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IT-Kommunikation im Umfeld von Fertigung und Automation

Mit der aktuellen Technologie-Entwicklung stellt sich immer mehr die Frage, ob eine klare Trennung zwischen Büro und Fertigung in Zukunft noch erreichbar sein wird. Diese Sonderveranstaltung analysiert wie Fertigungsnetzwerke auf diese Herausforderungen reagieren können und wie mit geeigneten Technologien Sicherheit, Leistung und Flexibilität gewährleistet werden kann.


Ort: Köln
Termin: 03.05.2018- 04.05.2018
Dauer: 2 Tage

Preis:   1.892,10 € (inkl. 19.0% MwSt.)

Kontakt:

ComConsult Akademie
Frau Christiane Zweipfennig
Krantzstr. 7
52070 Aachen

Fax.: 02408/955-399
E-Mail: Kundenservice@comconsult-research.de
Website: http://www.comconsult-akademie.de/

Bildungsziele und ggfs. Abschluss:

In diesem Seminar lernen Sie
Diese Sonderveranstaltung stellt die Fragen:

  • Wo stehen wir technologisch im Bereich Fertigungsnetze?
  • Was wollen wir oder wozu werden wir gezwungen?
  • Wie kann ein guter Weg in die Zukunft aussehen?

Zielgruppe:
Planer und Betreiber von Fertigungsnetzwerken

Inhalte:

Fertigungsnetze unterscheiden sich von Büronetzen. In Fertigungsnetzen werden eine hohe Verfügbarkeit, die Vermeidung unnötiger Bedrohungen und trotzdem hohe Flexibilität erwartet. Mit der aktuellen Technologie-Entwicklung stellt sich aber immer mehr die Frage, ob eine klare Trennung zwischen Büro und Fertigung in Zukunft erreichbar sein wird. Es stellt sich auch die Frage, ob wir nicht über genügend leistungsfähige Architekturen und Werkzeuge verfügen, um einen Grad an Schutz und Kontrolle zu etablieren, der die Kombination aus Sicherheit, Leistung und Flexibilität möglich macht.

Während über Konzepte wie Internet of Things (IoT) und Smart Home überwiegend visionär gesprochen wird, haben produzierende Unternehmen schon seit Jahren eine stark steigende Anzahl von Geräten in ihren Industrienetzen. Insofern ist für diese Firmen die vierte industrielle Revolution kein Bruch mit dem Bisherigen, sondern die konsequente Fortsetzung der dritten, nämlich der Automatisierung.

Der explosionsartige Anstieg der Zahl der Geräte in der Fertigung stellt die IT-Infrastruktur in den Hallen und im Campus vor nie dagewesene Herausforderungen. Das Netzkonzept muss in vieler Hinsicht an die neue Situation angepasst werden:

  • Die steigende Anschlussdichte stellt traditionelle Netzdesigns in der Halle in Frage. Die alte Frage „Lichtwellenleiter oder Kupfer“ stellt sich neu. Mit dieser Frage sind andere verbunden, wie zum Beispiel das Verteilerkonzept, schließlich ist für abgeschottete Räume mit Klimatisierung, Zugangskontrolle, etc. in Hallen kein Platz. Auch damit verbunden ist die Auswahl der Netzkomponenten. Sind
    Standardkomponenten für den industriellen Einsatz ungeeignet? Wie sieht eine optimale Mischung von Standardkomponenten und Industrieswitches aus?
  • Immer mehr IP-Adressen werden gebraucht. Für die größten weltweit agierenden Industrieunternehmen reicht der vorgesehene Vorrat an privaten IPv4-Adressen nicht mehr. Network Address Translation (NAT) im internen Netz behindert viele Anwendungen. Auf der anderen Seite sind viele Lieferanten von Automatisierungssystemen noch nicht so weit, dass ihre Geräte über IPv6 statt IPv4 kommunizieren könnten. Die Industrieunternehmen brauchen zweierlei: einerseits die schnelle Lösung der jetzigen Probleme mit dem IP-Adresskonzept und andererseits den klaren Ausblick auf eine dauerhafte Lösung mit IPv6. Letzteres bedeutet fraglos eine Bringschuld seitens der Anbieter von Automatisierungslösungen. Die Kunden müssen diesen Anbietern die Anforderungen hinsichtlich der Unterstützung von IPv6 konkret vorgeben.
  • Immer wieder und seit Jahren wird diskutiert, wie das passende Zonenkonzept für Industrieunternehmen aussehen soll. Nicht alle Unternehmen setzen auf die konsequente Bildung separater Sicherheitszonen für die Fertigung. Ist eine solche Trennung unumgänglich? Wenn ja, stellt sich die Frage nach den Details eines Zonenkonzeptes. Können funktional abgeschlossene Einheiten zum Beispiel in einer Halle einer Zone zugeordnet werden? Wenn ja, wie ist mit solchen Bereichen wie Logistik umzugehen?
  • Die sichere Administration von Systemen in der Fertigung ist eine immer wiederkehrende Herausforderung. Die Gestaltung der Sicherheit für den administrativen Zugriff muss nicht nur internes, sondern vor allem auch externes Personal berücksichtigen. Gerade in der Automatisierung werden viele Systeme von externen Technikern gewartet.
  • Handscanner und „WLAN-Schrauber“ begegnen einem schon lange in der Fertigung. Aber auch innovative Endgeräte wie Smartphones und Tablets finden Einzug in die Fertigungsnetze. Wie ist mit diesen Geräten umzugehen? Wie sieht das zugehörige Sicherheitskonzept dafür aus? Wie werden diese Geräte vernetzt?
  • Wireless LAN ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil von Fertigungsnetzen. Mittlerweile liegen viele Erfahrungen bei der WLAN-Gestaltung in Fabrikhallen vor. Störeinflüsse von anderen Geräten beeinträchtigen hin und wieder die industriellen WLANs. Wie sind solchen Störungen zu minimieren? Welches WLAN-Design gilt als zuverlässig und robust genug, um auch in der Halle zum Einsatz zu kommen? Welche Frequenzen sollen für welche Anwendungen genutzt werden? Wie bekommt man die optimale Ausleuchtung einer Halle am besten hin?
  • Ausfälle in der Fertigung kosten messbar Geld – viel Geld. Und wenn doch einmal eine Störung auftritt, muss alles ganz schnell gehen. Wer trägt die Betreiberverantwortung für welche Komponenten? Welche Tools braucht man für Betrieb und Fehlersuche in einer Fertigungsumgebung?

Methoden:
Präsenzseminar

Seminarkennung: FERT

Dokumente zum Seminar:
Agenda: Fertigungsnetze  (pdf, 95 kB)
Fertigungsnetze  (pdf, 95 kB)
Gesamtprogramm  (pdf, 495 kB)

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