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Das Blog


2. November 2017 | Von Nicole Bußmann

Augenhöhe macht Schule: Wie schulische Bildung unsere Arbeitswelt prägt

Augenhöhe macht Schule. So heißt das neue Projekt um die Berater und Filmemacher der AUGENHÖHEworks GmbH. Nach „AUGENHÖHE – Der Film“ und „AUGENHÖHEwege“ ihr drittes Projekt, das sich nichts geringeres zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft zu verändern. Aktuell befindet sich die Initiative im Crowdfunding. Ich sprach mit Silke Luinstra, einer der Initiatorinnen, über das Ziel und die Frage, was schulische Bildung zum Gelingen moderner Organisationen und zum Funktionieren pluralistischer Gesellschaften beitragen kann.

Sie haben wieder ein spannendes Projekt gestartet: Augenhöhe macht Schule. Was genau haben Sie vor?

Silke Luinstra: Wir setzen fort, was wir mit unseren bisherigen Filmen begonnen haben: Wir inspirieren und ermutigen Akteure, ihre Organisation kritisch und wohlwollend zugleich anzuschauen und auf dieser Basis Handlungsideen für die Zukunft zu entwickeln. Da wir von dem Format Film-und-Dialog sehr überzeugt sind – und uns die Resonanz auf die bisherigen Filme da recht gibt – werden wir auch dieses Mal wieder einen Film machen, der zum Dialog einlädt.



Aktuell befinden Sie sich im Crowdfunding, waren aber dennoch schon in einigen Schulen mit Kamerateam unterwegs. Was haben Sie gesehen und erfahren? Was hat Sie bislang am meisten bewegt?

Wir haben in einer freien und einer staatlichen Schule gedreht, um einen Vorgeschmack auf den Film zu geben und selber tiefer in die Materien einzutauchen. Wir waren beeindruckt von dem, was alles möglich ist – gerade auch im Rahmen des staatlichen Systems, von dem man so leicht denkt, da ginge gar nichts… Das stimmt nicht, können wir jetzt sagen. Wie auch in Unternehmen braucht es für Veränderungen in Schule einige mutige Menschen an entscheidenden Positionen. Nicht außer Acht lassen sollten wir dabei die Eltern: Sie wollen das Beste für ihr Kind – und denken häufig, dass eine Sozialisation wie sie sie selber erfahren haben, eben dieses Beste wäre. Doch unsere Welt hat sich in den vergangenen 25 bis 40 Jahren immens verändert, heute sind andere Kompetenzen und Haltungen erfolgversprechend. Angesichts der hohen Komplexität der Umwelt geht es unseres Erachtens viel mehr als früher um den Umgang mit unsicheren, offenen Situationen – man könnte auch sagen, es geht um Ambiguitätstoleranz, um hohe Eigeninitiative und Selbstorganisation, ein ordentliches Maß an Flexibilität, um Mut zum Experimentieren und auch darum, sich immer wieder ein Stück neu zu erfinden und dabei seine Identität nicht zu verlieren.

Inwiefern wirkt sich Ihrem Eindruck nach schulische Bildung auf die Arbeitswelt aus? Auf eben auf unser Verständnis von Zusammenarbeit, Fehlerkultur, Selbsterfahrung, Potenzialentfaltung, Selbstwirksamkeit… ?

Sehr direkt. Die Erfahrungen im schulischen Umfeld, auch in den Hochschulen und Universitäten, prägen die Erwartungen, mit denen junge Menschen in die Arbeitswelt kommen. Ist meine Eigeninitiative erwünscht? Darf ich was ausprobieren, oder ist es schlimm, wenn ich Fehler mache? Wir haben mit so manchem Unternehmer gesprochen, der uns erzählte, dass viele junge Menschen diese Kompetenzen erst wieder lernen bzw. das Vertrauen fassen müssen, dass ihr Einsatz gewünscht ist. Das hat so mancher in 9, 10, 12 oder 13 Jahren Schule leider verlernt. Darüber hinaus ist für mich wichtig, dass sich Menschen als selbstwirksam erleben. Das ist das Wichtigste, was wir der jungen Generation mitgeben können – und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitswelt, sondern auch direkt auf die Gesellschaft.

