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Das Blog


19. Juli 2019 | Von Nicole Bußmann

Corporate Moonshots: Groß denken lernen

Kennen Sie Google X? So nennt sich die Forschungsabteillung von Google. Selbst wenn Sie davon noch nie gehört haben, werden Sie von den Projekten gehört oder gelesen haben, mit denen sich Google X beschäftigt: selbstfahrendene Autos etwa oder die Datenbrille. Intern werden solche Projekte bei Google Moonshots genannt. Und auch andernorts spricht man von Moonshots, wenn von Ideen die Rede ist, die das Potenzial haben, unser Leben kolossal zu verändern. Wenn es also um etwas Großes geht, etwas sehr Großes. Der Begriff geht auf die Vision von John F. Kennedy zurück, einen Menschen zum Mond schicken zu wollen. Mit Neil Armstrong ist das am 21. Juli 1969 Wirklichkeit geworden.

Die meisten deutschen beziehungsweise europäischen Führungskräfte und Unternehmenschefs schütteln über solche anfangs irrsinnig erscheinenden Projekte nur den Kopf. Hierzulande gilt die Devise: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Denn in der Tat: Solche Projekte sind Schüsse ins Blaue, ihr Ausgang ist komplett ungewiss. Trotzdem ist sie da, auch hierzulande – die Faszination für „the next big thing“, gepaart mit der Angst, durch eben diese nächste Disruption vollends abgehängt zu werden.

Statt „going neurotic“ wäre auch „going active“ eine Option, meint Friederike Müller-Friemauth. Die Zukunftsforscherin hat das aktuelle Titelthema von managerSeminare geschrieben und ist überzeugt: Dass Unternehmen in Europa selbst Corporate Moonshots starten, statt lediglich den Raketen der Amerikaner hinterherzuschauen, setzt einiges voraus. Sich in die Lage zu versetzen, radikal zu innovieren, erfordert vor allem eine bestimmte Haltung – und zwar eine andere als die, in der wir Europäer bislang zu Hause sind. Das europäische Mindset hat sich eher als eine schlechte Startrampe für den Griff nach den Sternen erwiesen. Es lohnt sich daher, die eigene Denkungsart zu hinterfragen und groß denken zu lernen.

Gewohnte Denkroutinen zu verlassen und neue Wege auszuprobieren, darum geht es auch in einem Interview, das wir für die aktuelle Ausgabe geführt haben. Zwei Führungskräfte, deren Job unterschiedlicher nicht sein könnte – einer ist Chef einer Oper, der andere Chef eines Forschungsinstituts –, haben für drei Wochen ihren Job getauscht. Was auf den ersten Blick etwas lapidar erscheinen mag – was sind schon drei Wochen? – hat zu tiefen Einsichten geführt. Über die eigene Führung, die eigene Organisation und die Bereicherung, die von einem Sichtwechsel ausgehen kann. Ehrliche Einblicke garantiert.

BTW: Das Titelbild erinnert an Antoine Saint-Exupérys „Kleinen Prinzen“. Das berühmteste Zitat daraus umschreibt in gewisser Weise die Motivation, die Moonshots auslösen können: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“


Kommentare (0) | Kategorie: Management & Führung

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