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Social-Media-Marketing

Liken, plussen - pinnen?

'Gefällt mir', 'Tweet this' oder '+1' - Social Media bieten zahlreiche Möglichkeiten, ausgewählte Netz­inhalte weiterzuempfehlen. Mit Pinterest ist eine weitere Sammelstelle für interessante Links hinzugekommen. Richtig eingesetzt, kann die digitale Pinnwand helfen, das Online-Profil von Trainern und Beratern zu schärfen.
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Durch das sprichwörtliche Social-Media-Dorf wurde schon so manches Borstenvieh getrieben. Das neueste heißt Pinterest – und ist durchaus einen Blick wert. Im wahrsten Sinne: Das in Deutschland bis vor kurzem unbekannte, aber rasant wachsende soziale Netzwerk ist eine Online-Sammelstelle, auf der sich Bilder und Videos speichern, sortieren und mit anderen teilen lassen. Vergleichbar mit einer digitalen Pinnwand können Nutzer hier festhalten und publik machen, was sie im Netz an Spannendem, Schönem und Nützlichem gefunden haben.

Der Clou: Die einzelnen 'Pins', also die gesammelten Bilder, sind dabei zugleich Lesezeichen, die auf die Webseite verweisen, von der das jeweilige Bild stammt. Zusätzlich können eigene Fotos hochgeladen werden. Die 'Pinboards' sind also öffentliche Bildersammlung, Webarchiv und Linkempfehlung in einem. Pinterest ist damit eine Mischung aus Fotodatenbanken wie Flickr oder Picasa, Sammeltools für Webcontent wie Evernote und Memonic und Social-Bookmarking-Diensten wie Delicous oder Mister Wong. Denn im Gegensatz zu diesen eher technisch anmutenden Tools ist Pinterest eine sehr visuelle Plattform, die konsequent auf Übersichtlichkeit und Ästhetik setzt: So können keine Webseiten verlinkt werden, die kein Bild enthalten, Text- oder pdf-Dateien spielen hier ebenfalls keine Rolle. Der Fokus auf Optik spiegelt sich auch in den Verwendungszwecken, die die Macher der Seite vorschlagen: Modetipps oder Einrichtungsideen sammeln, Kochrezepte oder künstlerische Inspirationen.

Trainer, Berater und Coachs können die Bild- und Lesezeichen­sammlungen jedoch auch für Marketingzwecke nutzen. Zwar gibt es dazu erst wenig handfeste Erfahrungen. Wie Selbstmarketing via Pinterest zumindest aussehen könnte, hat Nico Rose, Business Coach und Kommunikationsberater von Excellis, im Selbsttest erprobt. Auf einer eigens eingerichteten Pinnwand – jeder User kann unbegrenzt viele dieser Foto-Alben anlegen – hat er zum Beispiel die Artikel und Blogeinträge gesammelt, die ihn erwähnen. Während das noch eine eher klassische Form des Selbstmarketings ist, nutzt ein zweites Pinterest-Board verstärkt die Möglichkeiten des Web 2.0.

Extras:
  • Pinterest - was ist das?
  • Warum, Wie und Was - so empfehlen Sie richtig
Autor(en): Sascha Reimann
Quelle: Training aktuell 04/12, April 2012, Seite 32-34
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