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Das Blog


22. März 2019 | Von Nicole Bußmann

Achtsam agil werden

Journalistisch gesprochen ist Agilität eine Sau – eine Themensau, vielleicht auch nur eine Methodensau, die aktuell durch das HR-Dorf getrieben wird. Agilität wird vielerorts gehandelt als die eierlegende Wollmilchsau, als Antwort auf eine Welt, die als VUKA beschrieben wird: volatil, unsicher, komplex, ambigue. Folglich werden die Mitarbeitenden „agil“ gemacht: Sie bekommen Methoden an die Hand, die sie selbstorganisiert, eigenverantwortlich, flexibel und veränderungsdynamisch schneller und bessere Ergebnisse produzieren lassen sollen. Heureka!

Aber kann das funktionieren? Die Antwort auf die Frage ist nichtig. Das, was die neue Arbeitswelt anstrengend macht, also VUKA, löst Agilität nicht. Oder um mit der Autorin unseres diesmaligen Titelthemas zu sprechen: Agilität zu fordern, ist nicht nur keine Lösung, es verschärft sogar oftmals noch das Problem. Katharina Maehrlein ist überzeugt: Auch, wenn wir heute davon ausgehen, das wir alle uns darüber freuen, endlich selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu arbeiten, macht vielen die Aussicht darauf fast genauso viel Angst wie die VUKA-Welt selbst. Wie könnte es auch anders sein nach Jahren, in denen das genaue Gegenteil von Agilität verlangt wurde – Anpassung und Abarbeiten nach Anweisung?

Agile Methoden allein machen das Mindset nämlich nicht agil. Wo also soll die geistige Beweglichkeit herkommen? Maehrlein hat eine Antwort, die man leicht als Gegenpol zur Agilität verorten könnte: durchs Innehalten. Freilich ist das Thema Achtsamkeit auch eine Themensau, die vor einigen Jahren bereits getrieben wurde, aktuell aber angesichts von Überforderung und Stress, in die das reflexhafte Reagieren auf die schnelle Welt führt, an Bedeutung gewinnt. Maehrleins Auseinandersetzung mit Beweglichkeit und Bewusstsein findet sich in der neuesten Ausgabe von managerSeminare.

Gedanken über eine neue Arbeitswelt machen sich zwei weitere Autorinnen dieser Ausgabe: Da ist zum einen Maike van den Boom. Sie bezeichnet sich als Glückforscherin und hat erkundet, warum die Menschen in skandinavischen Länder als die glücklichsten gelten. Eine Antwort: Ihr Arbeitsleben kommt dem sehr nahe, was wir uns hier unter New Work vorstellen (siehe Beitrag). Die andere Autorin ist Anne Schüller. Sie stellt ihr Orbit-Modell vor, eine Organisation, die rund ist und den Purpose als Zenit, den es zu umkreisen gilt, begreift (siehe Beitrag). Neue Themensäue? Das kann gut sein.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung

25. Februar 2019 | Von Nicole Bußmann

Trainerhonorare: Was Weiterbildner verdienen

Gute Konjunktur gleich gute Auslastung gleich steigende Honorare? Dass diese Gleichung in der Weiterbildung nicht aufgeht, belegt die gerade ausgewertete Honorarumfrage aus dem Verlag managerSeminare.

Eigentlich standen alle Zeichen auf Wachstum: Der deutschen Wirtschaft ging es gut, die Beschäftigungszahlen stiegen, die fortschreitende Digitalisierung schrie nach Orientierungshilfen. Und tut es noch. Gute Zeiten für Weiterbildner also? Sollte man meinen. Doch die Gleichung „gute Konjunktur gleich gute Auslastung gleich steigende Honorare“ geht nicht auf. Das belegt zumindest die Honorarumfrage des Verlags managerSeminare.

Rund 1.150 Weiterbildnerinnen und Weiterbildner ließen sich in ihr Portemonnaie gucken und gaben Ende 2018 per Online-Befragung Auskunft über ihre Verdienste im abgelaufenen Geschäftsjahr. Das zentrale Ergebnis vorab: Honorarzuwächse auf breiter Basis, wie sie in der vergangenen Erhebung im Jahr 2015 zu Protokoll gegeben wurden, sind dieses Mal nicht vermeldet worden. Eher scheint es, dass die Honorare unter Druck geraten sind: Aktuell liegt der Durchschnittshonorarsatz bei knapp 1.300 Euro (bei Männern bei 1.480 Euro; bei Frauen bei rund 1.154 Euro), Honorarsätze jenseits der 2.000 Euro sind für Präsenztrainings zunehmend schwieriger durchzusetzen. Auch die Auslastung macht den Weiterbildnern zu schaffen: So geben über 30 Prozent der Befragten zu Protokoll, dass sie 2018 nicht mehr als 20 Präsenztage durchgeführt haben. Nur noch jeder Fünfte Befragte schaffte es auf über 80 Präsenztage.