Warum fokussieren Sie sich als Beraterinnen und Berater überhaupt auf die Schule? Das ist ja nicht Ihr vertrautes Terrain…

Wir verstehen uns weniger als Berater denn als Impulsgeber in soziale Systeme hinein. Das Thema „Schule“ kam schon rund um die erste Premiere auf – nicht zuletzt, weil meine Kinder mitbekamen, was wir mit AUGENHÖHE tun und sie anfingen, das in Beziehung zu setzen zu ihren Erfahrungen in ihrem schulischen Umfeld. Mir wurde dadurch klar, wie eng die Systeme verknüpft sind und dass es Veränderungen im Bildungssystem bräuchte, um in Organisationen den Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft zu begegnen und den Menschen in ihrer Vielfalt und ihren Potenzialen gerecht zu werden. Um das zu erreichen, reicht eine Veränderung in der Arbeitswelt nicht aus.

Und ja, es stimmt, es ist nicht unser vertrautes Terrain. Deswegen haben wir uns im Team mit Menschen verstärkt, die sich intensiv mit Schule beschäftigen und z.B. in der Initiative „Schule im Aufbruch“ engagiert sind. Außerdem haben wir einen hochkarätig besetzten Beirat für dieses Projekt gewinnen können, dem mit Mechthild Reinhard, Gründerin der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik, Margret Rasfeld, ehemalige Schulleiterin der für ihren innovativen Ansatz bekannten ESBZ (Evangelische Schule Berlin Zentrum), und Myrle Dziak-Mahler, Geschäftsführerin des Zentrums für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln, Bildungsexpertinnen angehören, aber auch Unternehmer sowie aktive und ehemalige Politiker. All das hilft uns, die Besonderheiten des Systems Schule deutlicher zu sehen – und dabei unsere Sicht auf Organisationen bereichernd einzubringen.

Die zwei bisherigen Augenhöhe-Filme haben eine enorme Resonanz erzielt und sind zu einer regelrechten Bewegung geworden. Was wünschen Sie sich von diesem Film?

Eine noch größere Resonanz – weil mir das Thema sehr am Herzen liegt und ich die Beziehungen zwischen Arbeits- und Bildungswelt sehr deutlich sehe. Wenn es an jeder der ca. 30.000 Schulen in Deutschland nur eine Person (Lehrer, Eltern oder Schüler) gäbe, die den Film in der eigenen Aula zeigen möchte…

Was wünschen Sie sich vom Crowdfunding?

Jeder, der etwas im Crowdfunding kauft, liefert eine Bestätigung, dass dieses Thema relevant ist. Das ist mir fast noch wichtiger als die eingezahlten Geldbeträge – obwohl natürlich klar ist, dass wir die Finanzierung sicherstellen müssen, da es das Projekt sonst nicht geben kann. Wenn wir unser Minimalziel von 30.000 EUR nicht erreichen, werden alle Beträge zurückgezahlt, wir bekommen nichts und können das Projekt nicht umsetzen. Das macht Crowdfunding so spannend… Deswegen wünsche ich mir, dass alle, die das Projekt wichtig finden und unterstützen möchten, unsere Nerven nicht zu sehr strapazieren und nicht erst in den letzten Tagen der Crowdfundingkampagne zuschlagen… Für einen Film im gewohnten Umfang benötigen wir 60.000 EUR und bis dahin ist es trotz ermutigender erster Hälfte des Crowdfundings noch ein Weg.

Ich drücke die Daumen. Vielen Dank fürs Interview.


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1. Juni 2017 | Von Nicole Bußmann

Reinhard Sprenger: „Führung ist ohne Vertrauen unmöglich“

Er war der Publikumsmagnet schlechthin: Reinhard Sprenger füllte Mitte Mai 2017 die Sitzreihen auf der Messe Personal in Stuttgart. Der Managementexperte redete über eins seiner Lieblingsthemen: Vertrauen. Bereits 2002 veröffentlichte er sein inzwischen zum Bestseller avanciertes Buch mit dem Titel “Vertrauen führt”. Die Aussage scheint aktueller denn je, denn in Zeiten der Digitalisierung gehört Kontrolle der Vergangenheit an, Vertrauen erlebt im Unternehmenskontext eine Renaissance.

