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1. April 2019 | Von Redaktion

#NextAct2019: Wer, wenn nicht wir?

Episode 4 startete am 28. März 2019 auf würdigem Terrain: im Event-Saal Quantum des Phantasialands in Brühl. Unter den wachsamen Blicken von Klonkriegern, Storm Troopern und Darth Vader himself gab es dort bei NextAct2019, dem „Event für die Digitale Transformation der Next Economy“, visionäre Beiträge zur Zukunft von Marketing, neuer Arbeit und NextHR. Echte wie gedankliche Achterbahnfahrt inklusive.

Ein Beitrag von Sylvia Lipkowski und Nicole Bußmann

Darth Vader steht an der einen Tür vom Plenumssaal, ein Storm Trooper an der anderen. Der Einlass stockt ein wenig, nicht weil die Bösewichter uns am Reingehen hindern, sondern weil jeder Gast ein Selfie mit ihnen will. Manche Teilnehmer haben sogar ihre Lichtschwerter dabei. Seit mindestens vergangenem Jahr verteilt Winfried Felser sie an die von ihm so genannten Next Hopes HR: Menschen, die der digitalen Transformation positiv begegnen und ihre Macht zur Mitgestaltung verstehen.


Heute werden allen Laserschwerter versprochen, die sich auf die Veranstaltung mit dem passenden Titel „NextChampions“ einlassen. Und das sind einige: Offiziell an die 400 Gäste – Branchengrößen, thematische Koryphäen, Netzwerker und Medienvertreter – haben sich in dem Brühler Freizeitpark eingefunden. Sie alle sind dem Ruf von Winfried Felser gefolgt. Felser – professioneller Vernetzer, promovierter Informatiker, HR-Influencer und Chief Vision Officer – ist so etwas wie das freundliche Gesicht der Transformationsgestaltung geworden. Seit 2016 trommelt er als NextAct-Gastgeber immer wieder Menschen aus HR-, Technologie und Marketing zusammen, um sie zu motivieren, den Wandel zu gestalten, die aktuellen Herausforderungen aktiv anzugehen und die digitale Transformation als Chance zu sehen. Und Jahr für Jahr kommen mehr willige Gäste.

Es ist das bislang größte NextAct-Event: Dennoch verlieren sich die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beinahe im dem weitläufigen Gelände zwischen den phantastischen Kulissen von Wuze Town und Quantum, zwischen Kinderland und Premium-Saal, zwischen Alt-Berlin, Bällebad und den ausgestellten Elektro-Mobilen. Zudem ist es kalt in den mit Achterbahnen ausgestatteten Workshop-Räumen voller fantasievoller Deko. Die Location ist mystisch-charmant, tut aber nichts für das kuschelige Gefühl eines entschlossenen Beisammenseins Gleichgesinnter mit großen Visionen. Die Community stört das freilich nicht. Unbeeindruckt von der Kälte in Wuze Town netzwerkt sie, was das Zeug hält. Sie freut sich aneinander, übereinander, miteinander.

Zur Freude gibt es gleich zu Beginn noch eine gute Dosis Optimismus: Und zwar nicht nur in der Rede des nordrheinwestfälischen Wirtschaftsministers Andreas Pinkwart, der – ganz Profi-Politiker – breite Forderungen hatte von der schnelleren Digitalisierung der Verwaltung bis hin zu einer allgemein positiveren Fehlerkultur. Positiv stimmt vor allem die Rede von Hermann Simon, in der er auf dreißig Jahre Forschung zu dem von ihm geprägten Begriff der „Hidden Champions“ zurückblickt. Eine zentrale Botschaft des Wirtschaftswissenschaftlers: Deutschland hat sie nicht nur immer noch, die vielen mittelständischen Weltmarktführer in ihren Nischen, die keiner kennt – sondern sie sind auch gar nicht so schlecht aufgestellt für die Zukunft. Denn im Business-to-Business-Bereich sind sie seinen Recherchen nach auch im Hinblick auf neue Technologien noch führend – nur wird das nicht wahrgenommen von einer Öffentlichkeit, die die Digitalisierung noch viel zu sehr mit Apple, Amazon, Google und Facebook gleichsetzt. Die Hidden Champions können also laut Simon durchaus auch die „Next Champions“ sein.


Angebote, die den Champions – wie auch Konzernen und Kleinstunternehmen – dabei helfen wollen, gibt es im Phantasialand reichlich. Ob Personalberatung, Agilitätscoaching oder die passende DSGVO-konforme Datenverwaltung – in den langen Gängen und kühlen Seminarräumen ist vieles zu finden, was Unternehmen den Weg in die Digitalisierung erleichtern soll – auch wenn das Programm leicht kryptisch ist und nie so recht verrät, was und wen genau man erwarten darf. In mal mehr, mal weniger interaktiven Sessions werden ebenso Technologien und Software vorgestellt wie neue Ansätze zur Unternehmensorganisation oder neue Methoden wie das mittlerweile erstaunlich populäre Working out Loud.

Das Fazit, das immer wieder mal gezogen wird: Mit den herkömmlichen Ansätzen lässt sich nicht mehr weiterkommen. Dass diese Erkenntnis sogar in großen und traditionellen Unternehmen angekommen ist, wird beispielweise im Workshop zu #NextLeadership deutlich. Dort berichten zwei erfahrene Stimmen aus der Praxis – Christina Schulte-Kutsch, Verantwortliche für die Führungskräfteentwicklung bei der Deutschen Telekom, und Oliver Maaßen, HR-Chef beim schwäbischen Maschinenbauer Trumpf, – wie massiv sich Personalführung und -entwicklung in den vergangenen Jahren verändert hat. HR ist längst kein reiner Trainingsanbieter mehr, sondern versteht sich als Begleiterin, die Führungskräften hilft, ihre Rolle als „Next Leader“ zu finden. Denn diese Rolle verändert sich auch. In beiden Unternehmen haben beispielsweise individuelle Zielvereinbarungen keinen Einfluss mehr auf Boni, und bei der Telekom ziehen sogar Vorstände mit in die neuen, offenen Bürolandschaften.

Einen Dämpfer wird der digitalen und analogen Dynamik im Phantasialand gegen Veranstaltungsende allerdings dann doch noch versetzt: von Thomas Sattelberger, der sich schon in den Vorjahren als Mahner geriert hat. Der ehemalige Personalvorstand der deutschen Telekom und aktuelle Bundestagsabgeordnete für die FDP entwirft in seiner Abschluss-Keynote ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Landes, indem er u.a. der Automobilindustrie einen ähnlichen Niedergang vorhersagt wie der Steinkohle. Dabei warnt er auch vor den sozialen Verwerfungen, die diese Disruption wohl auslösen wird und appelliert an alle An- und Abwesenden, sich auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten, statt die Finger in die Ohren zu stecken und so zu tun, als könne alles so weitergehen wie bisher.


So gesehen passt das Schlusswort – es liefert sozusagen den Tritt in den Hintern der NextChampions, jetzt Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden. Und damit passt es auch in großer Runde und phantastischem Setting gut zur alten Idee von NextAct, die übrigens auch am Ende der Veranstaltung – auf schwarze Stofftaschen gedruckt – zur Verteilung kommt: „Next Hope: Die Zukunft retten – Wer, wenn nicht wir?“ Und damit ist es wieder ein typisches Felser-Event: visionär, symbolträchtig, aufrüttelnd, ein bisschen chaotisch, auf jeden Fall gesellig und lustig. Denn Achterbahn fahren durften wir am Ende dann auch wirklich.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, _erlebt

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