Woran das liegt? Die Befragten nannten mehrere Gründe, die sie als belastend wahrnehmen:

_ Verkürzung der Seminar- und Trainingsdauer
Entscheidungsunsicherheit bei Autraggebern
Rückgang der Teilnehmerzahlen bei offenen Seminaren
_ Dumpingpreise durch Wettbewerber
_ Rabattforderungen der Auftraggeber


Ein Grund, der von den befragten Trainerinnen, Beratern und Coachs erstmals in vernehmbarer Deutlichkeit genannt wurde: die Verbreitung alternativer, vor allem digitaler Weiterbildungsformate. Jeder fünfte Befragte empfindet diese als Konkurrenz, die die eigenen Verdienstmöglichkeiten schmälert. Vor drei Jahren wurde die Konkurrenz durch digitale Weiterbildungsformate nur von jedem zehnten Befragten gesehen. So legt die Studie den Schluss nahe: Die Digitalisierung ist in der Weiterbildungsbranche angekommen, zumindest bei den Nachfragern. Wer daher als Trainerin, Berater und Coach die alternativen, vor allem digitalen Formate nicht anbieten kann und ausschließlich auf Präsenztage setzt, wird das Nachsehen haben. Zwar ist die Durchführung von Seminaren und Training neben Beratungstagen, Coachings und Speaker-Aktivitäten nur ein finanzielles Standbein, aber es ist für die meisten wohl das wichtigste: Laut Befragung investiert der durchschnittliche Weiterbildner 45 Prozent seiner Arbeitszeit in diesen Bereich.

*******
Die rund 100seitige Studie „WeiterbildungsSzene 2019 – Honorare und Gehälter in Training, Beratung und Coaching“ erscheint Anfang März bei managerSeminare (Preis: 99,50 Euro). Ein erster ausführlicher Bericht zu den Honoraren von Trainerinnen und Trainern und dem Einfluss von Berufserfahrung auf dieselben findet sich in der aktuellen Ausgabe von Training aktuell. In den kommenden zwei Ausgaben wird Studienautor Jürgen Graf die Verdienstmöglichkeiten durch Coaching und Speaking beleuchten sowie aufzeigen, wo Hebel zur Steigerung des Einkommens liegen. Leserinnen und Leser von Training aktuell bekommen die Studie als eBook übrigens kostenlos im Rahmen ihres Abonnements.


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15. Februar 2019 | Von Nicole Bußmann

Sapere aude – Wage, selbst zu denken!

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Schon in vordigitaler Zeit war der Nachteil einer Optionsvielfalt bekannt. An der Situation hat die Digitalisierung nichts geändert. Zwar sind Informationen, die zu einer Entscheidung beitragen können, leichter verfügbar, Daten, die eine Wahl unterstützen können, besser verknüpfbar, und Algorithmen, die Probleme analysieren können, leistungsfähiger denn je. Doch die Klarheit und Kontrolle, die Daten und Algorithmen vermitteln, ist trügerisch und eigentlich nur simuliert. Das Hauptmerkmal unserer Multioptionsgesellschaft – die Komplexität und Kontingenz – bleibt bestehen.


Für Manager wird der Job daher nicht leichter. Sie müssen entscheiden, fühlen sich aber zunehmend entscheidungsunfähig, ohnmächtig bisweilen, überfordert von der Ambivalenz. Vieles spricht für A, genauso vieles aber auch für B. Dazu kommt, dass die Digitalisierung die Entscheidungsfindung nicht nur nicht leichter macht, sie produziert laufend Denkfallen und führt zu Überzeugungen, die schädlich sind als Basis für gute Entscheidungen.

