Dossier: Change Management #2

Agile Methoden und neue Tools zu nutzen, reicht nicht aus. Um fit für die Zukunft zu werden, müssen Unternehmen auch ihre Prozesse und Strukturen erneuern. Vor allem geht es darum, mehr Raum für Selbstorganisation, Kollaboration und Innovation zu schaffen. Strategien, Tipps und Fallbeispiele, wie die Transformation gelingt.

Veröffentlicht am 14.02.2020

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Folgende Beiträge erwarten Sie:

Redesign your ­Company

Anleitung zur Transformation

Agile Methoden und neue Tools zu nutzen, reicht nicht aus. Um fit für die Zukunft zu werden, müssen Unternehmen auch ihre Strukturen und Prozesse erneuern. Ein solcher Umbau ist ein Mammutprojekt, muss aber kein Kraftakt sein. Mit diesem Transformationsfahrplan wird er vielleicht sogar zum Selbstläufer.

Aus Versehen ausgebremst

Selbstorganisation in Unternehmen

Es ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen: Selbstorganisation wird eingeführt, doch das Team nutzt die Spielräume nicht. Wer vermutet, dass das an mangelndem Interesse liegt, irrt. Vielmehr sind es oft die Führungskräfte, die sich - ungewollt - derart widersprüchlich verhalten, dass die Mitarbeiter daraus schließen: Selbstorganisation ist in Wahrheit gar nicht erwünscht. Führungskräfte müssen sich der fatalen Signalwirkung bestimmter Verhaltensweisen bewusst werden - und gegensteuern.

Verstehen vor Verändern

Musterbruch

Die Zeiten ändern sich, doch eine alte Hoffnung hält sich hartnäckig: Man kann und muss das Mindset von Menschen verändern, damit Organisationen zukunftsfähig werden. Dabei wird oft der Ansatz verfolgt, die Veränderung von außen implementieren zu wollen. Doch so funktioniert Verhaltensänderung nicht, sind Stefan Kaduk und Dirk Osmetz überzeugt. Der von ihnen vorgeschlagene Weg geht über den Umweg des Verstehens. 

Der System-­Diamant

Neues Modell für den Change-Prozess

Wenn Change-Prozesse scheitern, liegt das meistens daran, dass nicht erkannt und verstanden wird, wie die Organisation im Innersten tickt. Denn nur was wir wirklich verstehen, können wir auch wirklich verändern. Das Modell des System-Diamanten hilft, zum Wesenskern der Organisation vorzudringen.

'Changemanagement steckt voller Irrtümer'

Stephanie Borgert in speakers corner

Menschen müssen in Changeprozessen durch ein Tal der Tränen gehen. Sie müssen wie ein Trauernder schmerzliche Phasen durchleiden, um dann irgendwann in einer „besseren“ Zukunft anzukommen. Und damit sie bei der kurvenreichen Reise in die 'zukünftige Veränderung' nicht auf der Strecke bleiben, müssen sie zuerst 'abgeholt' werden. Wobei ihr – aus Renitenz erwachsender – Widerstand als 'Energie genutzt' werden soll. 'Geht's noch?', fragt Stephanie Borgert. Die Beraterin ist überzeugt: Changemanagemnt beruht auf jeder Menge Mythen, die erfolgreicher Veränderung mehr im Weg stehen als die angeblich so veränderungsscheuen Mitarbeitenden.

Schaffen ohne Chefs

Transformation eines Traditionsunternehmens

Keine Experimente. Sicherheit. Eingefahrene Bahnen. Daran denkt man, wenn von einem Traditionsunternehmen aus der deutschen Provinz die Rede ist. Doch die Alois Heiler GmbH tickt anders: Seit Jahren befindet sich das Unternehmen auf einer Reise ins Unbekannte, bei der es sich neue Formen der Zusammenarbeit erschließt. Der Geschäftsführer Stephan Heiler und Berater Gebhard Borck mit einem ungeschönten Reisebericht.

Unternehmen rund machen

Update für die Organisationsstruktur

Die meisten Unternehmen sind immer noch so organisiert wie im tiefsten vergangenen Jahrhundert: top-down und in Kästchen eingesperrt. Mit dieser Struktur haben sie in der Digital-Ökonomie auf Dauer keine Chance, ist Anne M. Schüller überzeugt. Für den strukturellen Umbau hat sie eine Vorlage entworfen: das Modell der Orbit-Organisation.

'Bewahren ist oft besser als verändern'

Horst Lempart in speakers corner

Change kann wichtig sein, keine Frage. Aber die derzeit grassierende Change-Euphorie führt dazu, dass häufig auch das verändert wird, was eigentlich gut funktioniert. Bewahren steht in vielen Unternehmen nicht mehr hoch im Kurs. Dabei wäre es wichtig, auch das Bewusstsein für das Bewährte zu schärfen, findet Horst Lempart. Der Coach rät zum Keepmanagement – als gesundem Gegengewicht zur allgemeinen Veränderungsbegeisterung.

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