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Das Blog


4. Dezember 2018 | Von Nicole Bußmann

#LAA2019: Gerhard Roth wird von der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet

Er ist einer der bedeutendsten Hirnforscher Deutschlands und gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Persönlichkeits- und Verhaltensforschung. Seine Erkenntnisse zur Persönlichkeit und zur Veränderbarkeit von Menschen haben Personalentwicklung, Führung und Management entscheidend geprägt. Die Rede ist von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth. Für sein Lebenswerk wird der Neurobiologe auf den Petersberger Trainertagen 2019 mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet.

Über 200 Fachbeiträge und 13 Bücher hat Roth bislang veröffentlicht, darunter den Bestseller „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern“. Das erstmals 2007 erschienene Werk bietet einen Überblick über Roths Forschungsergebnisse zur menschlichen Persönlichkeit, die nach Ansicht der Jury des Life Achievement Awards Roths besonderer Verdienst sind. Roth hat zusammen mit führenden Wissenschaftlern aus angrenzenden Fachbereichen nachgewiesen, dass die Entwicklung der menschlichen Kern-Persönlichkeit bereits in jungen Jahren weitestgehend abgeschlossen ist. Wollen oder sollen sich erwachsene Menschen verändern, ist am ehesten am individuellen Verhalten anzusetzen. Daraus folgt für die Weiterbildung: Es gibt nicht den einen Königsweg, der dazu führt, dass sich Menschen verändern. „Roth hat eines besonders deutlich gemacht: Die Vielfalt an menschlichen Persönlichkeiten erfordert auch eine Vielfalt an Weiterbildungsmethoden“, erklärt das LAA-Gremium zur Auszeichnung von Roth.

Der Frage, wie eine solche Toolbox an Methoden und Interventionsformen im Rahmen von Aus- und Weiterbildung konkret aussehen kann, geht Roth zusammen mit seinem Team im Bremer Roth Institut nach. Das Institut verfolgt dabei einen ganzheitlichen Coaching-Ansatz, der auf drei Ebenen fußt: der Ebene der Befindlichkeit, der Ebene des Verhaltens und der Ebene der Körperlichkeit. Nur wenn die Interventionen auf allen drei Ebenen greifen, kann es zu nachhaltiger Veränderung kommen.

Die Antwort auf die Frage nach der Veränderbarkeit des Menschen ist Roths eigentliches Lebenswerk. Dabei begann seine akademische Laufbahn zunächst völlig anders. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Münster und Rom. Er promovierte im Fach Philosophie. Erst danach wandte er sich der Biologie zu – konkreter: den kognitiven Neurowissenschaften, der Neurophilosophie und der Persönlichkeitsforschung. Eine zweite Promotion absolvierte er in Zoologie.

Seit 1976 und über seine Pensionierung im Jahre 2008 hinaus lehrt Roth als Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie an der Universität Bremen. Zu seinen wesentlichen Publikationen zählen Titel wie „Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert“ (2001) oder „Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt“ (2011). In Kürze erscheint bei Klett-Cotta sein neuester Titel „Coaching und Beratung in der Praxis: Ein neurowissenschaftlich fundiertes Integrationsmodell“ als praxisorientierte Fortsetzung des Grundlagenwerks „Coaching, Beratung und Gehirn“ (beide Titel mit Dr. Alica Ryba als Co-Autorin).

„Roth schafft es, den Hintergrund abzubilden, vor dem wir Praktiker im Rahmen von Coaching, Beratung, Recruiting oder Changemanagement ständig agieren“, freut sich Sebastian Herbst über die Auszeichnung seines Geschäftspartners. Der Personalmanager wird die Laudatio auf Roth bei der Verleihung des Life Achievement Awards auf den Petersberger Trainertagen am 5. April 2019 halten. Roth selbst gibt am Folgetag einen Einblick in seine Forschung und seine Vorstellung von der Veränderbarkeit des Menschen.

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Der Life Achievement Award (LAA) wird jährlich von einem Gremium, bestehend aus führenden Vertretern der Weiterbildungsbranche, verliehen. Dazu gehören: Anja Myrdal, Vorstandsmitglied des DVNLP, Nicole Bußmann, Chefredakteurin im Verlag managerSeminare, Gerd Kulhavy, Geschäftsführer der Referentenagentur Speakers Excellence, André Jünger, Inhaber des Gabal Verlags und Vize-Präsident des didacta Verbands, sowie Andreas Buhr, Past President der German Speakers Association. Verliehen wird der Preis auf den Petersberger Trainertagen in Königswinter bei Bonn. Der Weiterbildungskongress wird von der managerSeminare Verlags GmbH ausgerichtet.
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Die Petersberger Trainertage (#PTT) sind ein Kongress für Weiterbildungsprofis und Personalexperten, der seit 2005 von der managerSeminare Verlags GmbH veranstaltet wird. Die Verleihung des Life Achievement Awards ist seit 2009 auf dem Branchenevent beheimatet. 2019 finden die Petersberger Trainertage am 5. und 6. April im Steigenberger Grandhotel Petersberg statt. www.petersberger-trainertage.de
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Fotocredit: Sarah Lambers, managerSeminare, Bonn.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, _bewertet, _erforscht