Im diesmaligen Titelbeitrag der Zeitschrift managerSeminare analysiert Entscheidungsphilosoph Ingo Radermacher diese digitalen Denkfallen. Er zeigt nicht nur auf, wie uns die Digitalisierung intellektuell entmündigt, sondern auch, was wir tun können, um wieder aktiven Zugriff auf die Welt zu bekommen und auch unter digitalen Bedingungen kluge und souveräne Entscheidungen zu treffen. Ich empfinde seinen Beitrag als Aufruf: „Sapere aude“ – frei übersetzt mit: „Wage, selbst zu denken.“

managerSeminare ist ja dafür bekannt, dass wir den Mainstream von Überzeugungen gern gegenbürsten. Nur, weil Überzeugungen, Regeln, Tipps vielfach kolportiert werden – etwa in der meist simpel gehaltenen Ratgeberliteratur – müssen sie nicht stimmen. Ein gutes Beispiel für solche Fehlannahmen liefert der Beitrag von Isabel García. García ist versierte Rednerin und unterrichtet auch andere im Reden. In ihrem Beitrag listet sie die am häufigsten gebrauchten Kommunikationsregeln auf und zeigt, warum genau die kontraproduktiv sind.


Kommentare (0) | Kategorie: Lernen & Lehren, Management & Führung

6. Februar 2019 | Von Nicole Bußmann

Learntec 2019: Neue Tools und alte Fragen

Ende Januar 2019, Learntec-Time: Zum 27. Mal öffnete die Kongressmesse ihre Tore in Karlsruhe. Und erzielte erneut ein Rekordergebnis: Gut 11.600 Besucher und 340 Aussteller zeugten von der Relevanz der Themen Digitalisierung und Bildung. managerSeminare war vor Ort und hat Eindrücke gesammelt.

Ein Beitrag von Sascha Reimann und Nicole Bußmann

Damals Pokémon Go gespielt? Oder schon mal eine VR-Brille aufgehabt? Wer noch keine Erfahrung mit Augmented oder Virtual Reality hatte, konnte das auf der Learntec nachholen. Denn erstmals gab es auf der Messe eine eigene Area für diese Medien – auf die Beine gestellt von der Learntec in Zusammenarbeit mit dem Ersten Deutschen Fachverband für Virtual Reality. 12 Aussteller fanden sich dort ein und ließen die Besucher alle möglichen Umsetzungsarten von VR/AR ausprobieren. Denn wie es sich für die Learntec gehört, ging es auch in diesem Jahr wieder um bekannte, ebenso wie um neue Lerntechnologien. Diskutierte Anwendungsfälle von VR/AR waren vor allem Maintenance und Medizin.

Und auch auf dem Kongress hatte das Thema VR/AR seinen Platz. „HR muss sich unbedingt mit 3D beschäftigen“, erging der Rat von Torsten Fell. Der Experte für Technologie zeigte sich begeistert von der Learning Experience, die VR und AR bieten können (siehe auch seinen Bericht über die Learntec). Überzeugend sei an diesen Lernmedien die so genannte Immersion (engl. für eintauchen), die Erfahrungen werden als „echt“ wahrgenommen und führen daher zu stärkerer Betroffenheit. Ein Effekt, der zwangsläufig Fragen der Ethik bei der Contentauswahl aufwirft: Darf beispielsweise ein Banküberfall simuliert werden? In der Tat, so erzählte Fell, können mit VR-Anwendungen Phobien behandelt werden, genauso gut aber auch Traumata ausgelöst werden.

Ansonsten war im Kongress auffällig stark das Thema „Workplace Learning“ vertreten. Nicht von ungefähr, da das Kongresskomitee Zuwachs bekommen hatte durch die britische Lernexpertin Jane Hart, die den Auftrag hatte, einen englischsprachigen Track aufzusetzen. Aber eben auch für ein umfassenderes Verständnis von Lernen steht und sich gegen die herkömmliche Personalentwicklung abgrenzt (hier ist Jane Hart im TV-Interview). Sie steht für selbstorganisiertes, selbstgesteuertes, autonomes Lernen, das auch mit Tools erfolgen kann, die nicht klassische Lerntools sind: etwa mit Twitter oder YouTube. Hart selbst ist der Szene nicht zuletzt durch ihr legendäres Ranking „Top 100 Tools for Learning“ bekannt, das neben beliebten Lerntools auch das Lernverhalten von Menschen dokumentiert. Und diese greifen nun mal weitaus weniger als von der klassischen Personalentwicklung gewünscht auf vorbereitete Kurse und Seminare zurück, sondern zum Beispiel auf ihr persönliches Netzwerk.

