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Das Blog


22. November 2018 | Von Nicole Bußmann

Trainerhonorare: Was ist Weiterbildung aktuell wert?

Über Geld spricht man nicht? 3.792 Trainerinnen und Trainer, Coachs und Weiterbildungsanbieter konnten diesem vermeintlichen Tabu nichts abgewinnen. Sie beteiligten sich an den beiden vorangegangenen Honorarstudien des Verlags managerSeminare und gaben Auskunft über Honorarsätze, Auslastung und Gehaltshöhen. Und trugen damit dazu bei, dass das hochemotionale Thema Honorare mit soliden Daten „geerdet“ werden konnte.

Jetzt geht die Honorarstudie des Verlags in die dritte Runde. Nach 2012 und 2015 fragt Studienautor Jürgen Graf erneut nach: Was hat sich in den vergangenen drei Jahren geändert? Profitiert auch die Weiterbildungsbranche von der robusten wirtschaftlichen Lage in Deutschland? Was genau ist Weiterbildung aktuell wert?

Freilich sind Honorare in der Weiterbildungsbranche ein brisantes Thema. Die einen prahlen öffentlich mit astronomisch hohen Tagessätzen, die anderen beklagen sich bitter über das unnachgiebige Feilschen der Auftraggeber und das Nachverhandeln von Leistungen. Die Zahlen, die der Verlag managerSeminare mit seinen ersten Studien zur tatsächlichen Honorarsituation von Weiterbildnerinnen und Weiterbildnern an die Öffentlichkeit brachte, waren zuweilen erschreckend, aber auch erhellend.

Die Umfrage unter diesem Link ist bis zum 7. Dezember 2019 scharf geschaltet. Selbstverständlich werden alle ermittelten Daten streng vertraulich behandelt, Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgen ausschließlich anonymisiert.

Als Dankeschön für die Mithilfe verlost der Verlag unter allen Teilnehmenden ein iPad mini sowie zehn Bücher aus der Edition „Training aktuell” (Wert: 49,90 Euro, Titel freilich nach Wahl). Alle Beteiligten erhalten zudem Ende Februar 2019 eine Kurzauswertung der zentralen Ergebnisse der Studie, gedacht als Schnell-Check, um sich selbst zu verorten.


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31. Oktober 2018 | Von Nicole Bußmann

Axel Gloger ist tot: managerSeminare trauert um seinen Autor

Eine sehr traurige Nachricht: Vergangenen Freitag, den 26. Oktober, verstarb unser geschätzter Kollege Axel Gloger. Der Wirtschaftsjournalist erlag kurz vor seinem 58. Geburtstag den Folgen einer schweren Erkrankung.

Axel Gloger gehört zu dem Verlag managerSeminare, seit ich denken kann. 1995, als ich beim Verlag begann, war er schon da und belegte als freiberuflich arbeitender Journalist ein kleines Büro in unserem Verlagsgebäude in Bonn-Endenich. Sein erster veröffentlichter Artikel bei managerSeminare stammt aus eben diesem Jahr, und viele weitere, über 200, sollten folgen.

Gloger hat Wirtschaft an der Universität Bonn studiert, seinen Abschluss machte er in Köln als Diplom-Volkswirt. Es folgten Stationen als Geschäftsführerassistent, Gründer von Startups, Vorstand einer AG, Chairman einer Denkfabrik, Aufsichtsrat und Beirat. Und immer war sein Fazit gleich: Als Unternehmer hast du Erfolg ohne, mit oder trotz BWL. Das Versagen der Betriebswirtschaftslehre war ein Herzensthema von ihm, seine ersten umfangreichen Recherchen zu diesem veröffentlichte er 2012 in managerSeminare („Das Ende der BWL“). 2016 folgte eine Buchveröffentlichung bei der Frankfurter Allgemeine Buch, zu der er zahlreiche Interviews gab. Auch in managerSeminare gab es anlässlich seines Buches eine Veröffentlichung zum Thema „Betriebswirtschaftsleere“.

Als Journalist und Autor war Gloger stets umtriebig. Außer für managerSeminare schrieb er für die Welt, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und war verantwortlich für den Unternehmer-Informationsdienst TrendScanner (vormals Trendletter) aus dem VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft. Auch mehrere Bücher zu Zukunftsfragestellungen stammen aus seiner Feder, etwa der Titel „Über_Morgen“, nach dem auch sein eigenes Blog benannt war. Schon seit den achtziger Jahren beschäftigte sich Gloger mit Zukunftsfragen, die Unternehmer bewegen, mit Trends, die Gesellschaft und Wirtschaft verändern. Der letzte Artikel von ihm in managerSeminare beschäftigt sich daher nicht von ungefähr mit der Zukunft des Recruiting, veröffentlicht gerade erst im September dieses Jahres.

Axel Gloger war ein geradliniger Journalist, der sein Handwerk beherrschte. Er hatte gute Kontakte zu einflussreichen Management- und Trenddenkern, er war daher immer am Puls der Zeit. Unsere Redaktion bereicherte er sowohl mit eigenen Themenideen als auch mit Insiderwissen und wachem Geist. Gloger war ein engagierter Journalist und Unternehmer, der in der Autorenkommunikation gern von sich selbst in dritter Person redete.

Gloger erkrankte schon vor einigen Jahren an Krebs, ein Umstand, der ihn aber nicht ermüden oder gar verzweifeln ließ. Er sah sich nie als kranken Menschen, er lebte mit der Krankheit, ohne je andere damit zu behelligen. Noch bis zuletzt hielt er Vorträge und schrieb Artikel.

Wir sind in tiefer Trauer. In vollem Mitgefühl für seine Frau Svenja und seine Tochter Johanna. Wir werden ihn sehr vermissen und immer in bester Erinnerung behalten.
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Foto: David Weimann


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6. März 2018 | Von Nicole Bußmann

Studie „WeiterbildungsSzene“: Wie VUKA-fit sind Managementtrainer?

Bildschirmfoto 2018-03-06 um 12.21.30Die Schlagworte der VUKA-Welt wirbeln auch die Arbeit von Trainern, Beratern und Coachs durcheinander. Angesichts des rasanten Wandels der Arbeitswelt müssen sie sich organisatorisch wie inhaltlich neu aufstellen. Doch so selbstverständlich wie Weiterbildner über die Digitalisierung reden, so wenig ist die Digitalisierung im Arbeitsalltag der Weiterbildner angekommen. Dieses Bild zeichnet die Befragung „WeiterbildungsSzene Deutschland“, die soeben erschienen ist.

Im Oktober 2017 titelte die Zeitschrift „Training aktuell“ mit dem Header „Personalentwicklung goes VUKA“. Die Redaktion nahm damit Bezug auf die Verleihung des Europäischen Preises für Training, Beratung und Coaching durch den Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT). Denn die Gewinnerkonzepte zeigten, wie Personalentwicklung in der digitalen Transformation aussehen kann. Agil? – Selbstverständlich. Nur Training? – Keineswegs. Individuell? – Sowieso. Vernetzt? – Auf jeden Fall.

Doch so VUKA-fähig wie diese Konzepte scheint der Otto-Normal-Weiterbildner noch nicht unterwegs zu sein. Dieses Bild zumindest zeichnet die Online-Befragung von 1.169 Weiterbildnern durch den Verlag managerSeminare. Jährlich bittet Studienautor Jürgen Graf die Protagonisten der Weitbildungsbranche um ihre Einschätzung, dieses Jahr zu Trends und Themen der Weiterbildung. Im Vordergrund standen dabei Fragen zur inhaltlichen und organisatorischen Einbettung von Trainings in Unternehmen. Das Ergebnis: Das Gros der Trainer verhält sich zu VUKA wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Ziemlich bewegungslos.

Dabei werden Trainer, Berater und Coachs mit den Auswirkungen der VUKA-Welt durch ihre Teilnehmer, Klienten und Auftraggeber täglich konfrontiert. Diese erwarten Antworten, schließlich wird die Weiterbildungsbranche für ihren Know-how-Vorsprung engagiert und bezahlt. Was sind denn nun die Inhalte, Tools, Methoden und Konzepte, mit denen wir den Herausforderungen der VUKA-Welt erfolgreich begegnen können? Na?