Kamera: Opendoor Pictures, Köln





„Vertrauen ist eine Pathosformel. Sie steht pars pro toto, etwa für `Wir sind zu langsam`, `Wir sind zu bürokratisch`, `Wir sind nicht kreativ genug`.“ Gleich zu Beginn seines Vortrags machte Rheinhard Sprenger deutlich, warum Vertrauen im Unternehmenskontext Konjunktur hat. Unter der Digitalisierung würden wir die Wiedereinführung des Vertrauens erleben, denn Kontrollverlust positiv formuliert, sei Vertrauen. Und in der Moderne bräuchten wir sogar eine besondere Form von Vertrauen. Immer weniger könnten wir auf die Art des Vertrauens bauen, die uns anthropologisch liegt: Vertrauen durch Vertrautheit. Denn heutzutage bleiben die meisten Menschen, mit denen wir zusammen arbeiten, Fremde. Gefragt sei daher ein Instant-Vertrauen. Und die Basis dafür ist laut Sprenger Selbstvertrauen.

Mit Thesen wie diesen machte Sprenger die Messestände der Personal in Stuttgart für eine Stunde zum verwaisten Ort. Zumindest entstand der Eindruck, dass alle Besucher die Ausstellerstände verlassen hatten, um dem bekannten Managementvordenker auf dem Forum zuzuhören. Und der beeindruckte mit ebenso spitzen wie klugen Aussagen zum Thema Vertrauen und Führung. So zum Beispiel mit dieser Aussage: „Im Grunde ist Vertrauen Erpressung“. Meint: Vertrauen ist eine immense Einzahlung aufs imaginäre Konto und ist sehr viel wirkmächtiger als Macht und Geld. Allerdings, so machte Sprenger ebenfalls in Stuttgart deutlich, ist Vertrauen im Business immer kontextbezogen, es braucht eine dritte Dimension: Ich vertraue dem Mitarbeiter in Bezug auf… . Und es währt nicht ewig. „Starten Sie mit Vertrauen. Wenn der andere aber defektiert, schlagen Sie zurück, und machen Sie klar: So nicht”, erklärte Sprenger. Denn wer nicht klar auf einen Vertrauensbruch reagiere, käme nie wieder auf Augenhöhe.

Freilich verdiene jeder Mitarbeiter eine zweite Chance: Die Führungskraft sollte also durchaus wieder mit Vertrauen einsteigen. Eine dritte Chance gäbe es dann jedoch nicht mehr: „Seien Sie hier maximal konsequent und zeigen Sie die Grenzen auf“, erging der Ratschlag des Beraters an die anwesenden Personaler und Führungskräfte. Zudem stellte er klar: „Wenn Sie jemanden nicht vertrauen wollen, arbeiten Sie nicht mit ihm zusammen.“ Schließlich, so machte der Führungsexperte unmissverständlich in Stuttgart klar: „Führung ohne Vertrauen ist unmöglich.“


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24. April 2017 | Von Nicole Bußmann

Antoinette Weibel im Interview: „Vertrauen beginnt damit, sich zu trauen“

Alle schwärmen von ihr und beschwören sie, doch nur die wenigsten leben sie – die Rede ist von der Vertrauenskultur. Der Grund: Die Unternehmen stehen sich meist selbst im Weg. Wie Vertrauen im Unternehmenskontext aufgebaut werden kann und welche Instrumente abgeschafft gehören, erklärte Vertrauensforscherin Antoinette Weibel auf den Petersberger Trainertagen 2017 sowie im Interview mit managerSeminare.

