Mentaltraining auf der Zugspitze: Ein Aufstieg zu mehr Motivation
Spitzenmotivation - das ist nach Ansicht von Thomas Schlechter die Fähigkeit, im entscheidenden Moment problemlos die nötige Energie abrufen zu können. Wie das geht? 'Mit etwas Training', meint der Mentalcoach. So wie sich ein 100-Meter-Läufer vier Jahre lang auf seine Olympia-Teilnahme vorbereitet, damit er im Wettkampf nicht mit schlaffen Muskeln und mentalen Blockaden im Startblock steht, können sich auch Manager und Verkäufer für heikle Präsentationen und schwierige Kundengespräche fit machen.
Das Training, das Schlechter in Form eines zweitägigen Seminars anbietet, besteht im Wesentlichen daraus, innere Dialoge und persönliche Bilder zu sechs Themenbereichen zu entwickeln: Vision, Lebensfreude, Wille, Glaube und Überzeugung, Physis und Körper sowie Entschlusskraft. Die Dialoge und Bilder sollen so gewählt sein, dass sich mit ihnen mentale Grenzen überwinden lassen. 'Wenn die affirmativen Inhalte verinnerlicht sind, können sie dazu beitragen, dass jemand auch in schwierigen Situationen eine Spitzenleistung bringt', erklärt Schlechter. Das klappt, weil sich das Hirn ebenso trainieren lässt wie der Trizeps, ist der Coach überzeugt. Verankert werden sollen die Affirmationen zudem mit einem Marsch auf die Zugspitze. Während des Aufstiegs, bei dem 2.000 Höhenmeter überwunden werden, erleben die Teilnehmer, wie ihre inneren Dialoge und Bilder helfen können, den Gipfel zu erreichen. Infos im Internet. (ahe)
Training aktuell, Heft 08/07 vom 30.07.2007 (1423 Zeichen)
www.enerise.at