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Trainer sind keine Produkte!

Trainingsspitzen

Trainer, Berater, Coachs – alle müssen sich vermarkten. Manche glauben, mit klassischen Produktmarketing-Ansätzen punkten zu können. Eine glatte Fehleinschätzung, meint Benjamin Schulz. Wer sich als Mensch vermarkten will, muss nämlich ganz andere Register ziehen, ist der Marketingexperte überzeugt.

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Erst vor kurzem habe ich es wieder gelesen: In der Vermarktung von Beratungs-, Trainings- und Coaching-Leistungen sollte man seinem Kunden vor allem 'Produkte' präsentieren. So hätte man nicht nur die Möglichkeit, sich an einem 'Idealkunden' auszurichten, sondern würde diesem auch konkret mitteilen, was man für ihn tun kann. Damit soll dieser dann bereit sein, einen höheren Preis für die Leistung zu bezahlen.

Ist das so? Sicherlich nicht. Oder reden Sie etwa mit Ihrem Zahnarzt über dessen Bohrer und wo dieser herkommt? Ich nicht. Das einzige, was ich beim Zahnarzt will, ist, dass das ganze Prozedere bald vorbei ist und mein Zahn nicht mehr weh tut. Habe ich beispielsweise ein juristisches Pro­blem und suche einen Juristen, weil mir der Kittel brennt, brauche ich jemanden, dem ich vertrauen kann und der mir zuhört. Was der alles für Register zieht, um mich zu beraten oder auch, …

Autor(en): Benjamin Schulz
Quelle: Training aktuell 02/17, Februar 2017, Seite 48 - 49 , 5731 Zeichen
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