Dossier: Innovation #3

Wirtschaftlich gute Zeiten sind für Innovation eher schlechte. Warum etwas gravierend ändern, wenn es großartig läuft? Warum Neues entwickeln, wenn sich das Alte gut verkauft? Durch die Innovationsbrille betrachtet sind Krisen mithin Glücksfälle. Denn sie potenzieren die Chance für echte Neuerungen. Tools, Tipps und Impulse, wie sich diese Chance nutzen lässt.

Veröffentlicht am 12.11.2020

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Folgende Beiträge erwarten Sie:

Labs als Inhouse-­Gegenkulturen

Musterbruch

Jedes größere Unternehmen muss eines haben – ein Lab. Dort sollen die Innovationen hervorgebracht werden, die das Unternehmen überlebensfähig machen. Doch diese Labs sind ein Konstruktionsfehler, sind Dirk Osmetz und Stefan Kaduk überzeugt. Statt losgelöst vom Kern zu arbeiten, müssten sie im Zentrum der Wertschöpfung verankert sein. Ein Sozialexperiment in einem indischen Dorf zeigt warum. 

Tools für den ­Weitblick

Corporate Foresight Thinking

Unternehmen werden von technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen oft überrascht. Doch das muss nicht sein. Denn anders etwa als Pandemien lassen sich diese vorhersagen. Zumindest einigermaßen, mit einer gewissen Unschärfe. Die gute Nachricht: Dafür braucht man keine Trend- oder Zukunftsforscher. Tools und Formate, mit denen sich relevante Trends im Unternehmen gemeinsam im Blick halten lassen.

Innovativer werden

Fitnessplan für Firmen

Im globalen und digitalen Zeitalter spüren Unternehmen mehr Innovationsdruck denn je. Die Suche nach dem nächsten großen Ding wird für sie zur Überlebensfrage. Doch wie wird Innovation Teil der Organisations-DNA, statt reiner Zufall zu bleiben? Antworten liefert der vierte Teil unserer Serie über organisationale Zukunftsfitness.

Anleitung zum Widerspruch

Der T-Canvas

Die Effizienz steigern, gleichzeitig neue Wege gehen. Das eigene Geschäftsmodell ausbauen, gleichzeitig ein neues entwickeln, dass dieses ersetzen kann. Kognitiv bedeutet das eine enorme Herausforderung, denn für widersprüchliches Denken ist unser Gehirn nicht gemacht. Mit dem Tool des T-Canvas fällt es leichter.

Nerdig Working

Produktentwicklung per Hackathon

Mit Sitzsäcken, Drinks, Bühne und dem Aufgehen von Menschen in einer gemeinsamen Sache sieht es aus wie auf einem Festival, ist aber harte Arbeit: Die Rede ist von einem Hackathon. Das hippe Eventformat nutzen Unternehmen, um in 24 Stunden einen Prototypen zu entwickeln oder ihre digitale Transformation voranzutreiben. Interessant ist das nicht nur für Softwarefirmen und IT-Labs – fast jede Organisation und Abteilung kann profitieren. 

Greift nach den Sternen!

Corporate Moonshots

'We choose to go to the moon': Ehemals schwor US-Präsident John F. Kennedy eine ganze Nation auf ein irrwitziges Ziel ein – das dann Wirklichkeit wurde: 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Moonshots zu starten – das scheinbar Unmögliche anzustreben –, ist auch ein gängiger Innovationsmodus im Silicon Valley. Doch kann man nur dort nach den Sternen greifen? Nein, ist Zukunftsforscherin Friederike Müller-Friemauth überzeugt. 'Corporate Moonshots' sind auch in Europa möglich. Nur setzen sie ein völlig neues Denken voraus.

Abweichen ­erwünscht

Pfadabhängigkeiten vorbeugen

Haben Unternehmen einen Erfolgspfad eingeschlagen, sind sie meist nicht bereit, ihn wieder zu verlassen – und das, obwohl er ihnen schnell zum Verhängnis werden kann. Denn in einer sich ständig transformierenden Unternehmenswelt gilt es, offen für neue Wege zu sein und schnell die Richtung wechseln zu können. Wie das gelingen kann und warum die Digitalisierung sich dabei als nützlich erweist.

Die Wechselstrategie

Führungsaufgabe Ambidextrie

Unternehmen müssen heute innovativ sein – und trotzdem das Kerngeschäft reibungslos am Laufen halten. Der Organisations- und Führungsansatz Ambidextrie verspricht, beides unter einen Hut zu bekommen. Allerdings stellt der Anspruch, ambidexter – also beidhändig – zu agieren, Führungskräfte vor große Herausforderungen.

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