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Wie Weise Schicksalsschläge bewältigen

Der Ältestenrat

Ob Kündigung oder Insolvenz – gegen persönliche Niederlagen ist niemand gefeit. Das stellt die aktuelle Wirtschaftskrise schmerzhaft unter Beweis. Wie man solche Schicksalsschläge am besten verarbeitet, verraten die Mitglieder des Ältestenrates – und schöpfen dabei aus einem reichhaltigen Fundus an Erfahrungen.

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Die Krise hat Deutschland im Griff. Beinahe jeden Tag berichten die Medien über geplante Entlassungen, Kurzarbeit und Umsatzeinbrüche. Wer von diesen Auswirkungen betroffen ist, durchläuft auch menschlich eine Krise: Ein erschüttertes Selbstbewusstsein, Zukunftsängste, finanzielle Engpässe und oft auch Partnerschaftsprobleme sind die Folge. Grund genug, die Mitglieder des Ältestenrates zu fragen, wie sie mit tiefen Einschnitten und Verwerfungen in ihrem Leben umgegangen sind, und wer oder was ihnen geholfen hat, die Situation zu meistern.

Warum wird ausgerechnet mir gekündigt? Warum muss gerade ich diese furchtbare Krankheit bekommen? Wer in einer Krise steckt, schlägt sich häufig mit solchen Gedanken herum. Schließlich gilt in unserer humanistisch geprägten Gesellschaft: Jeder ist seines (Un-)Glückes Schmied. Besonders schwer sind Schicksalsschläge zu begreifen, wenn man sich rein gar nichts zu schulden hat kommen lassen. So hat sich schon der biblische Hiob bitter bei Gott beklagt, weil er sich doch immer rechtschaffen verhalten hatte und dennoch einen Unglücksfall nach dem anderen (Verlust des Vermögens, der Söhne und der eigenen Gesundheit) hinnehmen musste.

Extras:

  • Die zitierten Mitglieder des Ältestenrats in Kurzporträts

Autor(en): Claudia Harss
Quelle: managerSeminare 133, April 2009, Seite 33 - 36 , 16493 Zeichen

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