Dossier: Leadership

In schwierigen Zeiten sind Führungskräfte enorm gefordert: Auf der einen Seite gilt es, die Zahlen zu stabilisieren, Arbeit umzustrukturieren und die Effektivität zu steigern. Auf der anderen Seite müssen sie Unsicherheit reduzieren, Perspektiven bieten und Überforderung im Team vermeiden. Und das alles oft auch noch ohne Face-to-Face-Kontakt. Hintergrundüberlegungen, Hinweise und Methoden, die helfen, diesen Spagat zu meistern.

Veröffentlicht am 13.01.2021

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Folgende Beiträge erwarten Sie:

Positive Leadership

Entfaltung ermöglichen

Was ist gute Führung? Die Führungsforschung kann mittlerweile fundierte Aussagen dazu machen. Nach aktuellem Stand deutet vieles darauf hin, dass vor allem fünf Prinzipien aus der Positiven Psychologie eine wichtige Rolle spielen.

Testgelesen

Neue Bücher zum Thema Leadership

Führungskräfte stehen derzeit vor einer enormen Herausforderung: Sie sollen für eine hohe Produktivität des Unternehmens sorgen – und gleichzeitig für die Zufriedenheit, Sinnerfüllung und Motivation ihrer Mitarbeitenden. Wie gelingt das? Welche Arten von Führung schaffen diesen Spagat? Und was ist dabei zu beachten? Vier neue Bücher liefern Antworten.

Hybrid Leadership

Die intelligente Brücke

Führungskräfte sind gefordert, Arbeit flexibler, dynamischer, agiler zu organisieren. Gleichzeitig bleiben 'klassische' Führungsaufgaben wie die Vermittlung von Klarheit und Stabilität, die den neuen Anforderungen widersprechen, bestehen. Frank Bischoff und Christian Heiss haben einen Entwurf vorgelegt, wie der Brückenschlag zwischen den beiden Anforderungswelten gelingen kann. Sie nennen ihn Hybrid Leadership.

Führungsforscher im Interview

Der Bad-Leadership-Irrtum

Über schlechte Führung wird aktuell viel gesprochen. Jürgen Weibler ist einer von wenigen, der dazu forscht. Gerade hat er ein Buch zum Thema vorgelegt. In dessen Mittelpunkt steht die Frage: Warum wird schlechte Führung so oft für gute gehalten?

Virtual Leadership

Führen per Chat

Während der Chat aus der privaten Kommunikation kaum mehr wegzudenken ist, hat er als Führungsinstrument in der Businesswelt noch immer einen schweren Stand. Dabei bietet er viele Vorteile, die herkömmliche Kommunikationskanäle vermissen lassen. Welche das sind und warum es trotzdem einiger Absprachen bedarf.

Lektionen in Leadership

Verwirrte ­Wertschätzung

So viel über Lob, Anerkennung und Wertschätzung geredet wird, so viel geht dabei durcheinander. Wie sich die drei Konzepte unterscheiden, warum man Lob lieber lassen sollte und warum Wertschätzung und Anerkennung ein perfektes Paar bilden.

Shared Leadership bei der DB Netz AG

Doppelt führt besser

Zwei Führungskräfte, eine Position – was in vielen Unternehmen undenkbar ist, leben Carola Garbe und Catherine Marie Koffnit bereits seit einiger Zeit. Als Leitung des HR Managements im Regionalbereich Ost der DB Netz AG teilen sie sich gemeinsam eine Vollzeitstelle. Welche Vorteile sich dadurch für sie und ihr Unternehmen ergeben und wie das Modell 'Shared Leadership' genau funktioniert, erklären sie im Interview. 

Leadership-Bionik

Den Boss zum Gärtner machen

Was ist heutzutage eine gute Führungskraft? Antworten auf diese Frage ­finden sich dort, wo man sie nicht unbedingt erwartet: beim Gärtner. Ein Gärtner ist keine heroische Gestalt. Mit großem Respekt vor dem Lebendigen und dem Wissen darum, nie alles vollständig kontrollieren zu können, pflegt er seinen Garten – und nicht sein Ego. Damit ist er eine geeignete Metapher für Leadership 4.0 und eine ergiebige Inspirationsquelle für Führungskräfte auf der Suche nach einem zeitgemäßen Selbstverständnis, findet Matthias Nöllke.

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