Hier zeigt die Studie: Weiterbildnern ist sehr wohl bewusst, dass sich ihre Arbeit in nächster Zukunft grundlegend verändern wird. Als treibende Kraft oder in der Rolle eines Vorreiters agieren sie indes noch lange nicht. Vielmehr scheinen sie sich eher nolens volens mit dem Unvermeidlichen abzufinden und bisweilen sogar ihre Überzeugungen über Bord zu werfen. Beispiel: die immer kürzeren Planungshorizonte der Unternehmen. Nehmen wir das Training von Sozialkompetenzen: Das funktioniert auch in kurzen, halbtägigen Modulen, sagt die eine Hälfte der befragten Weiterbildner. Das geht nicht, sagt die andere Hälfte. Das Spannende daran: Bei der Vergleichsstudie aus dem Jahr 2015 war der Anteil der „Geht nicht”-Überzeugten noch deutlich größer…

Es kommt also einiges ins Wanken in der Weiterbildungswelt durch VUKA, schlussfolgert Studienautor Jürgen Graf: „Die Überzeugungen der Akteure sind immer auch (Verkaufs-)Argumente gegenüber Auftraggebern und Klienten. Wenn Weiterbildner mit ihren Überzeugungen hadern oder sie um Glaubwürdigkeit ringen, steht sogleich das Fundament ihrer Arbeit auf dem Spiel.“ Die VUKA-Welt stellt für Trainer, Berater und Coachs mindestens also eine doppelte Herausforderung dar: Sie müssen ihren Kunden Antworten liefern und zugleich ihre eigene Arbeit neu erfinden.

Mehr zu den Studienergebnissen gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Training aktuell sowie in den kommenden beiden. Für Abonennten ist die gesamte Studie „WeiterbildungsSzene Deutschland“ kostenfrei als E-Book abzurufen.


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20. September 2017 | Von Nicole Bußmann

#HRmachtNextAct: Reisekosten abrechnen oder Menschen begleiten?

21752077_1432691363475998_3075613685788324957_nEs war ein Stell-Dich-Ein der Personalerszene. Namhafte Berater ebenso wie Vertreter von Unternehmen, die sich in irgendeiner Weise dem Vorreitertum in der HR-Welt verschrieben haben, trafen sich erstmals am Vortag der Messe Zukunft Personal zum Event #HRmachtNextAct. Das Haupt-Thema folgte dem Veranstaltungsnamen: Wohin entwickelt sich HR?

Beitrag von Sylvia Lipkowski und Nicole Bußmann

Schauplatz der Zukunftssuche ist das Bauwerk in Köln-Kalk, keine der freundlichen Gegenden der Domstadt. Der Kaffee schmeckt schlecht, das Ambiente ist dennoch cool: ein Industrie-Loft mit rauen Wänden und reduziertem Design, alles atmosphärisch beleuchtet, für die Sessions werden Eventboxen aus den hellen Milchglaswänden gezogen. New Work bekommt einen handwerklichen Charakter. Auch, weil Erwin Stickling, Herausgeber der Personalwirtschaft und Mitveranstalter des Events, den Gästen zum Einstieg hemdsärmlig erklärt, wie sie ihre Sitzgelegenheiten selbst zusammenbauen. Denn echte Stühle gibt es hier nur wenige. Stattdessen Pappkartons, die zusammengefaltet werden müssen. Spätestens hier wird unmissverständlich klar: Selbermachen ist gefragt. Aber ganz ohne Druck: „Falls wir feststellen, HR kriegt es nicht geregelt, geht es nicht aus diesem Raum raus“, versichert Winfried Felser augenzwinkernd.

21752396_10209947089541863_6282665869257271127_nFelser ist es, der „#HRmachtNextAct“ im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben und damals noch alleine organisiert hat. Er ist Geschäftsführer der NetSkill Solution GmbH und Betreiber der Plattform Competence Site, was ihn restlos unzureichend beschreibt. Er ist vielmehr der Networker, ein Dauer-Facebook-Poster, liebenswert ehrgeizig in der Mission. Für das zweite Event hat er gediegene Mitstreiter: in Form der Zeitschrift Personalwirtschaft, die sich anlässlich des 25jährigen Jubiläums ihres Preises, den sie jährlich an HR-Macher verleiht, ein cooleres Ambiente wünschte. Und von der Messe Zukunft Personal, in deren Vorfeld das Zusammentreffen stattfindet.

