Dossier: Unternehmenskultur #3

Die Unternehmenskultur wird seit mindestens 20 Jahren als Schmiermittel fürs Funktionieren von Organisationen beschworen – völlig zurecht. Und in der neuen, kollaborativeren Arbeitswelt ist sie sogar zu einem noch wichtigeren Faktor geworden. An dem zu Arbeiten ist jedoch nicht einfach – denn Kultur lässt sich nicht entwickeln. Zumindest nicht direkt. Wie Kulturwandel trotzdem gelingt.

Veröffentlicht am 20.09.2019

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Folgende Beiträge erwarten Sie:

Musterbruch

Struktur vor Kultur

Seit mindestens 20 Jahren wird die Kultur als Schmiermittel für das Funktionieren einer Organisation beschworen – völlig zu Recht. Demzufolge soll an der Kultur gearbeitet werden. Genau das ist aber ein Ding der Unmöglichkeit, sind Stefan Kaduk und Dirk Osmetz überzeugt. Sie meinen: Kultur ist stets nur das Resultat, gearbeitet werden muss an der Struktur.

Talentmanagement

Passen PE und ­Kultur?

Talentmanagement dient nicht nur der Mitarbeiterförderung. Es kann auch Kultur verändern. Vorausgesetzt, Organisationen nehmen sich weder zu viel noch zu wenig vor. Das Problem liegt oft im Zuviel: Unternehmen verheben sich an ihren eigenen Talentmanagement-­Zielen. Orientierung für das passende Talentmanagement bietet ein Reifegradmodell.

Führungsaufgabe Purpose

Sinn machen!

Warum mache ich das hier eigentlich? Die Frage ist alt. Neu ist, dass Führungskräfte heutzutage darauf unbedingt eine gute Antwort haben sollten. Denn wer sein höheres Ziel – oder zumindest das seines Unternehmens – nicht kennt, kann in der neuen Arbeitswelt weder sich selbst noch andere gut führen.

Kulturveränderung in Organisationen

So geht Wandel (nicht)

Viele Führungskräfte glauben, dass der Schlüssel zum Erfolg einer Organisation in einer starken Unternehmenskultur liegt. Also starten sie ambitionierte Kulturentwicklungsprogramme. Doch diese schaden oft mehr, als sie nützen, weil sie den Blick auf die tatsächlich existierende Kultur verstellen, warnen die Organisationsforscher Stefan Kühl und Judith Muster.

Kulturwandel im Konzern

Otto wird 4.0

Im Geschäftsjahr 2014/15 hat die Otto Group erstmals in ihrer Geschichte als Holding ein Minus eingefahren. Bei der Aufarbeitung des Verlustes kam die erschreckende Erkenntnis: Mit unserer heutigen Kultur können wir in der digitalisierten Wirtschaftswelt nicht überleben. Ein Kulturwandel wurde initiiert, der den Konzern mehr und mehr umkrempelt.

Neue Kultur gesucht

Macht´s ­menschlicher

Der effizienzorientierten, digitalisierten Arbeitswelt 4.0 fehlt ein zentraler Wert: Menschlichkeit. Mit dieser These rütteln Beobachter der Managementszene aktuell die Unternehmen auf. Sie fordern: Wir müssen weg vom Denken in schneller, höher, weiter – hin zu humanitären Werten. Eine Analyse, wie sich das umsetzen lässt und wann es sich rechnet.

Widerspruch kultivieren

Querdenker ­gesucht

Wer stehen bleibt, verliert. Unternehmen müssen in Bewegung bleiben und sich immer wieder neu erfinden. Dafür brauchen sie Kritiker, Querdenker und Unruhestifter, die das Alte immer wieder infrage stellen. Das Problem: Die begehrten Rebellen fühlen sich in den aktuellen Unternehmensstrukturen nicht wohl. Das muss sich ändern.

Kulturwandel bei der Zurich Gruppe Deutschland

In Zukunft mehr Zutrauen

Die Zurich Gruppe Deutschland ist auf Innovationskurs. Und das mit einer Mannschaft, die qua Profession gelernt hat, Risiken zu vermeiden. Ein ­Change-Projekt soll den Versicherungsleuten nun die Freude am Experimentieren nahebringen. Ein wichtiges Vehikel dafür ist die Entwicklung einer neuen Lernkultur.

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