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Das Blog


18. Januar 2019 | Von Nicole Bußmann

Mindset für HR 4.0: Human digitalisieren

„Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.“ Diesen Satz hört man oft von Personalern. Wie ein Mantra tragen sie ihn vor sich her, als wäre er ein Bannstrahl gegen die Digitalisierung. Sie versichern: Für kreative und komplexe Aufgaben werden auch in Zukunft Menschen, nicht Maschinen gebraucht. Doch so beruhigend diese Botschaft klingt, so wenig muss sie stimmen. Kreativ, komplex und im Kontext denken und handeln – das alles können künstliche Intelligenzen längst, wenn auch noch lange nicht so gut wie wir.

Dass Menschen nicht trotz, sondern gerade wegen der Digitalisierung gebraucht würden, ist daher Augenwischerei, meint Friederike Müller-Friemauth. Sie ist Autorin des diesmaligen Titelthemas von managerSeminare und sieht aus dem Human Resources Management ein Posthuman Resources Management werden. Nämlich dann, wenn die Digitalisierung so weitergetrieben wird wie aktuell: nach amerikanischem Vorbild und nicht mit europäischem Mindset. Ihre Forderung: kapieren statt kopieren. Und das gelte auch für das HR-Management. Während Recruiting via Künstlicher Intelligenz und digitale Leistungskontrollen via App nahezu geräuschlos Einzug in die Unternehmen halten, bleibe die Frage auf der Strecke: Soll und will HR dazu beitragen, Unternehmen ausschließlich nach kybernetischen Prinzipien zu führen? Die Frage ist keine Frage, sondern bei Müller-Friemauth eine Warnung. Ihr Text ist ein Aufruf an die Personalentwicklung, sich bewusst zur Digitalisierung zu verorten und Möglichkeiten zu finden, diese in den hiesigen kulturellen Bewertungsrahmen zu stellen. Nur dann hat sie die Chance, den digitalen Wandel so zu gestalten, dass er dem Menschen dient, nicht schadet.

Warum ist Veränderung eigentlich so schwierig? Wie funktioniert sie trotzdem? Und wie kann Weiterbildung und Personalentwicklung Menschen dabei besser unterstützen? Diese Fragen erforscht Gerhard Roth seit mehr als 25 Jahren. Für seine Erkenntnisse wird der Neurowissenschaftler im April 2019 auf den Petersberger Trainertagen mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet. managerSeminare traf ihn im Herbst zum Interview, daher sind einige seiner Antworten bereits in der aktuellen Ausgabe von managerSeminare nachzulesen.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Training & Development

21. Dezember 2018 | Von Nicole Bußmann

Sinneswandel in der Sinnfrage

Wer sich mit dem Thema Sinn beschäftigt, landet über kurz oder lang bei Simon Sinek. Und damit im Jahr 2009. In diesem nämlich hat Sinek seinen ersten TED-Vortrag unter dem Titel „Start with the why“ gehalten, der sich seitdem stabil in den Top-Ten der meistgeklickten TED-Präsentationen hält. Das gleichnamige Buch – in Deutschland unter dem Titel „Frag immer erst nach dem Warum“ veröffentlicht – hat sich weltweit mittlerweile millionenfach verkauft. Sinek ist zu einer Art Gallionsfigur der unternehmerischen Sinnsuche geworden, sein Vortrag zum Startpunkt eines Sinneswandels in der Sinnfrage.

Sinn – das hörte sich im unternehmerischen Kontext immer leicht esoterisch an, zumindest aber galt die Sinnsuche lange als so softes Thema, dass es nicht auf der Agenda von Managern stand. Heute allerdings führen den Begriff nicht nur Beraterinnen und Coachs im Munde, sondern auch Unternehmensbosse und Vermögensverwalter. Und es scheint zum guten Ton zu gehören, auf die Frage „Warum tue ich, was ich tue?“ eine sinnvolle Antwort zu haben – also eine, die für den inneren Antrieb steht, für die eigenen Grundüberzeugungen oder einen höheren Sinn.

Was ist passiert? Warum ist Sinn so populär? Schließlich war er immer schon bekannt als Treiber menschlichen Tuns. Ein Konzept macht im Business aber immer nur dann Karriere, wenn einerseits die Zeit dafür reif ist und andererseits Belege der Wirksamkeit bzw. der Sinnhaftigkeit auftauchen. Und das ist geschehen. Studien belegen: Sinn rechnet sich. Sinn rekrutiert. Sinn motiviert. Sinn stabilisiert. Damit sind wir bei der Frage angelangt: Kann man Sinn „machen“, ihn stiften? Und wenn ja, wie? Antworten gibt es im diesmaligen Titelbeitrag von managerSeminare.