Das Setting ist offen, spontan und vor allem dialogorientiert: Es gibt Podiumsdiskussionen ohne Podium, Zusammenkünfte von 5 bis 50 Personen in Form von Arbeitskreisen und Barcamp-ähnliche Sessions, die alle etwas mit „Next“ im Titel tragen: Next Leadership, Next Recruiting, Next HR… Schnell wird klar: Konkrete Ergebnisse wird es hier nicht geben, so vielfältig sind die versammelten Erfahrungen, Meinungen, Menschenbilder, Beratungsansätze. Dennoch ist man sich, was die grundlegenden Herausforderungen angeht, immer wieder fast zu einig. Eine Zusammenschau in Form einiger zentraler Aussagen:

-> Führung wird vielfältiger
„Digital Leadership heißt Verantwortung übernehmen und den Mut haben, Entscheidungen zu treffen“, Michael Kühner, Geschäftsführender Gesellschafter, Strametz & Associates
„Es führt, wer durch offene Zusammenarbeit Kollegen hinter sich schart. Follower sind wichtiger als Machtinsignien.“, Alexander Kluge, Chief Digital Adviser, Kluge Consulting, Berlin, @alecmcint
„Agile Arbeitsweisen machen es vor: die Trennung alter Führungsrollen in aufgaben- und peopleorientierte Rollen“, Walter Jochmann, Geschäftsführer Kienbaum Consultants International, @walterjochmann
„Lasst die Mitarbeiter entscheiden, wie sie geführt werden wollen. Nicht one size fits all“, Stefan Grabmeier, Chief Innovation Evangelist, Haufe Group, @trill_stephan

-> Der digitale Nachholbedarf ist groß:
„Die technische Aufrüstung der HR-Funktion ist eminent wichtig. Aber wenn es hier kein sauberes Prozessmanagement gibt, braucht man mit IT gar nicht anzufangen“, Walter Jochmann
„NextHR braucht Zeit für Menschen, die haben wir nicht, solange wir noch Reisekosten abrechnen“, Harald Schirmer, Manager Digital Transformation & Change, Continental AG, @haraldschirmer

-> HR muss eine Führungsrolle übernehmen:
„Viele Geschäftsleitungen haben die Relevanz des Faktors Mensch erkannt, wenden sich aber oft an andere Abteilungen“, Kai Anderson, Vorstand und Gründungspartner Promerit AG
„HR muss sichtbar werden als Kulturpräger“, Harald Schirmer
„Die Aufgabe von HR ist es nicht nur dafür zu sorgen, dass die richtigen Mitarbeiter in die richtigen Positionen kommen – sondern auch, dass sie wissen, wofür sie sich dort engagieren sollen: right people, right place, right time plus Sinnhaftigkeit“, Kai Anderson

-> Es braucht vor allem Mut:
„Der Freiraum ist größer, als wir meinen: Daher einfach mal machen – bis einem jemand auf die Finger haut. Und dann eben in den Konflikt gehen “, Sabine Kluge, Global Program Manager Learning and Development, Siemens AG, @netzabine
„Es gibt keine organisatorische Transformation ohne eigene Transformation“, Harald Schirmer

-> Das Ungewisse aushalten lernen:
„Wenn wir ganz vorn mit dabei sein wollen, dann gibt es noch keine Benchmark!“, Harald Schirmer
„Die zentrale Kompetenz für die Zukunft ist die Lernfähigkeit als Grundlage jeder Veränderungsfähigkeit. Hier hat die HR einen zentralen Hebel“, Kai Anderson

