Online-Coaching

Obwohl Online-Formate in allen Weiterbildungsbereichen gang und gäbe werden, greifen freie Trainer und Coaches eher wenig darauf zurück. Unangenehm ist dann, wenn gerade große Unternehmen von externen Trainern explizit einschlägige Erfahrungen im Umgang mit E-Learning-Tools verlangen. (Quelle: Jürgen Graf: Weiterbildungsszene Deutschland 2018, S. 42/43).
Bild Sandra Dundler Zu denjenigen, die gute Erfahrungen mit virtuellen Formaten machen, gehört Trainerin und Coach Sandra Dundler:

'Inzwischen biete ich kaum noch Training oder Coaching in reiner Präsenzform an. (...) Ungefähr 60 Prozent meiner Arbeit findet momentan in virtuellen Formaten statt, davon ist die Hälfte komplett online, der Rest als Blended-Learning-Variante – Tendenz steigend. Spannend ist, dass sich diese Veränderung finanziell positiv auswirkt. Denn meine Leistung und mein Know-how wird virtuell nicht weniger wert, sondern ganz im Gegenteil.'

Das Spektrum der virtuellen Beratung ist dabei vielfältig. Um einen kleinen Anreiz zu geben, sich in diese Richtung auszuprobieren, bieten wir eine kleine Checkliste an, einen ersten Leitfaden für ein in-Angriff-nehmen des virtuellen Portfolios.
Varianten Online-Coaching mit persönlicher Beratung

Sind meine Kunden bereit für virtuelle Formate?

  • Wie hat mein Kunde auf die Frage, ob er sich virtuelle Medien vorstellen kann, reagiert? Was habe ich wahrgenommen (Blick, Stimme, Tonlage, Zögern, ...)?
  • Welche Wünsche hat er mit Blick auf unsere Zusammenarbeit geäußert, was ist ihm wichtig? Stehen Medien, die ich einsetzen könnte, diesen Wünschen generell entgegen?
  • Welche Medienkompetenz kann ich beim Kunden voraussetzen (z.B. kann er gut formulieren, wie sah der bisherige Kommunikationskontakt aus)?
  • Mit welchen Medien arbeitet mein Kunde? Welche Medien hat das Unternehmen/der Kunde bereits im Einsatz?
  • Welche Funtionalitäten brauche ich für gute Zusammenarbeit?
  • Welche Funktionalitäten brauche ich für Transfer und Nachhaltigkeit?
  • Welche Medien unterstützten diese Funktionalitäten?
  • Welche Medien wären möglich (IT-Richtlinien, Sicherheit, bestehende Infrastruktur)?
  • Was wäre das passende Medium zu seinem Anliegen (Blick auf Entfernung, Kontakthäufigkeit, Interaktionsmöglichkeit, ...)?
  • Welche Optionen habe ich?

Bin ich bereit für virtuelle Formate?

  • Ist für den Klienten und sein Anliegen die persönliche Begegnung unabdingbar oder nicht?
  • Habe ich das Computer-know-how, um einfache und typische technische Fehlerquellen nicht nur bei mir, sondern auch bei meinem Coachee ferndiagnostizieren zu können?
  • Habe ich mich mit virtuellen Formaten so vertraut gemacht, dass ich abschätzen kann, welches didaktisch sinnvoll einzusetzen ist? Welche Intervention hier wirkt?
  • Kann ich Wahrnehmungsdefizite ausgleichen? Reicht mir zum Beispiel die Stimmlage meines Coachees, um zu erkennen, in welcher Gefühlslage er gerade ist?
  • Bin ich im Medium ausdrucksstark? Das heißt für E-Mails: Entspricht dem meine Rechtschreibung, kann ich schriftlich das Wesentliche stringent und verständlich auf den Punkt bringen?
  • Kann ich damit umgehen, dass mir weniger Rückkoppelung, bzw. Feedbackkanäle zur Verfügung stehen? Bzw. habe ich die Möglichkeit, gezielt Feedback-Schleifen vor Beenden eines Termins einzubauen?
  • Passt Online-Coaching zu mir und meiner Persönlichkeit?
Buch Ihr Weg zum Online-Coach

Wie gehe ich vor?

Für die, die sich unter dem ein oder anderen Format noch nichts vorstellen können: Beispiele für einen ersten Eindruck sind etwa die 'CAI-World' oder 'CoachHub'.

Wie genau Sie Ihr Beratungsangebot um Online-Coaching erweitern können, erklärt Sandra Dundler in Ihrem Buch:'Für Entdecker: Ihr Weg zum Online-Coach'


Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben