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Ob im Meeting, im Zielvereinbarungsgespräch oder im täglichen Kontakt mit den Mitarbeitern - Führungskräfte müssen sagen, was Sache ist, müssen andere für ihre Vorhaben gewinnen und zu Vorschlägen Stellung nehmen. Mit anderen Worten: Führungskräfte müssen überzeugen. Tag für Tag. Doch wie gelingt das unabhängig von der Tagesform? Udo Kreggenfeld schildert, welche sprachlichen Werkzeuge immer greifen.
Führungskräfte verdienen ihr Geld in erster Linie damit, Gespräche zu führen. Und wer etwas hauptberuflich macht, ist ein Profi. Nun gibt es Fußball-Profis, IT-Profis, Verkaufs-Profis. Von Gesprächsführungsprofis war bislang noch nicht die Rede. Das ist erstaunlich, denn der Erfolg sowie die Motivation von Menschen und Organisationen ist letztlich abhängig von persönlichen Begegnungen und den Gesprächen zwischen zwei und mehr Menschen.
Und es ist keineswegs nur von Ihrer Tagesform oder vom Zufall abhängig, ob diese Gespräche zu guten Ergebnissen und klaren Beziehungen führen, ob Sie argumentativ überzeugen, ob Sie Ihre Mitarbeiter für Ihre Ziele und Ideen gewinnen können und ob Sie mit dem schwierigen Gespräch den Beginn einer belastbaren Beziehung markieren oder stattdessen offene Feindschaft heraufbeschwören. Hierüber entscheidet vielmehr Ihre innere Haltung, Ihre Einstellung zum Gesprächspartner und Ihre Persönlichkeit. Und hierüber entscheiden sprachliche Werkzeuge.
So verblüffend es erscheinen mag - das einfachste Sprachwerkzeug ist ein ganz schlichtes: die Behauptung. Unbewusst benutzen viele Menschen dieses Mittel. Sie stellen eine Behauptung auf - z.B. “der Betriebsrat ist ein Blockierer und Bremser” - und hoffen, dass Sie sich damit durchsetzen. Und in vielen Fällen klappt das auch...
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Argumentation, Argumentationstechnik, Gesprächsführung, Kommunikation, Rhetorik, Rhetorische Übung, Überzeugungskraft