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Gerald Hüther will Hilfe zur Selbsthilfe bieten

Akademie für Potenzialentfaltung


Der Neurobiologe, Sachbuchautor und Redner Gerald Hüther ist schon lange Kritiker der vorherrschenden Beziehungskultur in unserer Gesellschaft. Jetzt hat er eine Genossenschaft gegründet, die sich für eine andere Form des Umgangs miteinander starkmacht.

Neuroforscher Hüther ist überzeugt: Dass sich Menschen heutzutage selten auf Augenhöhe begegnen, dass sie oft konkurrierend miteinander umgehen, andere 'zu Objekten ihrer eigenen Bewertungen, Vorstellungen oder Maßnahmen machen' – all das hemmt die Potenzialentfaltung sowohl des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft. Mit der Akademie für Potenzialentfaltung will Hüther diesen Mechanismen entgegenwirken. Die Genossenschaft soll kleine Gemeinschaften – z.B. Vereine oder Arbeitsteams – ehrenamtlich darin unterstützen, eine andere Beziehungskultur aufzubauen. Hüther ist erster Vorstand des neuen Bündnisses. Zweiter Vorstand ist Klaus-Dieter Dohne. Der Inhaber der Culture Work GmbH in Geretsried beschreibt das gemeinsame Anliegen so: 'Wir wollen Kulturen fördern, in denen alle Beteiligten berücksichtigen, dass jede Problemlösung zwei Seiten hat – eine rationale und eine emotionale – und dass es Schaden anrichtet, wenn man versucht, diese Einheit zu trennen.' Dohne nennt als Beispiel Führungskräfte, die glauben, 'mit klaren Ansagen', also linearer Kommunikation, einen guten Job zu tun, dabei aber 'massive soziale und psychische Kollateralschäden' produzieren. Dadurch gehe das knappste Gut in Gemeinschaften verloren: die bewusste mentale Energie.

Wer diese Energie in seiner Gruppe durch eine andere Form des Umgangs miteinander bewahren will, kann sich als 'Research Fellow' an die Genossenschaft wenden. 'Er erhält dann von uns das Handwerkszeug, das ihm hilft, seine Gemeinschaft weiterzuentwickeln', erklärt Dohne. Zu diesem Handwerkszeug zählen zum Beispiel Methoden, mit denen sich die vorherrschenden Problemlösungsmuster in der Gruppe analysieren lassen oder Tools, mit denen die Gruppenmitglieder lernen, im Umgang miteinander sowohl sozial-emotionale als auch sachlich-rationale Anteile zu berücksichtigen.

Hinter der Vorgehensweise, nicht das Team zu trainieren, sondern vielmehr eines seiner Mitglieder zum Prozessbegleiter auszubilden, steckt laut Dohne die Überzeugung, dass  nur selbst intendierte Veränderungsprozesse wirklich nachhaltig sind. Wer die Sache fördern will, kann Teil der Genossenschaft werden, indem er Anteile in Höhe von 200 Euro erwirbt. Zentrale Koordinationsstelle der Organisation ist Göttingen. Eine weitere Dependance wurde kürzlich in Wien eröffnet, eine dritte soll 2016 in der Schweiz folgen. Infos unter www.akademiefuerpotentialentfaltung.org

Autor(en): (jum)

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