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Eine Heldenreise begehbar machen



Die Heldenreise ist eine Metapher für das Leben, für Veränderungen, durchzumachende Konflikte, für das erfolgreiche Bewältigen von Herausforderungen. Sie geht zurück auf den US-amerikanischen Mythenforscher Joseph Campbell. Er erkannte, dass längere Geschichten meist nach einem sich wiederholenden Grundmuster erzählt werden, der sogenannten Heldenreise. Ein Held bricht auf, weg Gewohnten, hin zu Neuem. Auf dem Weg durch einen Selbsterfahrungsprozess muss er Widerstände überwinden, stößt auf Verhinderer, aber auch auf Unterstützer und kehrt schließlich innerlich gereift zurück.

Das Muster der Heldenreise findet sich nicht nur in Filmen, Geschichten, Mythen, es lassen sich tiefere Erkenntnisse für das eigene Leben gewinnen, etwa die Erweiterung von Verhaltensoptionen oder einfach nur mehr innere Stabilität im Veränderungsprozess.

Im Coaching beispielsweise kann der Coach über die Arbeit mit der Heldenreise seine Klienten dazu einladen, ihr Anliegen aus der Perspektive des 'Helden' zu betrachten. Der Klient kann auch seine eigene Geschichte um- und neuerzählen. Er kann, bezogen auf sein Anliegen, Gefahren und Gefährten benennen und sein eigenes Drehbuch zur Überwindung der Probleme schreiben. Nach dem Muster der Heldenreise können Berater aber auch selber passende Geschichten erfinden oder wiedergeben, die auf das Anliegen der Klienten passen. Zu der Frage, wie Sie selber zum guten Geschichtenerzähler werden und wie Sie mit Geschichten Ihrer Klienten arbeiten können, ist übrigens sehr empfehlenswert das Buch 'Mitten ins Herz – Storytelling im Coaching' von Christina Budde.

Unser Tipp: Noch plastischer wird die Arbeit mit der Heldenreise, wenn dem Klienten im Coachinggespräch oder den Teilnehmern im Seminar die einzelnen Stationen der Heldenreise auch vor Augen geführt werden. Eine sehr einfache und wirkungsvolle Methode, das zu erreichen, ist die Arbeit mit „begehbaren“ Symbolen für die Stationen und Protagonisten der Heldenreise.
  • Zu diesem Zweck wählen Sie passende Motive aus der Trainerkoffer-Bilddatenbank. Hier eignen sich Motive für den Helden, das Überschreiten der Schwelle, den Widersacher, den Mentor, die Herausforderung, die Belohnung usw.
  • Drucken Sie die ausgewälten Motive einfach farbig aus und kleben Sie sie auf Pappkarton.
  • Schneiden Sie die die Figuren und Objekte am äußeren Umriss entlang aus. Achtung, dabei muss am Fuß Pappe überstehen bleiben.
  • Diese wird dann umgeknickt und bildet den Boden des Motivs - voilà, die Figur steht.
Am Ziel angekommen, sind alle Widerstände überwunden, der Held hat sich entwickelt, Ihr Klient ebenfalls. Schenken Sie ihm doch am Ende der Sitzung die Heldenfigur. Damit motivieren Sie ihn und setzen einen nachhaltigen Anker.




Den Tagesablauf abbilden

Seminar Tagesablauf

Was erwartet die Teilnehmer an diesem Tag?
Hier eine schöne Variante, um den Tagesablauf Ihres Seminars zu visualisieren. Dafür brauchen Sie keine 10 Minuten. Die Bilder bieten Orientierung, bleiben im Gedächtnis und bringen eine persönliche Note ins Geschehen. Der Trainingsablauf kann später gut per Fotoprotokoll dokumentiert werden.
  • Wählen Sie für jede Übung und jeden Input, den Sie beabsichtigen, ein sprechendes Symbol aus.
  • Drucken Sie sie aus und pinnen Sie die Motive nach der zeitlichen Reihenfolge an. So ist auf einen Blick klar, worum es geht.
  • Wenn es noch mehr 'handmade' wirken soll, ziehen Sie einfach einen Teil der Konturen mit einem farbigen Marker nach.
  • Wer mag, kann ein Extra-Symbol einsetzen, um zu visualisieren, an welchem Punkt die Gruppe gerade steht. In unserem Beispiel ist es ein Paar Turnschuhe. Natürlich kann es auch ein Auto sein, ein Männchen, ein Schiff ... Das Motiv wird einfach an den Ablaufplan gepinnt und weiterbewegt.