Der gemeinsame Nenner, der sich in Köln finden lässt, ist die Gewissheit, dass sich HR verändern muss. Immer mal wieder wird daher in Köln der Philosoph Richard David Precht zitiert, der in seiner Vision der zukünftigen Gesellschaft 18 Millionen Arbeitslose ebenso sieht wie die Unausweichlichkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens. Die Veränderungen, die sich für die Mitarbeiter und HR ergeben, sind immens: Sie reichen vom Ende der klassischen Karriereplanung und der Frage, wie sinnvoll es überhaupt noch ist, Führungskräfte zu entwickeln bis hin zu persönlichen Versagensängsten und der nackten Panik angesichts ungewisser Jobchancen. Dafür, diese Veränderungen zu begleiten, ist HR eigentlich prädestiniert. Doch: „40 Prozent der Personalabteilungen sind noch in der Vor-Dave-Ulrich-Ära“, mahnt Walter Jochmann von Kienbaum. „Nur 6 bis 10 Prozent der Belegschaften beschäftigen sich überhaupt mit der Transformation“, sagt Gunther Olesch von Phoenix Contact.

Der Stimmung im Bauwerk tut das keinen Abbruch, hier steht die Vernetzung der sich oftmals nur über Facebook und Twitter kennenden Szene im Vordergrund. Das von vielen als „Klassentreffen“ bezeichnete Event hat aber die Chance, bei einer Neuauflage noch mehr daraus zu machen.
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Foto 1: Fullhouse im Schauplatz der Zukunftssuche – im Bauwerk in Köln-Kalk
Foto 2: Winfried Felser (links, stehend) hat HRmachtNextAct aus der Taufe gehoben.


Kommentare (2) | Kategorie: Management & Führung, Markt & Meinung, _erlebt

15. August 2017 | Von Nicole Bußmann

Seminarmarkt.de: Umfassender Weiterbildungsmarktplatz entsteht

Bildschirmfoto 2017-07-31 um 12.03.17 KopieEine qualitative Orientierung bei der Suche nach dem passenden Weiterbildungsangebot bzw. -anbieter bietet die managerSeminare Verlags GmbH an. Zu diesem Zweck hat der Bonner Fachverlag seine bestehenden Datenbanken Weiterbildungsprofis, Miceguide und Seminarmarkt unter dem Dach von Seminarmarkt.de zusammengeführt: Ab sofort können Weiterbildungsinteressierte an einer zentralen Stelle nicht nur Seminare suchen, sondern auch Seminaranbieter, einzelne Experten wie Trainer, Coachs, Redner, Moderatoren etc. sowie Tagungslocations finden.

Die Präsentation des neuen Weiterbildungsmarktplatzes geht einher mit einer kostenlosen Aufnahmeaktion: Alle Weiterbildungsexperten im deutschsprachigen Raum können sich mit einem Grundeintrag in der Expertendatenbank listen lassen. Zuvorderst Weiterbildner, die in einem Fachverband der Branche organisiert sind und sich damit einer Qualitätsprüfung unterzogen haben. „Wir wollen den professionell arbeitenden Weiterbildnern eine Heimat bieten“, erklärt Gerhard May, Geschäftsführer der managerSeminare Verlags GmbH, den Hintergrund der Aktion. Nachdem fachfremde Datenbankbetreiber für Unruhe und Unsicherheit in der Branche gesorgt hatten, will der Verlag, der mit seinen Publikationen managerSeminare und Training aktuell seit jeher für Qualität in der Weiterbildung steht, in einem ersten Schritt die Branche zusammenführen. „Verbändisch organisierte Marktteilnehmer setzen sich professionell mit ihrem Beruf auseinander, was eine Grundvoraussetzung für qualitatives Handeln bedeutet“, so May. Doch auch nicht-verbändisch-organisierte Weiterbildner können sich listen lassen, müssen für die Aufnahme jedoch einschlägige Unterlagen vorlegen, die ihr Qualitätsmanagement belegen.

In den kommenden Monaten soll der Weiterbildungsmarktplatz sukzessive ausgebaut werden – etwa durch Maßnahmen, die der Orientierung auf dem intransparenten Markt dienen. Ein Lexikon soll Fachbegriffe klären helfen, ein Seminarguide in Form eines Selbstchecks zur richtigen Seminarauswahl führen. In Zusammenarbeit mit den Verbänden sollen zudem Mindestqualitätsstandards vereinbart werden, die auf Seminarmarkt.de abgebildet werden.


Kommentare (2) | Kategorie: Lernen & Lehren, Markt & Meinung

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