Selbstführung gehört seit jeher zu den wichtigsten Führungsaufgaben. Klassische Selbstführungsansätze fokussieren auf die Themen Zeitmanagement und Selbstorganisation. Um beides geht es heute jedoch meistens nicht mehr. Zeitgemäße Selbstführung – eine Selbstführung 4.0 – zielt weniger darauf, das eigene Handeln zu strukturieren als vielmehr darauf, das Innere zu stabilisieren. Wie das gelingt, lesen Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch in der neuen Ausgabe von managerSeminare, genauer in dem Beitrag „Von innen stark“.


Kommentare (0) | Kategorie: Management & Führung

19. Dezember 2018 | Von Nicole Bußmann

Top Ten der Themen: Die meist gelesenen Beiträge aus 2018

Replay zum Jahresende: Welche Beiträge haben unsere Leserinnen und Leser am meisten interessiert? Ein Blick in die Statistik zeigt die Top Ten – die meist gelesenen Artikel aus managerSeminare im Jahr 2018:

1. Mythen der Selbstorganisation. Der Spitzenreiter in diesem Jahr ist das Titelthema vom Februar. Keine große Überraschung, gilt doch Selbstorganisation zurzeit als das vielversprechendste Mittel für Unternehmen, um sich für die Herausforderungen der Digitalisierung und des disruptiven Wandels zu wappnen. Doch wer von Selbstorganisation redet, muss noch lange nicht wissen, wovon er spricht. Das Konzept wird in vielerlei Hinsicht missverstanden, die zehn größten Missverständnisse erläutert der Text.

2. Update im Denken. Das Titelthema vom Juli. Auch die Platzierung überrascht nicht, da sowohl „Mindset“ als auch „agil“ derzeit absolut hippe Begriffe sind. Allenorten wird es gefordert: das „agile Mindset“ und mit ihm Mitarbeiter, die kreativ, kooperativ und veränderungsbereit sind. Doch lässt sich solch ein dynamischer, flexibler Denkmodus überhaupt entwickeln? Der Text macht Vorschläge.

3. Mehr Indianer als Häuptling. Ein Text aus dem August-Heft, der einmal mehr die Frage stellt: Wie gelingt gutes Führen in der neuen Arbeitswelt? Die Antwort: Agile Tools und Strukturen für Selbstorganisation sind nur die eine, zurzeit viel diskutierte Seite der Medaille. Die andere Seite wird gerne übersehen: einige grundlegende Fähigkeiten, die seit jeher Führung ausgemacht haben. Heute braucht eine Führungskraft sie stärker denn je – und sollte dabei eher Indianer als Häuptling sein.

4. Führung fängt innen an. Die ständige Arbeit an sich selbst war schon immer eine wichtige Voraussetzung für gute Führung. In Zeiten von Agilität und Selbst­organisation ist sie unverzichtbar. Denn von Führungskräften wird erwartet, dass sie ihren Mitarbeitern Orientierung und Unterstützung auf unwägbarem Terrain bieten. Dafür aber müssen sie erst einmal wissen, wo sie selbst stehen. Der Text liefert eine Anleitung zum Self-Empowerment.

5. Wie agil sind Sie? Das Titelthema vom November, das Antworten aus einem globalen Forschungsprojekt zu folgenden Fragen enthält: Was sind die Voraussetzungen für agiles Führen? Inwieweit verlangt Agilität neue Verhaltensweisen und Kompetenzen von der Führungskraft? Anhand der erhobenen Eckpfeiler für agile Führung lässt sich zudem überprüfen: Wie agil bin ich selbst?

6. Die Change-Minis. Ein Text aus dem Juli-Heft, der nahelegt: Wenn es darum geht, die Zusammenarbeit in einem Team oder Unternehmen zu verbessern, muss nicht immer das ganz große Change-Rad gedreht werden. Bisweilen reicht es, ungesunde Gewohnheiten aufzubrechen. Das kann mit sogenannten Workhacks gelingen. Der Text nennt einige als Beispiel und erklärt das Konzept dahinter.

7. Einschreiten oder laufen lassen? Die Frage in der Headline bezieht sich auf den Umgang mit Konflikten im Team. Denn die zunehmend praktizierte Selbstverantwortung und Selbstorganisation der Mitarbeiter hat auch Auswirkungen auf das Konfliktmanagement. Eine Führungskraft sollte heute besser nicht mehr bei jeder kleinen Auseinandersetzung im Team eingreifen. Dennoch muss sie ihrer Führungsrolle des Konfliktmanagers gerecht werden. Aber wann? Und wie? Der Text gibt Antworten.

