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Studie: Was Deutschlands Trainer bewegt

Erste deutschsprachige Studie zu den Herausforderungen des Trainerberufs

Nadine Hamburger
2008, kt., 80 Seiten, PDF

Der Markt für Berater, Trainer und Coaches wird immer härter, die Abgrenzung zu Mitbewerbern schwieriger und die Anforderungen der Kundschaft wachsen. Wie aber steht es um die Trainer und Berater selbst? Welche emotionalen Hürden müssen sie täglich nehmen? Wie zufrieden sind sie mit ihrer selbstständigen Tätigkeit und ihrem Dasein als Einzelkämpfer? Was bedeutet das für ihre Arbeit? Wie wirkt sich dies auf ihre Leistungsfähigkeit und ihre Honorare aus? Diese Studie liefert erstmals Fakten zu diesen und vielen weiteren spannenden Fragen. Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Umfrage vom Juni 2007, an der knapp 1.000 Trainer, Berater und Coaches teilgenommen haben. Die wesentlichen Aussagen werden plastisch dargestellt, erläutert und interpretiert.

Über das Buch

Trotz der zum Teil erheblichen Herausforderungen und Belastungen, die der Beruf des Trainers mit sich bringt, sind Deutschlands Trainer nach eigenem Empfinden physisch und psychisch erstaunlich gut in Form: 84 Prozent fühlen sich gesund und fit. In Boomzeiten liefern Adrenalin und Motivation die erforderliche Energie: 80 Prozent bleiben auch in hektischen Zeiten bei Kräften. Im „normalen“ Berufsalltag kennen 40 Prozent das Gefühl, energie- und kraftlos zu sein, nur zu gut.

Wichtige Quellen für Energie, Kraft und Motivation sind Freude an der Arbeit und Zufriedenheit mit deren Inhalten und Ergebnissen. Dennoch wird fast jeder Trainer immer wieder mit bestimmten Problemen konfrontiert, für die er nicht gleich eine Lösung findet. Sich mit diesen auseinanderzusetzen kostet zweifellos Zeit und Energie; zur eigentlichen Bewältigung bedarf es aber vor allem eines klaren Blicks nach innen, auf das eigene Unternehmen und die eigene Person. Erst beim genaueren Hinsehen (oder sogar, wenn das Thema gänzlich gelöst ist und die Erleichterung spürbar wird) ist den meisten bewusst, wie viel Energie sie „vergeuden“, indem sie sich relevanten Themen nicht ausreichend widmen.

Entweder ist es schlicht und ergreifend der „innere Schweinehund“, der oft im Wege steht und erst überwunden werden muss, oder die zu geringe Gewichtung des Themas. Beides lohnt es offensiv zu bearbeiten; denn tatsächlich gehen die befragten Trainer davon aus, dass sie im Schnitt knapp ein Viertel mehr Energie und Kraft zur Verfügung hätten, wenn sie allein ihre zwei vordringlichsten Probleme gelöst hätten.

Dies ist eine von zahlreichen Aussagen, die etwa 1.000 Ihrer Trainerkolleginnen und -kollegen im Sommer 2007 trafen. Mit dieser Studie erhalten Sie repräsentative Aussagen über zahlreiche Punkte, die Deutschlands Trainer bewegen. Interessant dabei ist, wie unterschiedlich etwa die Einschätzungen der Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen sind. Oder die der Freiberuflern gegenüber denen der angestellten KollegInnen. Geht es Ihnen ähnlich? Mit dieser Studie können Sie sich selber einordnen, wo Sie stehen.

Inhaltsverzeichnis

1. Die wesentlichen Ergebnisse auf einen Blick

2. Überblick: Deutschlands Trainer in Zahlen
2.1 Tätigkeit Training – Beratung – Coaching
2.2 Art der Beschäftigung
2.3 Geschlechter
2.4 Berufserfahrung
2.5 Honorare
2.5.1 Tagessatz nach Geschlecht
2.5.2 Tagessatz nach Beschäftigungsverhältnis
2.5.3 Tagessatz nach Berufserfahrung

3. Wie meistern Deutschlands Trainer die Herausforderungen?
3.1. Sind deutsche Trainer auch gute Unternehmer?
3.1.1 Marktlage
3.1.2 Beharrlichkeit, Eigenmotivation und Zielstrebigkeit
3.1.3 Planung und Organisation
3.1.4 Marketing und Selbstdarstellung
3.1.5 Kundenbeziehung und Honorarverhandlungen
3.2 Wie robust sind Deutschlands Trainer?
3.2.1 Erwartungshaltung des Kunden
3.2.2 Selbstzweifel und Umgang mit Kritik
3.2.3 Einzelkämpferdasein
3.3 Wie kraftvoll und gesund sind Deutschlands Trainer?
3.4 Was Trainer am meisten beansprucht – ein Belastungsranking
3.5 Unterschiedliche Herausforderungen je nach Beschäftigungsart
3.5.1 Freiberufliche Trainer
3.5.2 Institutionelle Seminar-/Ausbildungsanbieter
3.5.3 Angestellte Trainer
3.5.4 Nebenberufliche Trainer
3.6 Unterschiede bei Trainerinnen und Trainern
3.7 Wie sich die Belastungen mit der Erfahrung verändern
3.7.1 Markt
3.7.2 Ziele und Ergebnisse
3.7.3 Umgang mit Zweifeln, Kritik und schwierigen Situationen
3.7.4 Kundenbeziehung
3.7.5 Effizienz
3.7.6 Rahmenbedingungen
3.7.7 Energie und Gesundheit
3.8 Wie zufrieden sind die Trainer mit ihrer finanziellen Lage?
3.9 Hilfen zur Verbesserung von Tagessatz und Finanzen
3.9.1 Honorarverhandlungen
3.9.2 Selbstbewusstsein
3.9.3 Konsequentes Marketing
3.9.4 Kundenbeziehung

4. Wie hoch sind die Belastungen wirklich?

5. Was tun Deutschlands Trainer, um berufliche Belastungen zu bewältigen?
5.1 Ob Reden hilft?
5.2 Wie zahlt sich die investierte Zeit aus?
5.3 Erfolgreiche Entlastungsstrategien – Werden sie genutzt?

6. Der Trainer als Mensch – ein noch unbekanntes Wesen

Leser- und Pressestimmen

Etwa 200.000 Berater, Trainer und Coaches soll es in Deutschland geben, rechnet die Weiterbildungsexpertin unt Trainercoach Nadine Hamburger aus Falkensee bei Berlin. Weiterbildung ist mehr als Schulungen, Themen, Kurse. WEiterbildung ist ein Business geworden - das gerade dabei ist, sich als solches zu definieren und einheitliche Qualtätsmaßstäbe anzusetzen.
Sabine Asgodom für die Süddeutsche Zeitung, 3.1.2009

Wer mit dem Gedanken spielt, den Trainerberuf zu ergreifen oder sich diesen Personenkreis als Zielgruppe auserkoren hat, der sollte diese Studie auf jeden Fall lesen. Nadine Hamburger kennt sich selbst mit den Herausforderungen der Beraterrolle bestens aus und hat in Erfahrung gebracht, was die Branche bewegt. Marktsituation, Selbstverständnis, Honorare und geschlechtsbezogene Unterschiede kommen dabei ebenso offen zur Sprache wie die Themen Work-Life-Balance und Motivation. Ein leicht zugänglicher und empfehlenswerter Informationspool zu den zentralen Themen des Trainerdaseins.
Lars Falk, Rezensent für www.amazon.de, fünf von fünf möglichen Sternen

Die reiche Datensammlung bietet Trainern erstmalig eine fundierte Orientierung, sich den Herausforderungen im härter werdenden Weiterbildungsmarkt zu stellen und nach 'Entlastungsstrategien' oder Verbesserungen ihrer ökonomischen und persönlichen Ausgangslage zu forschen. Für Kanzleiinhaber ist diese Studie durchaus interessant, wenn sie sich eigene Trainer suchen, weil der Erfolg eines Coachingprozesses in hohem Maße von den Methoden und Erfahrungen des Coaches abhängt. Im Vordergrund steht die Notwendigkeit einer breiten Lebens- und Berufserfahrung des Coachs; er sollte ein humanistisch geprägtes Menschenbild besitzen und über betriebswirtschaftliche, sozialwissenschaftliche und fundierte psychologische Kenntnisse verfügen. Dabei muss er bereit sein, in einer Vorbildfunktion zu leben.
Insofern ist diese Studie sehr aufschlussreich, weil sie auch ein Licht auf die emotionalen Herausforderungen von Trainern wirft, die Zeit, Kraft und Energie in ihre Aufgabe einbringen. 40 Prozent kämpfen beispielsweise - nach eigenen Aussagen - mit unrealistisch hohen Erwartungen ihrer Kunden.
Rezension in 'Profile', Ausg. Oktober 2008

Nadine Hamburger

Autorenportrait

Nadine Hamburger
Nadine Hamburger studierte European Business mit Schwerpunkt Marketing in Berlin und Cambridge. Die Diplomkauffrau (FH) ist integraler Coach, pragmatische Visionärin und Beraterin in Strategie, Kommunikation und Marketing. Seit rund 15 Jahren unterstützt sie freiberuflich Unternehmer und Unternehmen, darunter in erster Linie Berater und Change Maker, dabei, ihr Unternehmer- oder Unternehmenspersönlichkeit zum Magneten im eigenen Marketing werden zu lassen. Integrität, Echtheit und professionelle wie berührende Kommunikation sind die Grundpfeiler des Erfolgs ihrer Kunden. Dabei hat sie immer das Business, die Märkte, die Menschen sowie deren gesellschaftliche Verantwortung und größeren Potenziale im Blick. Vor ihrer Selbstständigkeit arbeitete sie sieben Jahre lang in Unternehmen: in Produkt- und strategischem Marketing sowie im Vertriebsaufbau in den Sparten Konsumgüter, Handel, Pharma/Gesundheit bis hin zur Unternehmensberatung. Ihre ersten Bücher publizierte sie vor rund zehn Jahren, unter anderen die Studie 'Was Deutschlands Trainer bewegt' (managerSeminare 2008) und den Ratgeber mit konkretem Handwerkszeug für Bewusstseinspioniere 'Glücklich als Trainer – So bleiben Sie kraftvoll selbstständig' (managerSeminare 2008) sowie zahlreiche Lernmedien, Artikel und Buchbeiträge. Im Herbst 2018 erscheinen ihre aktuelle Studie 'Was Berater, Unternehmer und Change Maker bewegt' (managerSeminare September 2018) und ihr neues Buch zum Thema 'Conscious Employer Branding' (bookboon 2018). Kontakt: Zur Website der Autorin
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