Ohnehin wurde auf dem Kongress viel Kritik an der alten, klassischen Personalentwicklung laut. Besonders zwei Aspekte dieser Diskussion wurden thematisiert:

1. Wer ist eigentlich der Lerner? Und was braucht er?

Was Lerner brauchen und das, was Learning & Development (L&D) Professionals machen, hat nämlich oft nur wenig miteinander zu tun, sagte etwa Tim Burmeister von GP Strategies, UK. Lernangebote richten sich immer noch sehr an der Vergangenheit aus. Und das vor dem Hintergrund, dass laut Studien 65 Prozent der Kinder von heute in Jobs arbeiten werden, die es heute noch nicht gibt. Das, was ist oder was kommt, wird nicht abgedeckt. Zudem müssen die Lernangebote mit allem konkurrieren, was sonst noch Aufmerksamkeit auf sich zieht. (eine eindrückliche Grafik dazu gibt es hier)

Der L&D-Approach muss sich demnach grundsätzlich verändern und den Fokus von dem Unternehmen bzw. vom Personalmanagement auf den Mitarbeiter verlagern, war der Tenor. Das Stichwort dazu lautet „employee-centric“. Um diesem Lerner auf die Spur zu kommen, empfahl Burmeister den Design-Thinking-Ansatz: Der geht nicht von Tools, Aufträgen oder anderen äußeren Faktoren aus, sondern vom Lernenden selbst: Was ist los, wie sieht der Lernbedarf aus? Was ist das eigentliche Problem, das gelöst werden muss? Wie könnte eine ideale Lösung aussehen? Was ist praktisch möglich (Prototyp)? Was funktioniert daran, was nicht?

2. Welche Rolle muss L&D spielen?

„Die Funktion L&D wird überflüssig, wenn sie sich nicht ändert.“ Das war die steile These, die Chris Böhler von innogy und Tobias Pickl von Audi auf der Learntec aufstellten. Zusammen mit anderen „Spinnern“ (sie nennen sich selbst so) aus großen Konzernen haben sie sich vergangenes Jahr getroffen und überlegt, wie sich Corporate Learning verändern wird. Ihre These: Ebenso wenig, wie es einfach mit den alten Geschäftsmodellen (z.B. Autobauen und fossile Energie) weitergehen kann, kann es mit dem Corporate Learning weitergehen, wenn es sich wie bisher an KPIs ausrichtet, Bildung „managt“ und vom Arbeitsprozess losgelöst betrachtet wird.

Stattdessen muss L&D „relevant“ werden, das heißt: Learning Professionals müssen konkrete Bedarfe schnell abdecken können. Das Stichwort dazu ist nicht ganz neu: Es lautet Performance Support, der Kunde ist in diesem Fall der Lerner. Parallel und ergänzend muss L&D aber auch die Unternehmensstrategie unterstützen. Der Kunde ist in diesem Fall das Unternehmen. Dabei steht das Fördern von Kompetenzen im Vordergrund, etwa von Transformationskompetenz.

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Zu der Zukunft von Lernen und den Herausforderungen ein paar Statements von Lernexperten:

Interviews: Nicole Bußmann, Kamera: Sarah Lambers






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Als Corporate Learning Trends 2025 fassten Böhler & Co zusammen:

1. User Generated Content wird wichtiger, ebenso Enterprise Social Networks, also der Austausch. Lernen muss frei gemacht werden von Zwängen und Flaschenhälsen, der einzige Filter sollte Relevanz sein.
2. Performance Support: Lernen, was gebraucht wird, statt Rundumschlag-Kurse zu absolvieren.
3. Strategieorientierte Kompetenzentwicklung statt „Vollsortimenter“. Wo wollen wir hin? Auch hier ist das entscheidende Kriterium Relevanz.
4. Transformationskompetenz, denn die digitale Evolution geht immer weiter.
5. Demokratisierung des Lernens und Teilhabens.

Die Beiträge auf dem Kongress zeigten einmal mehr deutlich: Die Diskussion ums digitale Lernen ist weit mehr als eine Diskussion über die Verwendung digitaler Tools – wie es die begleitende Messe glauben machen wollte. Der britische Berater Paul Jocelyn, der in dem stark ausgebauten und von Jane Hart moderierten englischsprachigen Track auftrat, brachte es auf den Punkt: „The human stuff must be the basis of your digital learning“. Damit sollten alte Annahmen, dass es beim digitalen Lernen darum geht, dasselbe billiger und effizienter zu machen, der Vergangenheit angehören. Doch nach wie vor ist es auch auf der Learntec so: Noch nicht bei allen ist angekommen, dass digitales Lernen nicht nur Lernen mit digitalen Medien meint, sondern auch Lernen in einer digitalisierten Welt.