8. Was macht Teams gut? Das Titelthema vom Oktober beschäftigt sich mit der kollektiven Intelligenz. Denn fähige Leute ergeben noch lange kein fähiges Team, das gilt im Sport wie im Beruf. Andererseits können Gruppen Herausragendes leisten, wenn sie als Kollektiv funktionieren. Aber was genau ist es, was Teams besser sein lässt als die Summe ihrer Teile? Und was heißt das für agile Führung?

9. (Un)heilvolle Fragen. Ein Text aus dem Extraheft „Coaching“, der sich mit dem Thema Fragen beschäftigt. Denn die Einsicht „Wer fragt, der führt“ hat sich längst herumgesprochen. Wie Führungskräfte Coachingfragen einsetzen können und wann sie sich diese lieber verkneifen sollten, erläutert dieser Text anschaulich.

10. Upgrade 4.0. Das Titelthema vom Januar über Kompetenzen für die neue Arbeitswelt. In der neuen Arbeitswelt kommt man mit den klassischen Kompetenzen allein nicht weiter. Andere Bedingungen schaffen andere Herausforderungen und erfordern andere Fähigkeiten, diese zu meistern. Der Artikel beantwortet die Fragen: Auf welche Kompetenzen kommt es heute besonders an, welche sind in Zukunft unverzichtbar? Und wie lassen sich diese entwickeln?

Fazit: In der Lesergunst vorn lagen Artikel zur neuen Arbeitswelt und ihren Konzepten wie „Agilität“ und „Selbstorganisation“. Daneben punkteten aber auch klassische Themen wie Konfliktmanagement und Teambuilding – sozusagen als Evergreens der Führung.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung

4. Dezember 2018 | Von Nicole Bußmann

#LAA2019: Gerhard Roth wird von der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet

Er ist einer der bedeutendsten Hirnforscher Deutschlands und gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Persönlichkeits- und Verhaltensforschung. Seine Erkenntnisse zur Persönlichkeit und zur Veränderbarkeit von Menschen haben Personalentwicklung, Führung und Management entscheidend geprägt. Die Rede ist von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth. Für sein Lebenswerk wird der Neurobiologe auf den Petersberger Trainertagen 2019 mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet.

Über 200 Fachbeiträge und 13 Bücher hat Roth bislang veröffentlicht, darunter den Bestseller „Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten: Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern“. Das erstmals 2007 erschienene Werk bietet einen Überblick über Roths Forschungsergebnisse zur menschlichen Persönlichkeit, die nach Ansicht der Jury des Life Achievement Awards Roths besonderer Verdienst sind. Roth hat zusammen mit führenden Wissenschaftlern aus angrenzenden Fachbereichen nachgewiesen, dass die Entwicklung der menschlichen Kern-Persönlichkeit bereits in jungen Jahren weitestgehend abgeschlossen ist. Wollen oder sollen sich erwachsene Menschen verändern, ist am ehesten am individuellen Verhalten anzusetzen. Daraus folgt für die Weiterbildung: Es gibt nicht den einen Königsweg, der dazu führt, dass sich Menschen verändern. „Roth hat eines besonders deutlich gemacht: Die Vielfalt an menschlichen Persönlichkeiten erfordert auch eine Vielfalt an Weiterbildungsmethoden“, erklärt das LAA-Gremium zur Auszeichnung von Roth.

Der Frage, wie eine solche Toolbox an Methoden und Interventionsformen im Rahmen von Aus- und Weiterbildung konkret aussehen kann, geht Roth zusammen mit seinem Team im Bremer Roth Institut nach. Das Institut verfolgt dabei einen ganzheitlichen Coaching-Ansatz, der auf drei Ebenen fußt: der Ebene der Befindlichkeit, der Ebene des Verhaltens und der Ebene der Körperlichkeit. Nur wenn die Interventionen auf allen drei Ebenen greifen, kann es zu nachhaltiger Veränderung kommen.

Die Antwort auf die Frage nach der Veränderbarkeit des Menschen ist Roths eigentliches Lebenswerk. Dabei begann seine akademische Laufbahn zunächst völlig anders. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Münster und Rom. Er promovierte im Fach Philosophie. Erst danach wandte er sich der Biologie zu – konkreter: den kognitiven Neurowissenschaften, der Neurophilosophie und der Persönlichkeitsforschung. Eine zweite Promotion absolvierte er in Zoologie.

Seit 1976 und über seine Pensionierung im Jahre 2008 hinaus lehrt Roth als Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie an der Universität Bremen. Zu seinen wesentlichen Publikationen zählen Titel wie „Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert“ (2001) oder „Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt“ (2011). In Kürze erscheint bei Klett-Cotta sein neuester Titel „Coaching und Beratung in der Praxis: Ein neurowissenschaftlich fundiertes Integrationsmodell“ als praxisorientierte Fortsetzung des Grundlagenwerks „Coaching, Beratung und Gehirn“ (beide Titel mit Dr. Alica Ryba als Co-Autorin).

