Bild zum Film/Audio, Konfliktlösung statt Streit

Konfliktlösung statt Streit

Konfliktmanagement im Business-Bereich – Ich-Zustände und Transaktionen

Renate Dehner, Thomas Schneider, Ulrich Dehner
29,95 EUR für Abonnent/innen von managerSeminare
in den Warenkorb
2009, DVD, ca. 38 Minuten Laufzeit, Produzent: tsm-video
50% Ermäßigung für Abonnenten von managerSeminare
sofort lieferbar

Trainingsfilm: Drei Manager treffen sich, um eine anstehende Frage zu klären, es fängt ganz harmlos an und plötzlich fliegen die Fetzen ... Sehen Sie hier anhand eines eskalierenden Konflikts die verschiedenen Verhaltensstrategien, die dazu beitragen, dass es zu einem handfesten Streit kommt. Auf der theoretischen Grundlage der Transaktionsanalyse werden Verhaltensalternativen vorgestellt, mit deren Hilfe ein Konflikt gelöst, bzw. eine Eskalation vermieden werden kann. In kleinen Spielszenen wird gezeigt, worauf man achten muss, wenn man einen Streit vermeiden oder eine Situation deeskalieren will. Ideal geeignet zur Visualisierung von Konflikt(bewältigungs-)Szenen im Training.

Über den Film

In dieser DVD werden anhand eines eskalierenden Konflikts die verschiedenen Verhaltensstrategien dargestellt, die dazu beitragen, dass es, statt zu einer Lösung, zu einem handfesten Streit kommt. Solche in einem Konflikt wenig hilfreichen Verhaltensmuster sind z.B. Ironie, den anderen lächerlich machen, unterbrechen, Drohungen aussprechen, vom eigentlichen Thema ablenken, Provokationen und Unterstellungen oder die Verwendung von Absolutbegriffen wie 'immer/nie/alle/keiner'. Auf dem theoretischen Hintergrund der Transaktionsanalyse werden Verhaltensalternativen vorgestellt, mit deren Hilfe ein Konflikt gelöst, bzw. eine Eskalation vermieden werden kann. Das Persönlichkeits- und das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse, die von einem Trainer und einer Trainerin anschaulich und leicht verständlich erklärt werden, helfen zu verstehen, wie Kommunikation aufgebaut ist, was bei Kommunikation eigentlich passiert, wenn sie schief läuft und wie man es besser machen kann. In kleinen Spielszenen wird gezeigt, worauf man achten muss, wenn man einen Streit vermeiden oder eine Situation deeskalieren will. Dabei ist oft das Wichtigste, sich dem ursprünglichen Impuls, nämlich verstanden zu werden, entgegengesetzt zu verhalten: Wer zunächst versucht, den anderen zu verstehen, hat größere Chancen, anschließend auch seinerseits auf Verständnis zu stoßen. Bei dieser Konfliktlösestrategie spielt das ebenfalls vorgestellte Modell des 'Bezugsrahmens' eine große Rolle.

Inhaltsverzeichnis

Szenen eines eskalierenden Konflikts

Analyse des Konflikts

  • Unterbrechung des anderen
  • Ironie
  • Provokation und Gegenangriff
  • Unterstellungen und Übertreibungen
  • Opferhaltung und Ablenkung
  • Generalisierungen
  • Die Drohung
  • Den Partner lächerlich machen

Supervision
  • Ich-Zustände
  • Strategien zur Konfliktlösung
  • Fragen stellen
  • Bezugsrahmen klären
  • Worthülsen aufbrechen
  • Bestätigung des Bezugsrahmens
  • Klärung, was will der andere, was will ich
  • Parallel-Transaktionen
  • Gekreuzte Transaktionen
  • Verdeckte Transaktionen
  • Angriffe ignorieren
  • Herausfinden, warum der andere an seiner Position festhält
  • Kompromisse finden

Leser- und Pressestimmen

(...) typische Konfliktszenen, die im Arbeitsalltag auftreten können, schauspielerisch gut gestaltet, und Strategien zur Deeskalation oder Konfliktlösung. Eine DVD, die sehr praxixorientiert und kurzweilig ist, und auch gut in Seminaren eingesetzt werden kann.
Dr. Alfred Fellinger-Fritz, Vorsitzender des Bundesausschusses work@education, auf www.gpa-djp.at/education

