Dossier: Denkfallen im Management

Je größer der Stress, desto eher schaltet unser Gehirn in den Automodus: Es spult Wissen, Erfahrungen und Faustregeln ab – ohne die Inhalte in den aktuellen Kontext einzuordnen oder sie noch einmal kritisch zu reflektieren. Das ist der Grund, warum wir in Krisensituationen besonders häufig in Denkfallen und in gedankliche Sackgassen geraten. Wie sich das vermeiden lässt und wie bewusstes und souveränes Denken trainiert werden kann.

Veröffentlicht am 10.08.2020

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Folgende Beiträge erwarten Sie:

Nimm dein Denken in die Hand!

Denkfallen in Krisen vermeiden

In Krisen schalten wir gedanklich oft in den Automodus – der uns zielsicher in die immer gleichen Denkfallen führt. Die gute Nachricht: Sie zu umgehen und unsere Gedanken wieder in Bahnen zu lenken, die uns weiterbringen und letztlich durch die Krise führen, ist keine Rocket Science.

Tapetenwechsel im Kopf

Mindshifting für die neue Arbeitswelt

Die Arbeitswelt verändert sich in rasender Geschwindigkeit, immer mehr Unternehmen setzen auf neue agile und kollaborative Arbeitsformen. Deren Umsetzung scheitert jedoch häufig daran, dass das Mindset mit den Tools nicht mitgehalten hat. Damit das Neue funktionieren kann, müssen zuerst die alten Muster im Kopf abgelöst werden.

Schlau statt Sau

Souveränität im Methodenwahn

Agilität, Design Thinking, Working Out Loud ... die Zahl der Methodensäue, die durchs sprichwörtliche Managementdorf getrieben werden, nimmt ständig zu. Und mit ihr der Druck auf Entscheider, nur ja nicht den Anschluss zu verpassen. Um die richtige Methode zu wählen, ohne dem Modewahn zu verfallen, ist daher vor allem eins gefragt: Souveränität. Eine Anleitung.

Die Kraft des Zweifelns

Unsicherheit als Führungskompetenz

Zweifel sind unangenehm. Sie nagen an uns, machen uns nervös und lassen uns nicht schlafen. Obendrein werden sie uns oft als Schwäche ausgelegt. Gerade Führungskräfte legen daher Wert darauf, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Doch das ist ein Fehler. Denn Zweifel können ein sehr wirkmächtiges Führungstool sein. Vorausgesetzt, man weiß mit ihnen umzugehen.

Die neuen ­Denk­­fallen

Entscheiden in digitalen Zeiten

Führung hat in digitalen Zeiten ein Problem: Komplexität und Optionsvielfalt überfordern, während Datenflut und Algorithmen ein trügerisches Gefühl der ­Kontrolle vermitteln. Hinzu kommen Denkfallen, die Führungskräfte daran hindern, ihre ­ureigenste Aufgabe zu erfüllen: selbst zu denken und souverän zu entscheiden.

Denken hilft immer noch

Gesunder Menschenverstand

Führungskräfte sind – wie alle Menschen – manchmal denkfaul. Statt zu schlussfolgern, folgen sie aus Bequemlichkeit mentalen Routinen, die aber häufig in die Irre führen. Vernünftig denken zu können, heißt noch lange nicht, es auch zu tun. Wer besser darin werden will, der sollte vor allem eines tun: seinen gesunden Menschenverstand trainieren.

Finten finden

Fehlentscheidungen vermeiden

Wer viel entscheidet, liegt auch mal falsch – Fehlentscheidungen gehören zum Alltag einer jeden Führungskraft. Die gute Nachricht: Viele falsche Entscheidungen lassen sich vermeiden. Denn oft lassen sich Entscheider unbemerkt in die Irre führen. Dabei ist der größte Manipulator ihr eigenes Gehirn. Eine Analyse der häufigsten Finten bei der Entscheidungsfindung.

Warum wir nur denken, dass wir denken

Autopilot im Kopf

Wenn wir denken, dass wir denken, denken wir oft nur, dass wir denken. Tatsächlich aber läuft unser Gehirn auf Autopilot. Es spult Wissen, Erfahrungen und Faustregeln ab – und manövriert uns so mit besorgniserregender Zuverlässigkeit in Denkfallen. Carl Naughton erklärt, wie diese umschifft werden können und wie sich bewusstes Denken trainieren lässt.

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