Kunden-Login


Ihr Warenkorb ist leer
 

Ihr Warenkorb ist leer !

Bild zum Beitrag Serie Neuro-Training
© Fotolia / thinhamajiggs

Der Rest vom Eisberg

Serie Neuro-Training

Überzeugungsarbeit gehört zum Trainerberuf, vor allem, wenn es um die Seminargestaltung geht. Inhalte, Methoden, Zeitplanung – kein Aspekt ist vor Einwänden der Teilnehmer oder Auftraggeber gefeit. Hilfe kommt aus der Hirnforschung: Sie bietet Trainern stichhaltige Argumente für den Umgang mit kritischen Fragen.

Preis: 5,00 EUR
eDoc laden
Kostenfrei
für Abonnenten von Training aktuell

'Ist das überhaupt wissenschaftlich belegt?' Diese Frage eines älteren Abteilungsleiters traf mich in einem meiner ersten Führungskräftetrainings eher unvorbereitet. Ich hatte damals das Eisbergmodell erläutert und behauptet, die Auseinandersetzung mit unbewussten Emotionen helfe bei der Bewältigung von Führungsaufgaben. Gerade wollte ich eine entsprechende Übung ankündigen, doch dazu kam ich nicht. Denn als auch andere Teilnehmer die kritische Frage ihres Kollegen mit Kopfnicken und wissendem Lächeln quittierten, war mir klar: Ich brauchte jetzt gute Argumente, um die Gruppe wieder ins Boot zu holen und nicht als 'Psycho-Onkel' abgestempelt zu werden.

Das war das erste Mal, dass ich in einem Training einen Exkurs in die Hirnforschung wagte – mit unerwartetem Erfolg. Seither sind neurowissenschaftliche Erklärungsmodelle für mich ein unverzichtbares Werkzeug, wenn es darum geht, Inhalte zu begründen und die Wirkung von Seminarübungen und Trainingsmethoden transparent zu machen. Denn die Befunde aus der Hirnforschung liefern zu vielen Soft-Skill-Themen schlüssige, wissenschaftlich fundierte Begründungen, die es Seminarteilnehmern erleichtern, sich auf Erfahrungsangebote einzulassen.

Die Teilnehmer reagierten damals auch deshalb kritisch auf das Eisbergmodell, weil sie der Auffassung waren, dass Gefühle bei Sachthemen nur stören. Dass aber Ratio und Emotion getrennt zu behandeln sind, ist von der Hirnforschung gründlich widerlegt worden.

Extra:

  • Kleine Galerie des Schreckens: Die drei häufigsten Einwände von Teilnehmern - und wie Sie kompetent kontern

Autor(en): Franz Hütter
Quelle: Training aktuell 11/13, November 2013, Seite 20 - 23 , 15063 Zeichen
ANZEIGE
  
drucken versenden

RSS-Feed bookmark

ANZEIGE

Artikel aus Training aktuell 11/13:

Bild zur Ausgabe 11/13
Das Magazin Training aktuell jetzt testen

Suche im Archiv


© 1996-2016, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn
Mobile-Ansicht



OK

Wir verwenden Cookies, um Ihre Zufriedenheit auf unserer Website zu steigern. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier