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Das Blog


22. Oktober 2019 | Von Redaktion

Glücklich gesund

Ob auf Covern von Business-Büchern, in Firmennamen oder auf Managementkongressen: Zunehmend tauchen die Begriffe Hygge, Ikigai und Happiness in der Arbeitswelt auf. Die drei Wörter stehen für Faktoren, die im Menschen Glücks- und Wohlfühlgefühle auslösen. Dass Managementberater diesen verstärkt nachspüren, kommt nicht von ungefähr: Wohlfühl-Gefühle machen leistungsfähig und halten gesund, das ist wissenschaftlich erwiesen. Womit sich die Frage ergibt: Inwieweit sind eigentlich auch Führungskräfte und ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) gefordert, für mehr Wohlgefühl im Unternehmen zu sorgen? Das gerade erschienene Extraheft Corporate Health geht dem auf den Grund.

Klar ist: Durch Homeoffice und mobiles Arbeiten, durch eine Duz-und-Kumpel-Kultur im Büro, durch Wohlfühl-Lounges und Smoothie-Theken am Arbeitsplatz greifen Arbeits- und Privatleben mehr und mehr ineinander. Einigkeit besteht ohnehin darüber, dass „Work“ und „Life“ keinen Gegensatz bilden, da auch beim Arbeiten „gelebt“ wird und es also nicht darum geht, für eine „Work-Life-Balance“ zu sorgen, sondern darum, die Basis für ein insgesamt gutes und stabiles Dasein zu legen. Damit ist es für jeden einzelnen Mitarbeitenden und jede Führungskraft ein konsequenter Schritt, nicht nur privat, sondern auch im Business-Alltag so etwas wie Glück zu suchen sowie gleichzeitig anderen Menschen ein glückliches Arbeiten zu ermöglichen. Das verdeutlicht Managementberater und Zen-Lehrer André Daiyû Steiner im Interview und fordert: „Wir brauchen mehr Happiness B“.

Entsprechend gibt es bereits Unternehmen, die Workshops für die Glücks- und Sinnsuche ihrer Mitarbeitenden anbieten und in denen erarbeitet wird, mit welchen Mitteln alle gemeinsam eine Happiness-Kultur fördern möchten. Wichtig dabei: die Vermeidung der schnellen, vermeintlichen Glücksversprechen „Ruhm“, „Macht“, „Geld“ und „sinnliche Erfüllungen“, denn all das führt nicht zu tiefer Zufriedenheit, also nicht zu dem, was die griechischen Philosophen als „Eudaimonia“ bezeichnet haben. Maßnahmen, die der tiefen Zufriedenheit dienen, sind, wie André Daiyû Steiner anführt, solche, die 1. Sinn vermitteln, 2. Vertrauen schaffen, 3. Emotionale Sicherheit geben, 4. Verbundenheit erzeugen.

Was im Einzelnen hierzu gehört, zeigen die Dänen. Ihr Konzept „Hygge“ ist ein 200 Jahre altes Kulturgut und steht für Geborgenheit, für Erdung sowie für Werte und Erfahrungen fernab von Konsum und Karriereeitelkeiten. In Dänemark kommt Hygge selbstverständlich auch im Job zur Anwendung und bedeutet, sich auf drei Faktoren zu besinnen. Andrea Fischer, Leiterin der Hygge-Akademie in Bad Honnef, fasst das, was mit diesen Faktoren einhergeht, in ihrem Beitrag „Hygge im Büro“ so zusammen:

1. Glückselement Gemütlichkeit: das Jobumfeld so behaglich wie möglich gestalten und ein Wohlfühlklima schaffen – mit Kissen, Decken, Kerzen, gedeckten Farben, persönlichen Fotos und Bildern.
2. Glückselement Genuss: sich aufs Hier und Jetzt fokussieren, das Angenehme der gegenwärtigen Situation wahrnehmen, bei der Arbeit Pausen machen und diese auf bewusste und gute Weise gestalten, z.B. mit Musik und leckerem, gesundem Essen.
3. Glückselement Gemeinschaft: zwischenmenschliche Beziehungen hochhalten, ein Wir-Gefühl erleben, wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen und Augenhöhe im Miteinander als selbstverständlich erachten.

Mehr Glück und mehr psychische Gesundheit sind vor allem auch dann zu finden, wenn Führungskräfte das Loslassen lernen, wenn sie sich weniger unter Druck setzen, sich weniger zwingen und sich mehr erlauben. Arzt und Executive Coach Jörg-Peter Schröder benennt im Artikel „All You Need is less““ fünf Ansatzpunkte für das Gesundheitsmanagement: Less Selbstanpeitschen, Less Selbstsabotage, Less Selbstperfektionismus, Less Vergleichen, Less internes Wettbewerbsdenken, Less Überschreiten der eigenen Grenzen.

Insgesamt beinhaltet das Extraheft sechs Fachbeiträge, die Führungskräfte und Mitarbeitende sowie BGM-Verantwortliche darin unterstützen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um im Job gesund und glücklich zu bleiben bzw. ein gesundes, glückliches Arbeiten zu ermöglichen. Das Themenspektrum reicht von Überlegungen zu Sinnfragen und damit zu den Sinnbegriffen Ikigai und Purpose über die Kurzvorstellung von Apps für mehr Wohlbefinden bis hin zu verbreiteten Irrtümern in der Burnout-Prävention. Erschienen ist das Extraheft als Heft im Heft in managerSeminare.


Kommentar (1) | Kategorie: Lernen & Lehren

  Seite 1

Comment

  1. Tobias Hoffmann

    sehr guter Blog, vor allem die 3 Glücks-Elemente finde ich sehr gut

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