Kamera: Oliver Hartmann, Siegburg





Blümliwiese ist ein Lieblingswort der Schweizer Vertrauensforscherin Antoinette Weibel. Darum hatte sie ihren Beitrag auf den Petersberger Trainertagen Ende März 2017 zunächst mit dem Arbeitstitel “Vertrauen – Warum es sich lohnt, in Blümliwiese zu investieren“ überschrieben, bevor sie sich für den vermeintlich businesstauglicheren Titel „Vertrauen performt“ entschied. Die Direktorin des Forschungsinstituts für Arbeit und Arbeitswelten an der Universität St. Gallen mag den niedlichen Begriff dennoch, wie sie auf dem Gipfeltreffen der Weiterbildung verriet, weil er so schön provokant ist. Zumindest für zahlenorientierte Manager, die, wenn man ihnen mit vermeintlich weichen Faktoren wie Vertrauen, Werten, Kultur und Co. kommt, überheblich kontern: „Wir sind hier nicht auf dem Ponyhof.“ Viele Manager haben laut der Forscherin noch nicht verstanden, dass nicht Weisung und Kontrolle, sondern hohe Freiheitsgrade und Gestaltungsspielräume für die Mitarbeiter Unternehmen erfolgreich machen.

Weibel hatte gute Argumente für ihre These im Gepäck, dass sich Vertrauen tatsächlich rechnet. Sie verwies auf Studienergebnisse, die belegen, dass dort, wo es an Vertrauen fehlt, die Transaktionskosten steigen. Sie zeigte auf, wie Mitarbeiter auf einen Mangel an Vertrauen reagieren. Solche Mitarbeiter verfallen, so Weibel, entweder in eine Art Schockstarre und versuchen nicht aufzufallen, oder sie holen zum destruktiven Gegenschlag aus. „Jedenfalls sind sie nicht das, was sich Unternehmen heutzutage wünschen – Veränderungschampions.“ Unternehmen wollen zwar Mitarbeiter, die mitdenken, Wissen offen austauschen, sich gegenseitig unterstützen und Fehler offen zugeben, zählte die Forscherin die moderne Anforderungspalette auf. Doch oft züchteten sie genau das Gegenteil heran: Menschen, die vorgegebene Aufgaben mit Tunnelblick abarbeiten, kritisierte die Expertin.

Schuld daran sind Weibel zufolge nicht zuletzt Instrumente, die nicht auf Vertrauen, sondern auf tiefem Misstrauen fußen. Boni etwa. Weil sie suggerieren, dass Mitarbeiter nur arbeiten, wenn sie dafür extra belohnt werden. Oder die geliebten so genannten smarten Ziele, die, wie Weibel deutlich machte, nur dem Anschein nach smart sind: „Smarte Ziele wurden ursprünglich in den 1970er Jahren erfunden, um Holzfäller dazu zu bewegen, mehr Stämme auf Lastwagen zu verladen“, erklärte die Wissenschaftlerin. Was aber bewirken solche Ziele bei Ingenieuren, die kreativ sein und über den eigenen Tellerrand hinausdenken sollen? Nichts Gutes, legte Weibel nahe. Ihre Analyse: Der Grund dafür, dass es am Vertrauen fehlt und man versucht, Mitarbeiter mit Boni und Co. zu steuern, liegt nicht zuletzt im negativen Menschenbild vieler Führungskräfte begründet. Einem Menschenbild, das sich auf den Glauben gründet, dass Mitarbeiter nicht von allein performen, sondern nur dann, wenn man sie extrinsisch motiviert – und kontrolliert. Ihre zentrale Botschaft auf den Petersberger Trainertagen: Wer als Führungskraft die Weichen für die neue Arbeitswelt stellen will, der muss zunächst die Weichen in seinem eigenen Kopf neu justieren. Vertrauen fängt damit an, sich zu trauen.