23. November 2018 | Von Nicole Bußmann

Tücken der Selbstorganisation: (Un)Schöne Freiheit

Das neue Hype-Wort der Arbeitswelt heißt Selbstorganisation. Sie gilt als die Lösung – zumindest aber als das vielversprechendste Mittel für Unternehmen –, um den Herausforderungen der Zeit zu begegnen und agiler zu werden. Im Kern dieser Arbeitsform stehen Teams, die im Sinne von „Shared Leadership“ alles übernehmen, für das es früher einen Chef gab.

Auf den ersten Blick scheinen die Verheißungen der Selbstorganisation für die Mitarbeiter groß: Sie arbeiten nach eigenen Regeln, werden mit Freiheiten und Entscheidungsbefugnissen ausgestattet und fühlen sich ganz und gar dem guten Ergebnis verpflichtet – ohne einen kontrollierenderen Chef im Nacken zu haben. Der Himmel auf Erden also? Klingt so, und von manchem Berater wird Selbstorganisation auch so verkauft. Dabei ist autonomes Arbeiten gar nicht unbedingt himmlisch. Das zeigt die Praxis ebenso wie die Forschung. In dem Titelbeitrag der neuesten Ausgabe von managerSeminare haben wir uns mit den Schattenseiten der Selbstorganisation beschäftigt, mit den Faktoren, die aus dem Traum vom selbstbestimmten Arbeiten einen Alptraum werden lassen, mit den Aspekten dieser Arbeitsform, die zur seelischen Belastung werden können. Denn Fakt ist, wie die Kernbotschaft unseres Beitrag zusammengefasst werden kann: Selbstorganisation ist kein Selbstläufer. Selbstorganisation ist nicht Selbstüberlassung.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter fit machen wollen für die Arbeitswelt 4.0, haben oftmals ein Problem: Sie können die nötigen Kompetenzen nicht aufbauen, weil die dazu erforderlichen Lernformate zu weit weg sind von der noch vorherrschenden Kultur. Ein neues Lernsetting will Abhilfe schaffen. Es nennt sich „Learning out Loud“ (LOL) und dockt an das bekannte „Working out Loud“ von John Stepper an.

Mit der Methode, die in der neuen Ausgabe von managerSeminare vorgestellt wird, lassen sich nicht nur neue Inhalte vermitteln, sondern kann zugleich eine neue Art des Lernens eingeübt und erlebbar gemacht werden. LOL ist ein formales Setting für informelles Lernen, das nicht nur auf eine Lernkultur 4.0 zielt, sondern auch auf den Aufbau unternehmensdienlicher Kompetenzen und Wissensressourcen. So gesehen hilft LOL, eine Weiterbildungslücke zu schließen, die in vielen Unternehmen bestehen dürfte.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung

5. November 2018 | Von Nicole Bußmann

Gerhard Roth wird mit dem Life Achievement Award ausgezeichnet

Er ist einer der bedeutendsten Hirnforscher Deutschlands, seine Erkenntnisse zur Persönlichkeit, zum Entscheidungsverhalten und zur Veränderbarkeit von Menschen gelten als grundlegend und haben Personalentwicklung und Führung entscheidend geprägt. Die Rede ist von Gerhard Roth. Für sein Lebenswerk wird der Neurobiologe auf den Petersberger Trainertagen am 5. April 2019 mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet.

Interview: Nicole Bußmann, Kamera: Oliver Hartmann, Siegburg








Ein ausführliches Interview mit dem Hirnfoscher erscheint in einer der nächsten Ausgaben von managerSeminare.
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Der Life Achievement Award (LAA) wird jährlich von einem Gremium, bestehend aus führenden Vertretern der Weiterbildungsbranche, verliehen. Dazu gehören: Anja Myrdal, Vorstandsmitglied des DVNLP; Nicole Bußmann, Chefredakteurin im Verlag managerSeminare; Gerd Kulhavy, Geschäftsführer der Referentenagentur Speakers Excellence; André Jünger, Inhaber des Gabal Verlags und Vizepräsident des didacta Verbands, sowie Andreas Buhr, Past President der German Speakers Association. Verliehen wird der Preis auf den Petersberger Trainertagen in Bonn. Der Weiterbildungskongress wird von der managerSeminare Verlags GmbH ausgerichtet.
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Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung, _bewertet, _gefilmt

22. Oktober 2018 | Von Nicole Bußmann

Kompetenzcheck: Wann sind Führungskräfte agil?