PowerPoint: Ein kleiner Bildeffekt mit großer Wirkung

Hauchen Sie grafischen Elementen bei PowerPoint ein bisschen Leben ein! Das geht ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht. Lassen wir doch ein Flugzeug, einen Luftballon oder einen Fisch über die Folie gleiten: Dazu wird erst mal das Bildmotiv in die Folie eingefügt.


1. Dann wählen Sie das Sternchen an, das für „Benutzerdefinierte Animationen“ steht. Benutzerdefinierte Animation





2. Hieraus wählen Sie nun das Sternchen „Pfadanimation hinzufügen“ aus. Markieren Sie den Fisch und wählen Sie eine der Pfadanimationen aus. Der gerade Pfad ist am einfachsten. Wer Lust zum Ausprobieren hat: Die ungeraden Pfadverläufe sind ein wenig hübscher.

3. Nun ziehen Sie eine Line von einem Startpunkt bis zu einem Endpunkt, an dem der Fisch ankommen soll. Selbstverständlich können Sie den Fisch auch von außerhalb des Bildes quer über das Bild schwimmen und dann wieder verschwinden zu lassen.



4. Tipp: Achten Sie dabei auch noch darauf, dass die Geschwindigkeit passt. Ein Flugzeug kann ruhig schnell über das Bild ziehen, bei einer Schnecke würde das merkwürdig wirken. Und setzen Sie solche Effekte sparsam ein, dann ist die Wirkung am größten.


Das DISG-Modell in Bildern

Das DISG-Modell nach der Typologie des Psychologen William Moulton Marston eignet sich sehr gut dafür, dass Sie es mit Bildern vermitteln. Die Abkürzungen D, I, S, G stehen für 'Dominant', 'Initiativ', 'Stetig' und 'Gewissenhaft' und bezeichnen jeweils einen bestimmten Menschentyp. So steht S nicht nur für 'stetig', sondern auch für jemanden, der gerne mit anderen zusammenarbeitet und unterstützt.

Da liegt es nahe, Bilder zu verwenden, die auch diese Dimensionen mit einbringen. Wie rechts zu sehen ist, kann sich der initiative Typ beispielsweise für Dinge begeistern, die noch 'in den Sternen stehen' und bringt damit frischen Wind ein.
  • Wählen Sie zunächst sprechende Motive aus, etwa aus der Trainerkoffer-Bilddatenbank.
  • Drucken Sie sie in der passenden Größe aus.
  • Bereiten Sie das Flipchart vor oder entwickeln Sie die Typen gemeinsam mit den Teilnehmern am Flipchart.
  • Aufkleben und Abnehmen können Sie die Bilder, wenn sie auf der Rückseite einfach mit einem kleinen Röllchen aus Klebeband befestigt sind.

    Tipp: Wenn Sie ein Bild mehrmals platzieren möchten, drucken Sie es auf etwas dickerem 160g-Papier aus, das macht es unempfindlicher.

Doch Vorsicht bei der Bildauswahl, denn Motive können auch negativ konnotiert werden. Wenn zum Beispiel die Gefahr besteht, dass der in diesem Beispiel für 'Dominant' ausgewählte König als wichtiger wahrgenommen wird als die hier für 'Stetig' stehende Ameise, so sollten Sie das thematisieren. Aus der Diskussion der Wahrnehmung heraus lässt sich sehr gut die Diskussion über Vorzüge der Persönlichkeitstypen und über ihre Konfliktpotenziale eröffnen.

Das DISG-Modell ist ein eingetragenes Warenzeichen.


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Kontaktieren Sie uns: info@trainerkoffer.de

Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen? Gerne fertigen wir auch Zeichnungen auf Anfrage an!

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