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BDU-Studie

Personalberater rechnen mit Umsatzeinbruch

Deutschlands Personalberater haben ein gutes Jahr hinter sich – aber ein hartes vor sich. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Umfrage des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU), die am 5. Mai 2009 in Königswinter bei Bonn vorgestellt wurde. Rund 300 Personalberatungsunternehmen hatten im März 2009 zu ihrer Ertragslage Auskunft gegeben. Das Ergebnis: Der Branchenumsatz legte 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent auf 1,49 Milliarden zu.
In den vergangenen vier Jahren stieg der Gesamtumsatz der Branche kontinuierlich – doch 2009 wird der Höhenflug ein abruptes Ende nehmen. Für 2009 rechnen die Personalberater mit einem Umsatzrückgang von 19,5 Prozent. 'Wir gehen davon aus, dass die Aufträge aus den Branchen Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Finanzdienstleistung drastisch zurückgehen', erklärte Wolfgang Lichius, Vorsitzender des Fachverbands Personalberatung im BDU und Partner von Kienbaum Executive Consultants bei der Vorstellung der Studie.

Um sich für die schwierigen Monate zu wappnen, verfolgen die Personalberatungen zwei Strategien. An Kosteneinsparung durch Personalabbau denken vor allem die Branchenriesen mit einem Jahresumsatz von mehr als fünf Millionen Euro. 38 Prozent von ihnen wollen 2009 auf Berater verzichten, 46 Prozent wollen Researcher entlassen und bei der Verwaltung wollen gar 79 Prozent den Rotstift ansetzen. Kleine und mittelgroße Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu fünf Millionen Euro verfolgen einen anderen Kurs: Sie wollen ihr Angebot ausbauen. Rund ein Viertel dieser Unternehmen will sich künftig stärker im Bereich Managementdiagnostik engagieren. Ein Drittel aller kleinen Personalberatungen mit einem Jahresumsatz von bis zu einer Million Euro will außerdem auf Change-Management-Beratung sowie Führungskräftecoaching setzen.

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