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Wie vermeidet man seine eigene Langeweile?

Sprechstunde beim Sprechtrainer

Wenn man einen Vortrag oder eine Präsentation oft hält und sie eigentlich in- und auswendig kann: Wie vermeidet man seine eigene Langeweile? Wie wirkt die Präsentation für die Zuhörer dennoch neu und wie für sie gemacht?

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Das können wir beim Lieblings-Ungarn aller Speaker und Trainer nachlesen – Mihály Csíkszentmihályi. Er hat den Begriff des „Flow“ in die Managementliteratur eingeführt und sagt, dass wir nicht in Flow kommen, wenn wir überfordert sind. Das ist klar. Aber er sagt eben auch, dass wir nicht in den Flow kommen, wenn wir unterfordert sind. Ein Vortrag, der für Sie keine Herausforderung mehr darstellt, wird Sie langweilen. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie dann auch Ihre Zuschauer langweilen.
Gute Redner sorgen dafür, dass es für sie selbst nicht zu einfach ist. Wenn ich zum Beispiel an einer Schule rede, das Publikum mich also nicht allzu sehr fordern wird, dann wähle ich einen Einstieg, den ich noch nie zuvor genutzt habe. Oder ich baue Geschichten ein, die ich noch nie erzählt habe. Oder ich bitte mittendrin um Zwischenfragen...

Autor(en): Michael Rossié
Quelle: managerSeminare 215, Februar 2016, Seite 61 - 61 , 3164 Zeichen
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