Kommentare (2) | Kategorie: Lernen & Lehren, Training & Development, _erlebt, _gefilmt

25. Januar 2019 | Von Nicole Bußmann

#PTT2019: Mindset X.0 im Fokus

Wie veränderbar ist der Mensch? Wie kann er Neues denken, Neues lernen? Antworten auf diese Fragen liefern Wissenschaftler, Managementvordenker und Weiterbildungspraktiker auf den diesjährigen Petersberger Trainertagen (#PTT2019).

Back to Berg: Nach zwei Jahren am Bonner Rheinufer ziehen die Petersberger Trainertage in diesem Jahr zurück auf den namensgebenden Petersberg in Königswinter bei Bonn. Vom 5. bis 6. April 2019 nimmt das Gipfeltreffen der Weiterbildung im dortigen Steigenberger Grandhotel das „Mindset X.0“ in den Fokus. Im Zentrum des Kongresses, der vom Verlag managerSeminare organisiert wird, stehen die Fragen: Wie schaffen wir es, neu zu denken? Was müssen wir für die neue Arbeitswelt lernen, und wie lernen wir das am besten?

Input zu diesen Fragen liefern unter anderem die fünf Plenumsbeiträge des Kongresses, die aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen, wie Mitarbeiter und Unternehmen – mithilfe von Organisations- und Personalentwicklung – fit für die Zukunft werden: Von wissenschaftlicher Seite beleuchtet Lerntrend-Erforscherin Jutta Rump (Foto links) das Thema, sie wirft einen Blick auf die Zukunft des Lernens. Ebenfalls wissenschaftlichen Input liefert Hirnforscher Gerhard Roth (Foto oben), der erklärt, wie Weiterbildung und Personalentwicklung Menschen in Veränderungsprozessen besser unterstützen können. Roth wird am ersten Kongresstag mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche für seine Verdienste und Forschungsarbeiten rund um das Thema Veränderbarkeit des Menschen geehrt.

Einblicke aus der Praxis liefern die beiden Berater Stefan Kaduk und Dirk Osmetz (Foto Mitte), die in ihrer Keynote von Unternehmen berichten, die durch Musterbrüche erfolgreich wurden. Mutig Neues wagen – davon erzählt auch die sanfte Organisationsrebellin Katharina Krentz (Foto rechts), die mit der Methode Working Out Loud (WOL) die Unternehmenskultur der Robert Bosch GmbH nachhaltig verändert hat. Einen Ausblick auf das große Ganze, das Mindset für eine digitalisierte, vernetzte Zukunft, gibt Digital Evangelist Karl-Heinz Land. In seiner Abschluss-Keynote erklärt er, warum die Zukunft flexiblen Teams, eigenverantwortlich agierenden Mitarbeitern und am Gesellschaftsnutzen orientierten Unternehmen gehört.

Passend zum Motto „Mindset X.0“ wird Improvisationskünstler Ralf Schmitt mit einer „Moderation X.0“ unterhaltsam durch die beiden Kongresstage führen. Neben den Plenumsbeiträgen können sich die Teilnehmenden auf der begleitenden Ausstellung zu Trends, Tools und neuen Denkansätzen informieren und sich aus rund 28 Lern-Sessions von Praktikern für Praktiker ihren persönlichen Kongressablauf zusammenstellen. Von mutstiftender Führung über Blended-Learning-Konzepte, Strategien für die digitale Transformation, Online-Trainingskonzeptionen bis zu Ergebnissen der Coachingforschung wird rund um das Thema „Neues denken, Neues lernen“ ein breites Feld aufgespannt. Die beiden Kongresstage bieten zudem die Chance auf zahlreiche neue Kontakte zu gleichgesinnten Personalentwicklern, Beraterinnen, Trainern und Coachs.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.petersberger-trainertage.de. Das Programm gibt es auch übersichtlich als App: einfach Link auf dem Desktop öffnen und QR-Code mit dem Handy abscannen oder Link auf dem Smartphone öffnen und dann die App auf dem Home-Screen speichern.


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