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Zwischen Begeisterung und Skepsis

Arbeitnehmer-Befragung zum Work-Life-Blend


Über ein Viertel der Deutschen findet: Wer strikt zwischen Privat- und Berufsleben trennt, ist im falschen Job. Wer wirklich überzeugt von seinem Beruf ist, der betrachtet ihn als Teil seines Lebens und grenzt ihn nicht gegen das Privatleben ab. Noch mehr Bundesbürger (30 Prozent) akzeptieren zudem vorbehaltlos, dass Arbeit und Privatleben zusammenfließen. Und 40 Prozent finden, dass ein Work-Life-Blend viele Vorteile mit sich bringt: etwa eine flexiblere Zeiteinteilung und die bessere Vereinbarkeit von Job und Privatleben. Herausgekommen ist dies in der Umfrage Talents & Trends unter 600 Berufstätigen, die die Talent- und Karriereberatung von Rundstedt aus Düsseldorf beim Marktforschungsinstitut Innofact AG in Auftrag gegeben hat. Die Studie zeigt bei aller festgestellten Offenheit für neue, fluidere Arbeitsweisen aber auch, dass die Gruppe derjenigen, die negative Implikationen eines Work-Life-Blend fürchten, noch groß ist: So sind 64 Prozent der Befragten überzeugt, dass es eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit braucht, damit weder das eine noch das andere überhand nimmt. 69 Prozent meinen, dass bei fehlender Trennung zwangsläufig die Arbeit die Oberhand gewinnt. Und 40 Prozent erklären, genau dieses Problem zu haben: Die fehlende Trennung führe bei ihnen zu Überstunden.

Dass ein stärkerer Work-Life-Mix bei den Beschäftigten noch viele Befürchtungen hervorruft, lässt sich laut Sophia von Rundstedt darauf zurückführen, dass zahlreiche Unternehmen die Sache nur halbherzig angehen: 'In vielen Firmen wird heute noch eine starke Präsenzkultur gelebt. Erfolg und Engagement sind eng mit Sichtbarkeit und der Anzahl der Arbeitsstunden verknüpft.' Damit Mitarbeiter ihre Skepsis in Bezug auf flexible Arbeitszeiten und neue Arbeitsmodelle aufgeben, müsse die Führungskultur stärker auf Vertrauen setzen. 'Die Leistung des Einzelnen sollte nicht anhand einzelner Prozessschritte, sondern anhand des Arbeitsergebnisses bemessen werden', erklärt die von Rundstedt Geschäftsführerin.

Autor(en): (jum)


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