„Roth schafft es, den Hintergrund abzubilden, vor dem wir Praktiker im Rahmen von Coaching, Beratung, Recruiting oder Changemanagement ständig agieren“, freut sich Sebastian Herbst über die Auszeichnung seines Geschäftspartners. Der Personalmanager wird die Laudatio auf Roth bei der Verleihung des Life Achievement Awards auf den Petersberger Trainertagen am 5. April 2019 halten. Roth selbst gibt am Folgetag einen Einblick in seine Forschung und seine Vorstellung von der Veränderbarkeit des Menschen.

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Der Life Achievement Award (LAA) wird jährlich von einem Gremium, bestehend aus führenden Vertretern der Weiterbildungsbranche, verliehen. Dazu gehören: Anja Myrdal, Vorstandsmitglied des DVNLP, Nicole Bußmann, Chefredakteurin im Verlag managerSeminare, Gerd Kulhavy, Geschäftsführer der Referentenagentur Speakers Excellence, André Jünger, Inhaber des Gabal Verlags und Vize-Präsident des didacta Verbands, sowie Andreas Buhr, Past President der German Speakers Association. Verliehen wird der Preis auf den Petersberger Trainertagen in Königswinter bei Bonn. Der Weiterbildungskongress wird von der managerSeminare Verlags GmbH ausgerichtet.
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Die Petersberger Trainertage (#PTT) sind ein Kongress für Weiterbildungsprofis und Personalexperten, der seit 2005 von der managerSeminare Verlags GmbH veranstaltet wird. Die Verleihung des Life Achievement Awards ist seit 2009 auf dem Branchenevent beheimatet. 2019 finden die Petersberger Trainertage am 5. und 6. April im Steigenberger Grandhotel Petersberg statt. www.petersberger-trainertage.de
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Fotocredit: Sarah Lambers, managerSeminare, Bonn.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, _bewertet, _erforscht

23. November 2018 | Von Nicole Bußmann

Tücken der Selbstorganisation: (Un)Schöne Freiheit

Das neue Hype-Wort der Arbeitswelt heißt Selbstorganisation. Sie gilt als die Lösung – zumindest aber als das vielversprechendste Mittel für Unternehmen –, um den Herausforderungen der Zeit zu begegnen und agiler zu werden. Im Kern dieser Arbeitsform stehen Teams, die im Sinne von „Shared Leadership“ alles übernehmen, für das es früher einen Chef gab.

Auf den ersten Blick scheinen die Verheißungen der Selbstorganisation für die Mitarbeiter groß: Sie arbeiten nach eigenen Regeln, werden mit Freiheiten und Entscheidungsbefugnissen ausgestattet und fühlen sich ganz und gar dem guten Ergebnis verpflichtet – ohne einen kontrollierenderen Chef im Nacken zu haben. Der Himmel auf Erden also? Klingt so, und von manchem Berater wird Selbstorganisation auch so verkauft. Dabei ist autonomes Arbeiten gar nicht unbedingt himmlisch. Das zeigt die Praxis ebenso wie die Forschung. In dem Titelbeitrag der neuesten Ausgabe von managerSeminare haben wir uns mit den Schattenseiten der Selbstorganisation beschäftigt, mit den Faktoren, die aus dem Traum vom selbstbestimmten Arbeiten einen Alptraum werden lassen, mit den Aspekten dieser Arbeitsform, die zur seelischen Belastung werden können. Denn Fakt ist, wie die Kernbotschaft unseres Beitrag zusammengefasst werden kann: Selbstorganisation ist kein Selbstläufer. Selbstorganisation ist nicht Selbstüberlassung.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter fit machen wollen für die Arbeitswelt 4.0, haben oftmals ein Problem: Sie können die nötigen Kompetenzen nicht aufbauen, weil die dazu erforderlichen Lernformate zu weit weg sind von der noch vorherrschenden Kultur. Ein neues Lernsetting will Abhilfe schaffen. Es nennt sich „Learning out Loud“ (LOL) und dockt an das bekannte „Working out Loud“ von John Stepper an.

Mit der Methode, die in der neuen Ausgabe von managerSeminare vorgestellt wird, lassen sich nicht nur neue Inhalte vermitteln, sondern kann zugleich eine neue Art des Lernens eingeübt und erlebbar gemacht werden. LOL ist ein formales Setting für informelles Lernen, das nicht nur auf eine Lernkultur 4.0 zielt, sondern auch auf den Aufbau unternehmensdienlicher Kompetenzen und Wissensressourcen. So gesehen hilft LOL, eine Weiterbildungslücke zu schließen, die in vielen Unternehmen bestehen dürfte.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung

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