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Das Blog


21. Dezember 2018 | Von Nicole Bußmann

Sinneswandel in der Sinnfrage

Wer sich mit dem Thema Sinn beschäftigt, landet über kurz oder lang bei Simon Sinek. Und damit im Jahr 2009. In diesem nämlich hat Sinek seinen ersten TED-Vortrag unter dem Titel „Start with the why“ gehalten, der sich seitdem stabil in den Top-Ten der meistgeklickten TED-Präsentationen hält. Das gleichnamige Buch – in Deutschland unter dem Titel „Frag immer erst nach dem Warum“ veröffentlicht – hat sich weltweit mittlerweile millionenfach verkauft. Sinek ist zu einer Art Gallionsfigur der unternehmerischen Sinnsuche geworden, sein Vortrag zum Startpunkt eines Sinneswandels in der Sinnfrage.

Sinn – das hörte sich im unternehmerischen Kontext immer leicht esoterisch an, zumindest aber galt die Sinnsuche lange als so softes Thema, dass es nicht auf der Agenda von Managern stand. Heute allerdings führen den Begriff nicht nur Beraterinnen und Coachs im Munde, sondern auch Unternehmensbosse und Vermögensverwalter. Und es scheint zum guten Ton zu gehören, auf die Frage „Warum tue ich, was ich tue?“ eine sinnvolle Antwort zu haben – also eine, die für den inneren Antrieb steht, für die eigenen Grundüberzeugungen oder einen höheren Sinn.

Was ist passiert? Warum ist Sinn so populär? Schließlich war er immer schon bekannt als Treiber menschlichen Tuns. Ein Konzept macht im Business aber immer nur dann Karriere, wenn einerseits die Zeit dafür reif ist und andererseits Belege der Wirksamkeit bzw. der Sinnhaftigkeit auftauchen. Und das ist geschehen. Studien belegen: Sinn rechnet sich. Sinn rekrutiert. Sinn motiviert. Sinn stabilisiert. Damit sind wir bei der Frage angelangt: Kann man Sinn „machen“, ihn stiften? Und wenn ja, wie? Antworten gibt es im diesmaligen Titelbeitrag von managerSeminare.

Selbstführung gehört seit jeher zu den wichtigsten Führungsaufgaben. Klassische Selbstführungsansätze fokussieren auf die Themen Zeitmanagement und Selbstorganisation. Um beides geht es heute jedoch meistens nicht mehr. Zeitgemäße Selbstführung – eine Selbstführung 4.0 – zielt weniger darauf, das eigene Handeln zu strukturieren als vielmehr darauf, das Innere zu stabilisieren. Wie das gelingt, lesen Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch in der neuen Ausgabe von managerSeminare, genauer in dem Beitrag „Von innen stark“.


Kommentare (3) | Kategorie: Management & Führung

  Seite 1

Kommentare

  1. Jan-Erik Baars

    Sinn zu stiften ist sicherlich die Kernaufgabe jeder Führungsarbeit und macht einfach sinn. Danke daher für den Beitrag. Was mich erstaunt, ist dass die Übersetzung mit purpose was ganz anderes bedeutet, nämlich Zweck. Sinn wiederum ins Englische übertragen ist sense oder meaning, aber nicht purpose. Sinn und Zweck sind miteinander verwoben, bedeuten aber doch was ganz anderes… Purpose ist das, was Unternehmen nach aussen tragen, der Zweck des Ganzen. Sinn jedoch, ist das, was im Unternehmen wirkt und Mitarbeitende führt. Ähnlich, aber entscheidend anders!

  2. Nicole Bußmann

    Gerade Begriffe für wenig greifbare Konzepte sind ja oft nicht eins zu eins übersetzbar. Zudem verändern sie sich sogar über die Jahre. Der Begriff Purpose, der heute fast schon als Trendbegriff gelten darf, beinhaltet nach unserem Verständnis und Sprachgefühl derzeit – natürlich in Abhängigkeit vom jeweiligen Kontext – Aspekte von allen drei Dingen: Sinn, Zweck und Ziel (und noch mehr: Auch Absicht, Bestimmung und Mission können darin stecken).

    Das zeigt sich auch in der vielfältigen Verwendung des Begriffs in der deutsch- und englischsprachigen Fachliteratur, aber auch der Businesspraxis (z.B. https://purpose-economy.org). Und übrigens auch im Sprachgefühl unserer Leser: In der Umfrage (https://www.managerseminare.de/managerSeminare/Umfrage/Was-macht-Sinn,267776) zum Thema hatten wir nach einer Erklärung des Begriffs gefragt, die Auswertung der Frage ist ebenfalls im Text zu finden. Wir haben uns deshalb entschlossen, die möglichen Übersetzungen – Sinn, (Daseins)Zweck, innerer Antrieb und (höheres) Ziel – weitgehend synonym zu benutzen.

  3. Jan-Erik Baars

    Danke für die Klärung, interessant. Auch die Studie 😉
    „Purpose-Unternehmen sind für ihre Kunden und Mitarbeiter da. Gewinne werden größtenteils reinvestiert und dienen dem Sinn des Unternehmens. Die Verantwortung liegt immer bei den Menschen im Unternehmen. Purpose Unternehmen arbeiten nicht für den Gewinn von Investoren, sondern den Sinn des Unternehmens.“ – so die Webseite. Heisst das, dass der Sinn des Unternehmens ist, Purpose zu erzeugen, nämlich für Kunden und Mitarbeiter da zu sein? Dann passt es für mich.

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