.

Was die Spitzenfirmen gegenüber anderen auszeichnet: Sie lassen ihre Nachwuchskräfte in puncto Innovation zum Zuge kommen. Junge Führungskräfte dürfen hier häufiger mit kreativen Ideen bei ihren Chefs anklopfen als bei den weniger attraktiven Arbeitgebern. Die Top-Unternehmen zeichnen sich zudem dadurch aus, dass Chefs hier auch mehr für die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter tun, gut drei Viertel in­­ves­tieren dafür Zeit. In anderen Firmen sind es nur 48 Prozent. Dazu passt, dass die Topbe­triebe deutlich mehr Gewicht auf inspirierende Führung legen als Firmen, die im Ranking weniger gut abgeschnitten haben. Außerdem sind die Bosse in den Topbetrieben risikobereiter. 'Scheitern sehen sie als Gelegenheit, dazuzulernen', konstatiert Andreas Rande­brock, Head of Leadership and Talent bei der Hay Group in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Daher gibt es bei den Leadership-Favoriten auch weniger Scheu davor, möglicherweise riskante Projekte anzustoßen. Hier schließt sich der Kreis zur Offenheit für neue Ideen.

Allerdings erweisen sich die europäischen Top-Unternehmen im weltweiten Vergleich als eher vorsichtig, womöglich übervorsichtig. Während es weltweit fast die Hälfte der international 20 Besten wichtig findet, disruptive Innovationen zu entwickeln, ist das nur für 22 Prozent der europäischen Topfirmen ein Thema. Für sie bedeutet Innovation vorwiegend die kontinuierliche Verbesserung bestehender Produkte und Services. Aus Sicht von Georg Vielmetter, dem Hay-Group-Regionaldirektor Europa, könnte das im globalen Wettbewerb noch zum Problem werden.

Die Top Ten in Europa
1. Unilever
2. Siemens
3. Nestlé
4. Vodafone
5. Volkswagen
6. Daimler
7. IKEA
8. Danone
9. ING Group
10. SAP

(Quelle: Erhebung Best Companies for Leaders 2013 der Hay Group, Ergebnisse für den europäischen Raum, N = 7.500)

Autor(en): (jum)


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