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18. April 2017 | Von Nicole Bußmann

Bodo Janssen: „Bei uns sind Führungskräfte Wegbereiter und -begleiter“

Wie einem Unternehmen ein Kulturwandel gelingen kann, zeigt das Beispiel Upstalsboom. Ausgangspunkt für den Change der Hotelkette war eine 2010 durchgeführte Mitarbeiterbefragung. Die Ergebnisse waren sowohl ein Schlag ins Kontor wie auch ins Gesicht. Besonders für Upstalsbooms-Geschäftsführer Bodo Janssen, der vernichtende Kritiken für seine Führungsleistung erhielt. Auf den Petersberger Trainertagen referierte Janssen über seinen Weg vom Saulus zum Paulus einer Führungskraft. Was er als Führungskraft gelernt hat und wie er sein Unternehmen auf den Weg der Wertschätzung geführt hat, erzählt Janssen im Interview mit managerSeminare.

Kamera: Oliver Hartmann, Siegburg





Janssen übernahm das Unternehmen Upstalsboom, nachdem sein Vater bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war. Damals war der junge Unternehmer noch voll und ganz mit sich im Reinen, ein unbekümmerter Lebemann, der ein großes Büro hatte, einen riesigen Schreibtisch und vor allem das absolute Sagen. „Ich hatte ein Ego, das nicht ansatzweise in den Raum gepasst hätte, dafür aber ein Selbst, das ich auf dem Boden hätte suchen müssen. Ich dachte von mir: Du bist King Louis“, beschrieb der Hotelchef sein früheres aufgeblasenes Ich auf den Petersberger Trainertagen. Seine Mitarbeiter hingegen waren für Janssen nichts anderes als „Mittel zum Zweck“. Dass die Fluktuations- und Krankheitsraten hoch und neue Mitarbeiter schwer zu bekommen waren, brachte Janssen maximal auf die Idee: „Wir müssen etwas gegen das Problem Mensch unternehmen“. Die Zahlen waren schließlich gut.

2010 jedoch kam der Schock: In einer Mitarbeiterbefragung stellten die Hotelangestellten ihrem Big Boss ein vernichtendes Zeugnis aus. Auf die Frage, was sie bräuchten, um besser arbeiten zu können, antworteten sie: vor allem „einen anderen Chef als Bodo Janssen“. Die Konsequenz: Das strahlende Selbstbild des Unternehmers fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen. „Es war der Moment, in dem mein Ego ganz klein wurde“, so Janssen rückblickend.

Janssen flüchtete an einen Ort, der so gar nichts mit seinem bisherigen Leben gemein hatte: ein Kloster. Dort lernte der Unternehmer entscheidende Dinge für sich. Zum Beispiel: Dass die richtige Frage wichtiger ist als die Antwort. Und dass sich jede gute Führungskraft zunächst eine wichtige Frage stellen muss: „Was ist für mich im Leben als Mensch wesentlich? Wofür stehe ich jeden Tag auf?“ Denn, so erkannte Janssen mit der Zeit: Nur, wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen. Was für ihn vor allem bedeute: die Mitarbeiter darin zu stärken, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Für Janssen liegt darin die einzige Legitimation von Führung, wie er auf den Petersberger Trainertagen bekannte: „Menschen darin zu unterstützen, sich selbst zu erkennen.“ Die Folge ist, dass Janssens Mitarbeiter heute in einem völlig anderen Unternehmen arbeiten als noch vor sieben Jahren. Einem Unternehmen, in dem sich Führungskräfte als Coachs bzw. Mentoren ihrer Mitarbeiter verstehen. Einem Unternehmen, in dem gemeinschaftlich definierte Werte gelebt werden sollen und Mitarbeiter angstfrei Probleme ansprechen können.


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13. April 2017 | Von Nicole Bußmann

Die #PTT2017 in der filmischen Rückschau: Kommunikation, Kollaboration, Kultur

Unter dem Motto „Führungviernull“ beleuchteten die Petersberger Trainertage Ende März/Anfang April die Eckpfeiler von Führung und Führungskräfteentwicklung in Zeiten der digitalen Transformation. Sie waren umrissen mit den Worten: Kommunikation, Kollaboration. Kultur. Begriffe, die auf dem Kongress für die 460 Teilnehmer auf vielfältige Weise erlebbar wurden: in Vorträgen, Diskussionen, Inszenierungen. Eine filmische Rückschau.

Kamera: Oliver Hartmann, Siegburg





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