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Planen ohne Plan

Managementmethode Effectuation

Entscheidungen unter Unsicherheit sind gefürchtet. Das ist kein Wunder. Denn wie soll ein Unternehmer oder eine Führungskraft entschlossen handeln, wenn sich keine verlässlichen Prognosen und keine festen Zielvorgaben machen lassen? Den Weg weisen will eine neue Managementmethode namens Effectuation. Vielen erfolgreichen Menschen kommt sie bekannt vor.

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Die Reaktion von Professor Josef Smolle auf die neue Managementmethode Effectuation ist typisch: „Es wird genau das beschrieben, was ich seit 30 Jahren mache und was ich auch bei erfolgreichen Kollegen beobachte. Hier sehe ich es zum ersten Mal ausformuliert“, sagt der Rektor der medizinischen Universität Graz. Er freut sich, denn mittels Effectuation kann er seinen Mitarbeitern besser vermitteln, was er von ihnen erwartet. Smolle: 'Effectuation beschreibt den Geist, den ich mir für die medizinische Universität wünsche.'

Wie Smolle zeigen sich viele erfolgreiche Unternehmer und Führungskräfte von der Methode beeindruckt, die ihnen geradezu aus dem Herzen spricht. Und das obwohl – vielleicht aber auch gerade weil – sie sich konträr zu den klassischen Managementstrategien positioniert. Während diese nämlich auf klare Vorgaben, sorgfältig ausgearbeitete Businesspläne und feste Budgets setzen, baut Effectuation auf veränderbare Ziele, schnelles Ausprobieren sowie die Nutzung von Zufällen. Salopp formuliert: auf Versuch und Irrtum oder geschicktes Durchwursteln. Was in der klassischen Managementlehre eher verpönt ist, hat laut den Verfechtern von Effectuation auf schnelllebigen Märkten und in unsicheren Zeiten wesentliche Vorteile. „Effectuation hilft überall dort, wo die Rahmenbedingungen sehr komplex sind und dennoch Entscheidungen getroffen werden müssen“, erklärt der aus Österreich stammende Berater und Buchautor Michael Faschingbauer.

Der Unternehmensberater mit Firmensitz in Wien und Graz macht sich im deutschsprachigen Raum für Effectuation stark. Er ist überzeugt: Die Methode setzt genau dort an, wo die klassischen Konzepte an ihre Grenzen stoßen.

Extras:

  • Von Projektmanagement bis Karriereplanung: Einsatzgebiete von Effectuation
  • Anders herum planen: Das Effectuation-Prinzip Mittelorientierung im Kontrast zur Zielorientierung
  • Literaturtipps: Zwei Kurzrezensionen von Büchern über Effectuation und Hinweis auf einen Fachartikel über agiles Projektmanagement
  • Linktipps: Hinweis auf drei weiterführende Webseiten zum Thema Effectuation

Autor(en): Andrea Bittelmeyer
Quelle: managerSeminare 173, August 2012, Seite 22 - 28 , 25523 Zeichen
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