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Mehrheit will zum Mittelstand

Arbeitgeberwahl


Jeder zweite deutsche Student möchte zum Berufseinstieg nicht in einem Konzern, sondern lieber in einem kleinen oder mittelgroßen Unternehmen arbeiten. Das hat eine Studie der FH Erfurt ergeben, die sie zusammen mit der Nürnberger Personalberatung Topos durchgeführt hat. Insgesamt 400 Studenten aller Fachbereiche wurden befragt, die meisten davon aus den Bereichen der Rechts-, Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften sowie Ingenieure und Naturwissenschaftler. Was den Mittelstand so interessant macht: Für die Jungakademiker zählen vor allem ein gutes Betriebsklima, die Sicherheit des Arbeitsplatzes und ansprechende Tätigkeiten. Das Gehalt dagegen landete im Rahmen der Umfrage nur im Mittelfeld. Die Studienergebnisse zeigen zwar deutlich, dass beim potenziellen Führungsnachwuchs Interesse an einer Tätigkeit im Mittelstand besteht, als das gelobte Land verklären sie diesen aber nicht. Ein Manko, das die Befragten bei KMU als Arbeitgeber sehen: fehlende Aufstiegsmöglichkeiten. 'Hier haben mittelständische Betriebe die Chance, künftige Absolventen vom Gegenteil zu überzeugen', kommentiert Carl Christian Müller von Topos die kritischen Stimmen unter den Studenten. Auch die Bereitschaft, außerhalb der Landesgrenzen zu arbeiten, war unter den Befragten ausgeprägt. Für attraktive Angebote würde mehr als ein Drittel der befragten Hochschulabsolventen ins Ausland gehen.

Autor(en): (ena)


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