Wenn es einen Satz gibt, der Führungskräften gerade mantramäßig vorgebetet wird, dann ist es wohl dieser: „Wir müssen agiler werden.“ Agilität gilt als Zauberformel, als Weg, um Unternehmen durch die digitale Transformation und die VUKA-Welt zu führen. Doch wie führt man eigentlich „agil“? Wann gilt man als „agile Führungkraft“?

Die Berater der HR-Consultingfirma metaBeratung wollten diese Frage nicht länger aus dem Bauch heraus beantwortet wissen und sind sie daher zusammen mit der Business School IMD in Lausanne systematisch durch eine Studie angegangen. Die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts werden im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe von managerSeminare vorgestellt.

So viel vorab: Gemessen am Hype um die Begrifflichkeit Agilität nehmen sich die Ergebnisse auf den ersten Blick wenig spektakulär aus: Agile Führung bedeutet nämlich keineswegs eine 180-Grad-Wendung weg vom klassischen Leadership. Im Gegenteil, viele Führungsmerkmale sind hier wie da gleich, legt die Studie nahe: Wie beim klassischen Führen kommt es in der agilen Führung darauf an, einen Sinnzweck zu vermitteln, Mitarbeiterentwicklung zu fördern und das Erreichen gesteckter Ziele sicherzustellen.

Und doch hat das Forschungsprojekt ein paar wesentliche Punkte herauskristallisiert, in denen sich agile Führung von klassischer unterscheidet. Identifiziert wurden etwa vier Kompetenzdimensionen: Bescheidenheit, Anpassungsgabe, Visionär sein, Engagiertheit. Zusammen mit drei ermittelten Verhaltensdimensionen ergibt sich daraus ein Orientierungsraster für den agilen Leader.

Kaum eine Methode hat sich je schneller verbreitet als Working out Loud (WOL). Vor drei Jahren noch nahezu unbekannt, wird sie inzwischen in immer mehr Großkonzernen eingesetzt. Das interessanteste an dem oft als simpel belächelten Ansatz: WOL funktioniert bottom-up – und das meist sogar besser als top-down. Weil er sich einige Prinzipien zu Nutze macht, die in unsere vernetzte Welt perfekt passen und noch dazu das wachsende Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit bedienen. Bekannt gemacht wurde die Methode von John Stepper. managerSeminare traf den US-Amerikaner auf der Messe ZPEurope „>zum Interview. In der aktuellen Ausgabe lesen Sie, warum Deutschland Vorreiter ist in der Anwendung von WOL, was die Erfolgsstory aus Sicht seines Promoters über die Art und Weise aussagt, wie Arbeit ausgestaltet sein sollte, und wie es mit dem Ansatz weitergehen soll.


Kommentar (1) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung

13. September 2018 | Von Nicole Bußmann

John Stepper im Interview: ‚Don´t tell people what to do‘

Vor drei Jahren war John Stepper noch IT-Experte bei der Deutschen Bank in New York und sein Ansatz „Working Out Loud (WOL)“ ein kleines Selbstlernprogramm, das außer ein paar frühen Enthusiasten kaum einer kannte. Nun hat der US-Amerikaner die Eröffnungskeynote der Zukunft Personal Europe 2018 gehalten. An seinem Programm WOL kommt man in der Branche mittlerweile kaum noch vorbei: Bei Bosch wird es vom Personalvorstand empfohlen, die Daimler AG nutzt es für ihr Onboarding und beim Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen soll es Mitarbeiter ermutigen, Innovationen selbstorganisiert und ohne Rechtfertigungsdruck voranzutreiben. managerSeminare hat John Stepper auf der Messe getroffen und mit ihm über die erstaunliche Erfolgsgeschichte des simplen Ansatzes gesprochen.

Interview: Nicole Bußmann, Kamera: Sarah Lambers








managerSeminare hat schon frühzeitig über den Ansatz berichtet. Hier die Beiträge zum Nachlesen:
_ Die Methode Working Out Loud: Teilen lernen.
_ Working Out Loud bei Bosch: Köpfe vernetzen.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, _erlebt, _gefilmt

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