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Wie aus Ideen Innovationen werden

Kreativität als Strategie

Es klingt paradox: Ausgerechnet jene Unternehmen, die sich besonders um die Förderung von Kreativität bemühen, landen häufig im Innovationsstau. Ideenprofi Jens-Uwe Meyer hat das Phänomen untersucht und dabei eine ganze Reihe von Missverständnissen aufgedeckt, die über Kreativität kursieren. Die fünf größten kreativen Denkfehler, ihre Folgen und wie diese ausgebügelt werden können.


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Kreativität hat Karriere gemacht. Manager wünschen sie sich von ihren Mitarbeitern. Trendforscher bezeichnen sie als die Schlüsselkompetenz der Arbeitswelt von morgen. Und auch in der Politik hat sie eine starke Lobby: So hat etwa die Europäische Union 2009 zum Jahr der Kreativität und Innovation erklärt und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat unlängst sogar den kreativen Imperativ ausgerufen: 'Wir sind gezwungen zur Kreativität!', sagte sie auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Die eingängige Logik, die hinter diesen Worten steht, fußt auf zwei Argumenten. Erstens: Es gibt irgendwo auf der Welt immer einen, der Material und Arbeitskraft billiger beschaffen kann. Zweitens: Der Know-how-Vorsprung der westlichen Wirtschaftswelt schmilzt dahin, vor allem durch das Internet, über das Wissen vielen frei zugänglich ist. Mithin bleibt den hiesigen Unternehmen eigentlich nur eine Chance, um konkurrenzfähig zu bleiben – Innovationen.

In vielen deutschen Firmen ist diese Botschaft längst angekommen. Es wird getüftelt und getestet, sinniert und studiert, innoviert und rumprobiert, bis die Köpfe rauchen. Doch während einige Firmen sich so bereits passable Plätze im globalen Wettbewerb gesichert haben, will es bei anderen mit der Kreativität nicht klappen. Allen Kreativ-Bemühungen zum Trotz kommen am Ende keine zählbaren, geschweige denn geldwerten Innovationen heraus.

Die Gründe für die kreative Klemme liegen zumeist in einem der vielen Missverständnisse begraben, die sich trotz – oder gerade wegen – der ganzen Diskussion um Kreativität hartnäckig halten. Am weitesten verbreitet ist wohl jenes, dass Kreativität sich dort am besten entfaltet, wo dem Geist keine Grenzen gesetzt sind.

Extras:

  • Kreative Missverständnisse: Die fünf häufigsten Irrglauben über Kreativität
  • Umfrage: Die Meinung der mS-Leser zum Thema Kreativität
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von zwei Büchern und zwei Fachartikeln über Kreativität

Autor(en): Jens-Uwe Meyer
Quelle: managerSeminare 133, April 2009, Seite 38 - 42 , 20291 Zeichen
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