Mit (der) Demonstration (eines eskalierenden Gesprächs) beginnt der neue Trainingsfilm von Ulrich und Renate Denner. Nach dem Blick in die Praxis informieren die Kommunikationsexperten darüber welche Verhaltensweisen Konflikte anheizen. Denn wer weiß, dass Ironie, Unterbrechungen und Provokation nie zu einem guten Ergebnis führen, der kann in Zukunft auf diese verzichten. Auch Zweifel an der Kompetenz des Gesprächspartners, Unterstellungen und Verallgemeinerungen sind keine Wegbereiter für eine gute Zusammenarbeit. Erkennen kann man Verallgemeinerungen zum Beispiel an der Verwendung von Worten wie „nie“, „immer“, „alle“ oder „keiner“.
Coach Ulrich Denner erklärt im dritten Beitrag der DVD am Flipchart die Theorie der Ich-Zustände aus der Transaktionsanalyse. In einem allerdings sehr gekünstelt wirkenden Gespräch erklärt er was es mit Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich auf sich hat. Verkörpert werden die verschiedenen Ich-Zustände auf hervorragende Weise durch den Pantomimen Norman Ruch. So wird die in reiner Textform oft sehr abstrakt wirkende Transaktionsanalyse plötzlich lebendig. Natürlich bietet die DVD ihren Nutzern auch Lösungsstrategien. So wird nicht nur empfohlen Worthülsen zu hinterfragen, sondern auch die genauen Interessen des Gesprächspartners zu klären.
Gerade die Beispiel- und Pantomine-Szenen lassen sich hervorragend in eigenen Seminaren einsetzen und helfen dabei die Seminarinhalte lebendig zu vermitteln. Die Erläuterung verschiedener Transaktionen und Ich-Zustände scheinen eher als Anregung zu dienen und sollten vom Trainer selbst umgesetzt werden.
Christian Kolb, Rezensent für www.therapie-online.de

Die vorliegende DVD zeigt in Spielszenen anschaulich, wie Gespräche aus dem Ruder laufen können. Sie dienen als Anschauungsbeispiele, die dann theoretisch aufgearbeitet werden anhand des bekannten Persönlichkeits- und Kommunikationsmodells der Transaktionsanalyse. Anschaulich zeigt ein Pantomime auf, welche Faktoren einen Gesprächsverlauf positiv oder negativ beeinflussen können. Letztlich werden interessante Wege und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie Konflikte konstruktiv und zielorientiert zur Zufriedenheit aller Beteiligten werden können. Natürlich vermittelt das Anschauen einer solchen DVD noch keine Kompetenzen. Wichtig ist, dass die Anregungen genutzt trainiert werden. Daher empfehle ich das Medium zum Einsatz bei Trainings. Viele Aspekte lassen sich auch im schulischen Bereich bei der Ausbildung von Streitschlichtern nutzen.
Arthur Thömmes, Rezensent für www.lehrerbibliothek.de

Die beiden Autoren stellen Spielszenen zu unterschiedlichen Konflikten und Konfliktstufen zusammen und erläutern vor dem Hintergrund der Transaktionsanalyse Lösungsschritte und Kommunikationstechniken zur Behebung der Konflikte. Schritt für Schritt veranschaulichen die Spielszenen wie Konflikte entstehen, eskalieren und welche Konfliktlösungsstrategien sinnvollerweise angewandt werden können. Die DVD erschöpft sich jedoch nicht in Ratschlägen, sondern zeigt Alternativen verschiedener Handlungsweisen auf und bietet somit eine gute Lernplattform zur Selbsterkenntnis und Sensibilisierung für den Umgang mit und die Lösung von Konflikten. Die DVD ist gut geeignet, um in Konflikt- oder Kommunikationstrainings anhand einzelner Spielsequenzen die Problematik der menschlichen Kommunikation zu visualisieren und im Sinne eines Modelllernens sinnvolle Verhaltensalternativen zu demonstrieren.
Walter Braun in Rasche Nachrichten, Ausg. 01/2009

