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Stresslevel ist trotz Lockerungen hoch

Arbeiten in der Corona-Krise


Obwohl Ausgangsbeschränkungen gelockert und Kitas und Schulen wieder geöffnet wurden, fühlen sich rund 40 Prozent der Menschen aktuell gestresster als vor der Corona-Krise – zumindest in der Schweiz. Das hat eine Online-Umfrage der Universität Basel ergeben, an der sich 10.303 Personen beteiligt haben. Als Hauptgründe für ihr hohes Stresslevel nannten die Teilnehmer vor allem Veränderungen bei der Arbeit oder Ausbildung sowie das noch immer eingeschränkte Sozialleben. Ändert sich hieran nichts, kann das für viele Menschen gesundheitliche Folgen haben: So zeigen rund zwölf Prozent – und somit etwa sieben Prozent mehr als vor dem Ausbruch der Pandemie – trotz Lockerungen Symptome, die auf eine schwere Depression hindeuten. Und das, obwohl knapp 20 Prozent der Betroffenen vor der Krise keinerlei Symptome hatten – sprich: als nicht besonders anfällig für Depressionen galten.


Die Krise scheint psychischen Erkrankungen somit einen perfekten Nährboden zu liefern – doch keinen, der laut Führungsexperten nicht zerstört werden könnte: Indem sich Führungskräfte bei ihren Mitarbeitenden regelmäßig nach Wohlergehen und Bedarfen erkundigen, den Austausch im Team fördern sowie soziale Events (mit Abstand oder virtuell) organisieren, können sie ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen, ihr Stresslevel zu senken und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Depressionen zu steigern.

Autor(en): Sarah Lambers


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