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Stellenbesetzung durch Social Media

Recruiting-Trends


Was tut sich im Recruiting-Markt? Einen Ausblick auf zukünftige  Entwicklungen geben die Online-Personalberater Florian Schreckenbach und Manuel Koelman in ihrem Blog unter www.talential.com. manage_HR mit einer Zusammenfassung der Trends.

Mehr Recruiting-Kanäle

Die Krise hat das Kostenbewusstsein der Personaler geschärft. Dieses Bewusstsein wird auch 2010 noch bestehen bleiben, und als Folge wird die Forderung nach messbarem Recruiting in der Breite zunehmen, prognostizieren Schreckenbach und Koelman. Der Fokus wird vermehrt auf Effektivität liegen, die Steuerung nach Kennzahlen wird noch konsequenter betrieben. Nach Meinung von talential.com müssen Recruiter sich bei jeder neuen Vakanz die Frage stellen: Welcher Recruiting-Kanal ist der beste? In BWLer-Sprache ausgedrückt: Bei welchem Recruiting-Kanal ist die Effektivität im Sinne der Total-Cost-per-Hire am höchsten?

Social (Media) Recruiting als ernsthafter Recruiting-Kanal

Social Media wird zwar als Recruiting-Kanal immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist aber den Kinderschuhen noch nicht entwachsen. Auch 2010 wissen viele Arbeitgeber noch nicht, wie sie am besten mit ihrer Kandidaten-Zielgruppe auf den sozialen Kanälen kommunizieren sollen. Das Problem: Keiner weiß genau, wo sich die Zielgruppe aufhält und wie sie angesprochen werden kann. So wird auch in naher Zukunft noch viel experimentiert und probiert werden. Laut Schreckenbach und Koelman ist das auch gut so, um nicht den Anschluss zu verlieren. Denn: Social Media ist ein Prozess, kein Event. Es sei daher wichtig, den Wandel durch Social Media zu verstehen.

Twitter-Revolution bleibt aus

Twitter wird als Recruiting-Instrument hinter den anfänglichen Erwartungen zurückbleiben; es wird lediglich ein kleiner Baustein im Recruiting-Mix sein. Einige HR-Abteilungen nutzen Twitter als RSS-Feed, über den Jobs oder Artikel in das Twitterversum gepusht werden. Das ist auch das Maximale, das in Sachen Recruiting aus Twitter herauszuholen ist. Insgesamt wird es nicht signifikant mehr Einstellungen bzw. Bewerbungen durch Twitter geben.

'trial and error' bei Facebook

Facebook ist die Plattform, die auch in Zukunft das Tempo vorgibt. Es wird eine ganze Reihe innovativer Recruiting-Dienstleistungen rund um Facebook geben. Aber: Bis sich die ersten Erfolg versprechenden Anbieter herauskristallisiert haben, werden Recruiter nach dem Motto 'Trial and Error' agieren müssen. Zählbare Erfolge für das Recruiting wird es erst einmal nicht geben.

Zunehmende Bedeutung für Business-Netzwerke

Im Vergleich zu klassischen Recruiting-Kanälen werden die Business-Netzwerke XING und LinkedIn deutlich zulegen. Denn nicht nur das Einstellen von Stellenanzeigen, auch das aktive Ansprechen von interessanten Kandidaten kann – abhängig von der Branche – hier durchaus effektiv sein. (Insbesondere Top-Mitarbeiter, die sich nicht bewerben müssen, sondern sich von den Firmen umwerben lassen, werden zunehmend über Business-Netzwerke direkt von den Firmen angesprochen werden.) Die Prognose von talential.com: LinkedIn wird seine Nutzerzahlen in Deutschland deutlich steigern – und aufgrund der größeren Nutzerzahlen für deutsche Recruiter zur interessanten Alternative zu XING werden.

Professionalisierung des Netzwerk-Recruitings

Sobald die richtigen Tools auf dem Markt sind, ist die Professionalisierung von Mitarbeiterempfehlungen in Social Media nur noch eine Frage der Zeit. Allerdings reicht die Bereitstellung von technischen Möglichkeiten nicht aus, da nicht jeder Mitarbeiter in seinem Freundeskreis für seinen Arbeitgeber werben will. Zu erwarten ist daher eine spannende Diskussion in Bezug auf die kulturellen Rahmenbedingungen/Grundlagen für ein solches Programm.

Optimierung der firmeneigenen Karriere-Webseiten

2010 werden viele Unternehmen ihre firmeneigene Karriere-Webseite relaunchen. Das betrifft insbesondere die Nutzerfreundlichkeit sowie Web- Analytics (Stichwort A/B Testing etc.). Aber auch suchmaschinenoptimierte Stellenbeschreibungen werden für die Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Denn wird eine Stellenanzeige von den Suchmaschinen (Google, Bing etc.) und den spezialisierten Meta-Jobsuchmaschinen gefunden, ist sie auch für Jobsuchende aufspürbar. Unternehmen gewinnen durch sogenannte Long-Tail-Traffics. Schreckenbach und Koelman empfehlen Recruitern, sich auf alle Fälle mit den Suchmaschinenoptimierungs-Grundlagen vertraut zu machen.

Print in der Nebenrolle

Elektronische Reader nehmen zu und läuten das Ende der gedruckten Tageszeitungen ein. Entsprechend verschieben sich die Distributionskanäle für Stellenanzeigen (s.u.). Printanzeigen werden in Zukunft zunehmend selektiv – etwa nur noch für bestimmte Positionen – eingesetzt.

Stellenanzeigen über mehr Kanäle

Es wird eine insgesamt breitere Distribution von Stellenanzeigen über verschiedene Hauptkanäle geben sowie eine zusätzliche fokussierte Platzierung in 'Talent Hubs', in denen sich die Zielgruppe aufhält. Zudem ist zu erwarten, dass Stellen-Distributoren in Zukunft mit Angeboten aufwarten, bei denen Nutzer von zielgruppenspezifischen Webseiten (Blogs, sozialen Netzwerken, Foren, Themenseiten etc.) auf die Stellenanzeige geleitet werden.

Mobile Recruiting für das Image

Mobile Recruiting wird wahrscheinlich eines der prozentual am stärksten wachsenden Segmente im Recruiting sein. Dies erklärt sich nicht zuletzt daraus, dass Mobile Recruiting aktuell quasi nicht existent ist. Innovationsfreudigen Arbeitgebern empfiehlt talential.com, frühzeitig mobile Ansätze für das Recruiting auszuprobieren. Ähnlich wie bei Social Media kann der Imagegewinn groß sein.

Autor(en): (pwa)

Der Blog von Florian Schreckenbach und Manuel Koelman ...

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