Die Unterweisung beginnt unterhaltsam: Die erste Filmsequenz zeigt ein Streitgespräch dreier Kollegen. Warum ist das Gespräch der Kollegen zum Kreuzfeuer geworden? Dieser Frage geht das zweite Kapitel des Trainingsfilms nach: Eine Stimme aus dem Off nennt und erläutert die wichtigsten Konfliktstrategien - wie Ironie, Unterstellung, Übertreibung - und demonstriert das an der entsprechenden Sequenz aus dem Film. Im dritten Kapitel wird es abstrakt: Coach Ulrich Dehner erklärt die Theorie der Ich-Zustände aus der Transaktionsanalyse. Die verschiedenen Ich-Zustände, die die Kontrahenten einnehmen können, entscheiden maßgeblich über den Verlauf der Auseinandersetzung, argumentiert Dehner. Deshalb sei es wichtig, sich dieser Rollen bewusst zu sein.
Gut verständlich erläutert Dehner an einem Flipchart das 'Eltern-Ich', das 'Erwachsenen-Ich' und das 'Kinder-Ich'. Im Anschluss macht er deutlich, wie sich diese Rollen auf die Kommunikation auswirken. Besonders gelungen: Die Theorie wird begleitet von einem Pantomimen, der die Typen sehr einprägsam darstellt. In den letzten Kapiteln bietet der Lehrfilm praktische Hilfe bei der Streitschlichtung: Der Film benennt die wichtigsten Konfliktlösungsstrategien und zeigt in kleinen Szenen auf, wie sich etwa der 'Bezugsrahmen klären' lässt oder wie Gesprächspartner 'Worthülsen aufbrechen' können.
Fazit: Guter Grundlagen-Film zum Thema Konfliktlösung.
Corinna Moser, Rezensentin für Training aktuell, Februar 2009

Renate Dehner

Autorenportrait

Renate Dehner
Jahrgang 1953, Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung. Geboren und aufgewachsen in Mannheim, studierte sie nach dem Abitur Jura an der Universität Heidelberg. Schon während des Studiums war die Arbeit mit Menschen von großer Bedeutung für sie, weshalb sie sich sehr in der Mitarbeit in der Psychologischen Beratungsstelle der Universität engagierte. Nach dem Umzug nach Konstanz kamen im Verlauf von fünf Jahren ihre drei Kinder zur Welt und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit nahm sie die nächsten paar Jahre heftig in Anspruch. Renate Dehner machte trotzdem in dieser Zeit eine Ausbildung in Transaktionsanalyse und begann schließlich 1992 für ein Münchner Trainingsunternehmen als Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten. Seit 1997 ist sie NLP-Practitioner und hat an der Coaching -Ausbildung der Konstanzer Seminare teilgenommen. Inzwischen hat sie die Seminartätigkeit zugunsten des Schreibens aufgegeben und dient den Konstanzer Seminaren jetzt mit der Feder bzw. der Tastatur. Kontakt: Zur Homepage
Thomas Schneider

Autorenportrait

Thomas Schneider
Thomas Schneider ist ausgebildeter Medienpädagoge und Journalist. Seit circa 20 Jahren arbeitet er als Videofilm- und Medienproduzent. Er ist Geschäftsführer von tsm-video. Hier produziert er vor allem Schulungsvideos für die Aus- und Weiterbildung sowie Filme für die Schule. Arbeitsbereiche: Dramaturgische Umsetzung medienpädagogischer und filmästhetischer Erkenntnisse bei Drehbuchentwicklung, Dreharbeiten und der Nachbearbeitung im Studio; Bild- und Tonschnitt, Texteinblendung, graphische Animation und Musikeinspielung unter didaktischer und regielicher Konzeption. Kontakt: Weiter zur Homepage ...
Ulrich Dehner

Autorenportrait

Ulrich Dehner
1949 in Konstanz geboren, seit 1971 verheiratet, Vater einer Tochter und zweier Söhne. Nach dem Diplom in Psychologie arbeitete er vier Jahre in einer Rehabilitationsklinik. In diese Klinikzeit fällt auch seine Ausbildung zum Transaktionsanalytiker bei Dr. Rüdiger Rogoll in Markdorf. Im April 1979 machte Ulrich Dehner sich als Psychotherapeut und Ausbilder für Transaktionsanalyse selbstständig und leitete zahlreiche Ausbildungsgruppen für TA in Deutschland und in der Schweiz. In den folgenden Jahren kamen Ausbildungen in Körperarbeit bei Dr. S. Sabetti in München, in Hypnotherapie bei J. Zweig, E. Rossi und S. und C. Lankton, in Systemischer Familientherapie und Systemischer Firmenberatung bei Dr. G. Schmidt in Heidelberg, in NLP bei Bodo Maier in Konstanz hinzu.
Seit 1981 ist er im Firmenbereich als Managementtrainer und Coach tätig. Seit 1995 leitet er Coaching-Ausbildungen und arbeitet als Coach auf allen Führungsebenen. Er ist Senior Coach beim Deutschen Bundesverband für Coaching DBVC. Außerdem gehört er seit 2005 dem Vorstand der Klaus-Dieter-Trayser-Stiftung für werteorientierte Unternehmensführung an.
    Schwerpunkte:
  • Entwicklung von Seminardesign
  • Führungstraining
  • Kommunikationstraining
  • Konfliktmanagement
  • Verkaufstraining
  • Coaching und Coaching-Ausbildung
Kontakt: Zur Homepage
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben