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Durchblick ohne Überblick

Komplexität managen

Erstens kommt es anders. Und zweitens als man denkt. Dass Pläne und Strategien immer seltener aufgehen, liegt an der wachsenden Komplexität in den Unternehmen. Diese ist jedoch nur vordergründig ein Problem. Im Grunde genommen ist sie ein Motor für Stabilität und Fortschritt. Man muss nur wissen, wie man ihn anschmeißt und bedient.


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Der Staat Innerwelten ist in Aufruhr. Routinen laufen aus dem Ruder, Pläne platzen, Vorhaben versickern im Sande – kein Rädchen greift mehr ins andere. Reporter einer Tageszeitung decken auf, dass ein enormer Anstieg der Komplexität für das Chaos verantwortlich ist. Ihr Verdacht: Ein Verbrecher hat eine Komplexitätsfalle ausgelegt. Die Kriminalpolizei schaltet sich ein, bildet eine Soko, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Die Spezialisten tappen allerdings im Dunkeln – und die Stimmung im Staat heizt sich weiter auf.

Wofür der Beraterin Maria Pruckner der Staat Innerwelt in ihrem Buch 'Die Komplexitätsfalle' als Metapher dient, ist nicht schwer zu erraten: die Unternehmenswelt. Dort steigt die Komplexität seit Jahren schnell, vielleicht sogar exponenziell. So schnell zumindest, dass sie den Managern Kopfzerbrechen bereitet. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Camelot halten vier von fünf Topmanagern die Komplexität in ihrem Unternehmen für zu hoch. Drei Viertel der 150 Befragten befürchten zudem, dass sie weiter zunehmen wird und ihnen mehr und mehr die Kontrolle über die Prozesse aus der Hand gleitet. Andere Untersuchungen zeichnen ein ähnliches Bild: 80 Prozent der mehr als 1.700 CEOs aus aller Welt, die IBM im vergangenen Jahr befragt hat, gaben an, dass sie glauben, sich in Zukunft mit erheblich mehr Komplexität konfrontiert sehen.

'Der Umgang mit der steigenden Komplexität ist die vielleicht größte Herausforderung, der sich Organisationen im 21. Jahrhundert stellen müssen', sagt der Managementberater und Komplexitätsexperte Heinz Peter Wallner. Ob ein Unternehmen innoviert oder den technischen Anschluss verliert, ob es auf dem Markt agiert oder nur reagiert, ob die Beschäftigten motiviert sind oder desillusioniert – all das hänge mehr und mehr von der Fähigkeit ab, mit Komplexität umzugehen.

Extras:

  • Führen im komplexen Kontext: Drei Strategien
  • Sieben Denkregeln: Beobachten ohne zu bewerten
  • Komplexität im Unternehmen: Die Ergebnisse der managerSeminare-Leserumfrage aus Heft 185
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von drei Büchern über Komplexität und Hinweis auf einen Fachartikel

Autor(en): Andree Martens
Quelle: managerSeminare 187, Oktober 2013, Seite 24 - 30 , 27306 Zeichen

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