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Tele-Seminar: Kulturarbeit per PC


Die Kommunikation mit Angehörigen anderer Kulturen ist gespickt mit Fettnäpfchen - auch oder gerade dann, wenn sie im virtuellen Raum stattfindet. Für Menschen, die sich im Beruf über das Internet mit Ausländern austauschen, hat die tele-akademie der Fachhochschule Furtwangen deshalb ein neues, tutoriell begleitetes WBT konzipiert. 'Es dient nicht dazu, theoretisches Wissen über bestimmte Kulturen zu vermitteln, sondern der Sensibilisierung für interkulturelle Unterschiede', betont Akademie-Sprecher Thomas Rehmet. Diese Sensibilisierung soll z.B. durch ein Modul erreicht werden, in dem sich die Teilnehmer mit der kulturspezifischen Bedeutung von Farben beschäftigen. Um einen relativistischen Blickwinkel zu bekommen, beschäftigen sich die Kursteilnehmer darüber hinaus mit Pierre Bourdieus Theorie des kulturellen Kapitals sowie Anthony Giddens Theorie der Konstruktion von Bedeutung. Weiterhin lernen sie die Grundzüge der Kommunikation nach Friedemann Schulz von Thun kennen.

Insgesamt acht Module sind in drei Monaten zu bearbeiten - v.a. in Form von Studienbriefen, die den Lernern als pdf-Dokumente in regelmäßigen Zeitabständen zugestellt werden. Darüber hinaus finden regelmäßige Chat-Sitzungen statt und es gibt ein Forum, auf dem sich die Teilnehmer asynchron austauschen und gemeinsam Gruppenaufgaben bearbeiten können. Vier bis acht Stunden, davon ca. drei online, sind für den Kurs pro Woche zu veranschlagen und am Ende hat jeder eine Abschlussarbeit abzuliefern. Unterrichtssprache ist Englisch. Offiziell an den Start gehen wird das Seminar voraussichtlich im September. Zur Zeit läuft noch ein Pilotversuch mit Studenten der FH Furtwangen. (jum)

www.tele-ak.de

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